Ehrenamt - Bürgerschaftliches Engagement - Freiwilligenarbeit
34% der Bevölkerung in der Bundesrepublik gelten nach einer großen Studie von 1999 als "Engagierte" - in Baden-Württemberg sogar knapp 40% . Ihre Arbeit wird bezeichnet als Freiwilligenarbeit, ehrenamtliche Tätigkeit oder bürgerschaftliches Engagement. Freiwilligenarbeit findet man vom Kindergarten (ElternvertreterIn), Sportverein (JugendleiterIn), Agendagruppen, der Feuerwehr, Schülermentor in der Schule, in der Selbsthilfegruppe, Gemeinderat, Mittagstischelterngruppe im Gymnasium, Verkehrsproblem-Initiative im Wohngebiet, Musikverein (Notenwart), Cafeteriagruppe im Altersheim bis zur Hospizgruppe usw.
In den letzten vier Jahrzehnten haben sich die Anzahl der Vereine in den Städten und Gemeinden mehr als verdoppelt. Gleichzeitig nimmt die Bereitschaft zur Übernahme von Funktionen und Verantwortung kontinuierlich ab. Vor allem Jugendlichen wird mangelndes Interesse nachgesagt. Dabei kommen verschiedene Studien zum Ergebniss, dass nicht die Engagementbereitschaft abnimmt. Vielmehr verändern sich die Wünsche der Engagementwilligen an die Rahmenbedingungen und die Werte und die damit verbundenen Motive zur aktiven Beteiligung, nämlich vom pflichtbewußten, selbstlosen Helfen zum eigennützigen, selbstbestimmten mit Spassfaktor angereicherten Mitmachen und Einbringen.
In Filderstadt verstehen wir unter Ehrenamt auch die Tätigkeit eines demokratisch gewählten oder entsandten Vertreters in ein Gremium wie
Gemeinderat
Jugendgemeinderat
in Beiräte der Stadt
oder in den Elternbeirat von Kindergärten oder Schulen mit einem Mandat.

