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Lästige Wespenarten

 

Mit "lästigen" Wespenarten sind diejenigen gemeint, die zu uns an den Kaffeetisch kommen und sich ebenfalls an Kuchen oder auch mal an einem Leberkäswecken laben wollen. Sie sind häufig auch in Bäckereien und Konditoreien anzutreffen, wo sie sich über die zuckerhaltigen Speisen hermachen.

Alle anderen Wespenarten sind dagegen völlig harmlos und umfliegen uns nur, wenn wir unmittelbar in ihrem Nestbereich störend tätig sind.



Deutsche Wespe:

 

Aussehen:
Arbeiterinnen 12 – 16 mm, Königinnen 17 – 20 mm, Drohnen 13 – 17 mm. Farbe: schwarz-gelb.

 

 

 

 

 

Deutsche Wespe

Nahrung:
Für die Brut: Insekten, vorwiegend Fliegenarten.

 

Kohlehydrate für die Vollinsekten: Blütennektar oder Honigtau sowie Zuckerstoffe im Siedlungsbereich (Bäckereien, Konditoreien, Kaffeetisch) und Fallobst.

 

Große Volksstärken: 1.000 bis 7.000 Exemplare, langer Lebenszyklus bis Ende Oktober/Mitte November (witterungsabhängig).

 

Graue Nestfarbe mit vielen muschelartigen Lufttaschen, so genannter „Dunkelhöhlennister“: meist unterirdisch in verlassenen Mäuse- oder Maulwurfsgängen oder in Rollladenkästen und Dachböden.

 

Im Siedlungsbereich anzutreffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nest der Deutschen Wespe

 

 

Gemeine Wespe:

 

Aussehen:
Arbeiterinnen 11 – 14 mm, Königinnen 16 – 19 mm, Drohnen 13 – 17 mm. Farbe: schwarz-gelb.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeine Wespe

Nahrung:
Für die Brut: Insekten, vorwiegend Fliegenarten.

 

Kohlehydrate für die Vollinsekten: Blütennektar oder Honigtau sowie Zuckerstoffe im Siedlungsbereich (Bäckereien, Konditoreien, Kaffeetisch) und Fallobst.

 

Große Volksstärken: 1.000 bis 5.000 Exemplare, langer Lebenszyklus bis Ende Oktober/ Mitte November (witterungsabhängig).

 

Beige-braune Nestfarbe mit vielen muschelartigen Lufttaschen, so genannter „Dunkelhöhlennister“: meist unterirdisch in verlassenen Mäuse- oder Maulwurfsgängen oder in Rollladenkästen und Dachböden.

 

Im Siedlungsbereich anzutreffen.

 

Nest der Gemeinen Wespe


 Bilder und Zeichnungen mit freundlicher Genehmigung von Herrn Robert Ripberger


 

Änderungsdatum 11.06.2010 10:24
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