Hilfsprojekt #filderstadthilft gestartet:

Mit Herz und Verstand im Dienste der Schwächeren

FILDERSTADT. In den aktuellen Pandemie-Zeiten ist zweifellos Zweierlei gefordert: Herz und Verstand. So hat die Stadt Filderstadt gemeinsam mit Kooperationspartnern ein Hilfsprojekt ins Leben gerufen, dessen Name Programm ist: #filderstadthilft. Zahlreiche Engagierte wollen für Ältere oder Menschen mit einer Vorerkrankung (die derzeit ihr Zuhause nicht verlassen sollen) wichtige Einkäufe erledigen.

„Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation“, unterstreicht Oberbürgermeister Christoph Traub noch einmal. Doch bei allen Verunsicherungen und Ängsten vieler Bürger sei, so das Stadtoberhaupt, momentan aber auch eine „große Aufmerksamkeit, der Blick für den Nächsten“ in der Bevölkerung zu beobachten. Zahlreiche Filderstädter sorgten sich in diesen Krisenzeiten nicht nur um das eigene Wohlbefinden, sondern auch um Nachbarn, Ältere und Erkrankte. Christoph Traub freut sich über diesen „gelebten Zusammenhalt“ in Filderstadt: „Organisationen, Vereine und Ehrenamtsinitiativen haben sich zusammengeschlossen, um den Schwächeren in unserer Gesellschaft zu helfen.“ Gerade jetzt sei es „Zeit für noch mehr Aufmerksamkeit, Augenmerk sowie praktizierte Gemeinschaft“. Er dankt allen, die sich für andere Menschen einbringen.

Einkaufsservice für Ältere und Erkrankte

Zur neuen Initiative: Mit dem Projekt #filderstadthilft will die Stadtverwaltung mit ihren Projektpartnern – dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), den Vereinen „Aktiv für Senioren Filderstadt e.V.“ (samt SUSEmobil), „Jugendzentren Filderstadt e.V.“, der „Interessengemeinschaft leitender Notärzte e.V.“ sowie der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Filderstadt“ einen Einkaufsservice für Ältere und Erkrankte anbieten. „Dieser ehrenamtliche Dienst ist für Bürger konzipiert, die keine familiäre, nachbarschaftliche oder sonstige Unterstützung haben“, erklärt Hanna Zimmermann vom zuständigen Amt für Familie, Schulen und Vereine. Das Angebot diene dazu, Menschen der so genannten „Risikogruppen“ mit Lebensmitteln und den dringendsten Artikeln des täglichen Bedarfs zu versorgen.

Und so funktioniert der Service: Der Verein „Jugendzentren Filderstadt e.V.“ hat eine Hotline (0711/65 55 624) eingerichtet, die von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr besetzt ist. Nach telefonischer Aufnahme der „Einkaufsliste“ besorgen Ehrenamtliche verschiedener Organisationen und Einrichtungen die bestellten Waren. Die Auslieferung, die das DRK organisiert, erfolgt dann einmal die Woche – immer donnerstags. Alle Ehrenamtlichen erhalten vor ihren Einsätzen eine kurze Schulung, sodass für sie und die zu versorgenden Personen ein möglichst geringes Risiko besteht. Aus diesem Grund wird auch der direkte Kontakt vermieden. Die Bestellung wird in Rechnung gestellt, nicht bar beglichen. Interessierte (Einzelpersonen oder auch ganze Gruppen), die das Projekt #filderstadthilft aktiv unterstützen wollen, melden sich bitte beim DRK Filderstadt unter der E-Mail-Adresse (filderstadthilft@drk-filderstadt.de).

Für Fragen rund um die Initiative #filderstadthilft steht Hanna Zimmermann unter der Rufnummer: 0711/7003-254 oder per E-Mail unter hzimmermann@filderstadt.de gerne zur Verfügung.

Weitere Helfende unterstützen Schwächere 

Die Hilfsbereitschaft zahlreicher örtlicher Vereine und Institutionen ist überwältigend. Neben den bereits genannten Projektpartnern der Stadt leisten aber auch andere „gute Geister“ in diesen Tagen wichtige (Einkaufs-) Dienste und Botengänge für die Schwächeren in der Gemeinschaft: unter anderem das Familienzentrum Bernhausen (Kontakt: hilfe@familienzentrum-bernhausen.de/ Handynummer – vormittags: von 9 bis 12 Uhr: 0157/33953430), der „Treff Uhlberg 25“ in Plattenhardt (Rufnummer: 0711/50480965 oder E-Mail: treffuhlberg25@gmail.com) sowie der Verein „Gemeinsam helfen auf den Fildern e.V.“ (Telefon/Whatsapp: 0162-6331211 oder per Mail: gemeinsamhelfen@outlook.de). Auch diese Gruppierungen wollen das „Wir-Gefühl“ in der Stadt stärken, Ältere und Erkrankte in diesen schwierigen Pandemie-Zeiten nicht alleine lassen. (sk)  

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