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Ehrenamt im Bereich Integration und Migration gewürdigt

Dank, Austausch und Trommelspaß

Foto: Isabell Hoff

FILDERSTADT. In Filderstadt leben rund 46.000 Einwohner (aus etwa 120 Nationen). Circa 30 Prozent davon haben einen Migrationshintergrund. Um das Ankommen in der Großen Kreisstadt zu erleichtern und das Miteinander in Vielfalt zu stärken, gibt es integrative Angebote und Projekte vor Ort. Hier leisten zahlreiche Ehrenamtliche unschätzbare Arbeit – ein wichtiger Grund für die Stadt, einmal „Danke“ zu sagen.

„Ich bin überwältigt, wie voll das Bürgerzentrum geworden ist - wie viele Menschen sich in den Bereichen Integration und Migration engagieren“. Mit diesen Worten hat dieser Tage Barbara Scheubert, die Leiterin des Amts für Integration, Migration und Soziales, die Dankeschön-Veranstaltung in Bernhausen (gemeinsam mit Erstem Bürgermeister Andreas Koch) eröffnet. Dabei unterstrich sie die große Bedeutung jedes einzelnen Helfenden: „Ohne das Ehrenamt wäre die Integration von Menschen in Filderstadt in dieser Form nicht möglich.“

Zahlreiche Freiwillige aus den unterschiedlichsten Bereichen sind der Einladung der Stadtverwaltung nach Bernhausen gefolgt. Unter den Gästen waren beispielsweise Dolmetscher, Vertreter von Migrantenselbstorganisationen, Mitglieder des FIM (Forum Interkulturelles Miteinander), Aktive im Arbeitskreis Asyl, Ehrenamtliche aus der „Schatztruhe“ sowie Engagierte aus diversen Projekten (Hausaufgabenbetreuung, „Wir trinken Tee und sprechen Deutsch“, „Mehrsprachiges Vorlesen“, „Gedichte für Wichte“ und „Trommeln für Kinder“).

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten die Aktiven von „Trommeln für Kinder“ unter der Leitung von Halyna Burt. Diese Gruppe besteht aus Vier- bis Zwölfjährigen unterschiedlicher Nationalitäten - darunter auch viele Kinder aus Familien mit Fluchterfahrung. Die „Musikgarten“- Pädagogin und ihre „Trommler“ begeisterten das Publikum der Dankeschön-Veranstaltung mit unterschiedlichen Darbietungen. Zudem brachten sie die Gäste im Bürgerzentrum ordentlich „ins Schwitzen“. Denn: Jeder Mensch hat sein eigenes individuelles Instrument dabei – nämlich den Körper. So wurde gemeinsam gesungen, geklatscht und unter anderem auf die Oberschenkel, den Bauch und die Brust getrommelt. 

Mit dem Abend wollte die Stadtverwaltung aber nicht „nur“ Danke sagen, sondern auch einen Raum des Austausches schaffen. Als Informations- und Diskussionsgrundlage dienten Stellwände (mit abgeschlossenen, aktuellen und geplanten Projekten), die die Mitarbeiter des Amts für Integration, Migration und Soziales vorbereitet hatten. Dort konnten zudem Gedanken und Ideen der Besucher festgehalten werden.

Nachdem in den vergangenen Jahren meist internationale Köstlichkeiten probiert werden konnten, eröffnete Filderstadts Ehrenamtskoordinatorin Daniela Hehn 2019 ein traditionell schwäbisches Buffet. Gut gestärkt konnten anschließend die Gespräche über das Thema Integration und Migration fortgesetzt werden. (ih)