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Erste Integrationskonferenz:

„Die gemeinsame Zukunft Hand in Hand gestalten“

FILDERSTADT. Ein Thema, das ALLE betrifft. Ein Thema, das mit Interesse, Offenheit und gegenseitigem Respekt angepackt werden sollte. Ein Thema, das gemeinschaftliches Entwickeln und Handeln erfordert. Die Rede ist von dem Zusammenleben in Vielfalt. ALLE – „Alteingesessene“ wie „Neubürger“ – sind Filderstadt, vielfältig: bunt und chancenreich. Um die Zukunft gemeinsam zu gestalten, lädt die Stadt die Bevölkerung am 13. Juli 2019 von 9 bis 15 Uhr zur ersten Integrationskonferenz in die Aula des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) nach Sielmingen ein.

„In Filderstadt leben wir seit Jahrzehnten in Vielfalt“, unterstreicht Oberbürgermeister Christoph Traub, „zahlreiche unserer Einwohner bringen eine internationale Geschichte mit“. Die Fakten in Zahlen: Knapp ein Drittel der hiesigen Bevölkerung weist inzwischen einen Migrationshintergrund auf. Die meisten „Zugereisten“ beziehungsweise „Zuwanderer“ aus sage und schreibe rund 120 Nationen stammen aus der Türkei, Italien, Kroatien, Griechenland und Rumänien. Vielen Familien ist Deutschland bereits seit mehreren Generationen zur neuen Heimat geworden.

„Unterschiedliche kulturelle Prägungen bieten viele Chancen“ 

„Filderstadt ist traditionell vielfältig aufgestellt. Und genau diese unterschiedlichen kulturellen Prägungen bieten der Kommune und ihren Menschen jede Menge Bereicherndes: große Chancen, Potenziale, internationale Kompetenzen, Erfahrungsschätze und Perspektiven“, sagt eine Frau, die weiß, wovon sie spricht: Barbara Scheubert, die Leiterin des Amts für Integration, Migration und Soziales. Jeder Mensch – egal welcher Herkunft – könne seinen ganz individuellen Teil zum Gelingen einer lebens- und liebenswerten Stadtgemeinschaft beitragen. Dem schließt sich auch Filderstadts Integrationsbeauftragte Maryna Kuzmenko an: „Wir alle leben in Filderstadt. Es ist daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, unser gemeinsames Leben in Vielfalt zu gestalten.“ Alle Menschen sollten sich in der Großen Kreisstadt wohl und zu Hause fühlen, am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und Chancengleichheit genießen

„Menschen mitnehmen“

Auf dem Weg in die Zukunft Filderstadts will die Verwaltung die Menschen vor Ort mitnehmen, sie an der Gestaltung eines gelingenden Miteinanders in Vielfalt beteiligen. Gemeinsam soll ein Integrationskonzept entwickelt, verschriftlicht und schließlich auch umgesetzt werden. Scheubert und Kuzmenko fassen die bisherigen Schritte zusammen: In Gesprächen mit haupt- und ehrenamtlichen Akteuren im Integrationsbereich, mit Experten und „Zufallsbürgern“ wurden Daten und Zahlen gesammelt, Meinungen und Erfahrungen über Bestehendes wie Wünschenswertes ausgetauscht sowie die Grundlagen für die erste Integrationskonferenz erarbeitet. Zudem wurde eine Online-Umfrage in fünf Sprachen durchgeführt.

Jetzt steht ein weiterer zentraler Baustein der „Filderstädter Integrationsarbeit mit Strategie“ (Christoph Traub) an: die Durchführung der ersten Integrationskonferenz, zu der die Bevölkerung sehr herzlich eingeladen ist. Diese Veranstaltung findet am 13. Juli von 9 bis 15 Uhr im DBG statt. Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister, der Vorstellung der bisherigen Ergebnisse sowie verschiedenen kurzen Einführungen und Impulsreferaten haben die Bürger das Wort. „An moderierten Thementischen können die Teilnehmenden über die Dinge reden, die ihnen in Sachen Integration am Herzen liegen“, so Barbara Scheubert. Sie betont, dass bei diesem Thema wie auch der Integrationskonferenz ALLE im Fokus stehen: die zugewanderten Menschen ohne und auch mit Fluchterfahrung genauso wie die „Alteingesessenen“ der aufnehmenden Gesellschaft.

„Mehrere Säulen tragen eine gelingende Integration“

„Eine gelingende Integration wird von mehreren Säulen getragen“, weiß Filderstadts Oberbürgermeister und zählt unter anderem die Bereiche „Sprache und Bildung“, „Ausbildung und Beruf“, „Wohnen“, „Sport und Gesundheit“, „Bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe“ sowie „Begegnung und Austausch“ auf. Und genau diese Themenkomplexe stehen im Fokus der Arbeitsgruppen der Integrationskonferenz, die natürlich auch Kaffeepausen und ein internationales Mittagsbuffet enthält. Alle Teilnehmenden sind selbstverständlich eingeladen. Die Pausen können zudem zum Kennenlernen, Austausch und zum Vernetzen genutzt werden.

Die Ergebnisse der ersten Integrationskonferenz werden im Rahmen einer zweiten Veranstaltung am 19. Oktober 2019 vorgestellt und vertieft. Interessierten ist es freigestellt, an einem oder an beiden Terminen teilzunehmen. Es wird jeweils auch eine Kinderbetreuung angeboten. Am Ende des Gesamtprojekts steht eine Integrationskonzeption von Filderstädtern für Filderstädter.

Christoph Traub: „Die Integrationskonferenz soll in die Breite unserer Stadtgesellschaft wirken und alle rund 120 Nationen in den Blick nehmen, gleich wann sie nach Filderstadt gekommen sind. Gemeinsam wollen wir - Hand in Hand - die Zukunft aller Menschen in unserer Stadt gestalten.“ Anmeldungen nimmt das Amt für Integration, Migration und Soziales an der Martinstraße 5 in 70794 Filderstadt (Bernhausen) telefonisch (0711/7003-427), per E-Mail (igaugele@ filderstadt.de) oder auch auf dem Postwege entgegen. Es können dabei bereits die Wunschthemen für die Teilnahme in den Arbeitsgruppen genannt werden. (sk)

Hier finden Sie den Flyer zur ersten Integrationskonferenz:

Typ Name Datum Größe
pdf Integrationskonferenz.pdf 21.06.2019 247,6 KB