Führungskräfte-Entwicklungsprozess hat begonnen

FILDERSTADT. Wie kann eine nachhaltige Stadtverwaltung aussehen? Welche Organisationsstruktur und -kultur ist notwendig, um die Herausforderungen der Zukunft gut zu meistern? Filderstadts Oberbürgermeister Christoph Traub hat nun unter dem Titel „Zusammen-FÜHREN“ einen Führungskräfte-Entwicklungsprozess gestartet, um mit Entscheidungsträger*innen in der Verwaltung ein gemeinsames Führungsverständnis zu erarbeiten.

„Die Verwaltung ist der Keilriemen unserer Stadtgesellschaft. Ohne sie würde die Stadt nicht funktionieren. Um dieser Verantwortung auch langfristig gerecht werden zu können, müssen wir auf unser gemeinsames Führungsverständnis im Rathaus schauen. Welche Instrumente, welche Struktur und welche Kultur des Umgangs brauchen wir, damit Filderstadt eine gute Zukunft hat?“, sagt Oberbürgermeister Christoph Traub bei der Auftaktveranstaltung für den Führungskräfte-Entwicklungsprozess der Stadtverwaltung. Diese begann das Stadtoberhaupt deshalb auch mit einer Aufzählung dessen, was es in der Stadt nicht gäbe, wäre die Verwaltung nicht mehr da: Angefangen von Hilfe in Katastrophenfällen, Kindergärten, Schulen, Verkehrsüberwachung, Abwasserversorgung, gemähte Spielplätze, Friedhöfe, Schwimmbäder und vieles mehr. „Es braucht uns, um die Stadt in positiver Weise zu entwickeln. Die Aufgaben werden dabei vielfältiger und komplexer, bei sinkenden Ressourcen und einer größer werdenden Bevölkerung, die auch anspruchsvoller wird.“

Um die Verwaltung gut für die künftigen Aufgaben aufzustellen, benötige diese neben einer zukunftsfähigen Organisationsstruktur auch ein gemeinsames Führungs- und Arbeitsverständnis. „Welche Instrumente brauchen wir und welche gemeinsame Kultur leben wir, damit wir die Herausforderungen der Zukunft im Sinne des Gemeinwohls meistern? Dazu soll der jetzt gestartete Prozess dienen. Wir begeben uns gemeinsam auf einen Weg“, so Christoph Traub. Deswegen hat er auch eine externe Begleitung zu diesem Prozess hinzugezogen. Diese soll insbesondere darauf achten, wie innerhalb der Verwaltung gehandelt wird: Ist ein Arbeiten über Hierarchiegrenzen hinweg möglich? Wo sind die Schwachpunkte? Wo muss vernetzt gearbeitet werden? Welche Führungsinstrumente sind dafür notwendig? Wie ist der Besprechungsaufwand im Verhältnis zu den Ergebnissen?

Albert Geiger, einer der externen Coaches, sagte dazu: „Wir wollen auf dem, was in der Verwaltung gelingt, aufbauen und gemeinsam eine Kultur entwickeln, in der Führungskräfte Verantwortung übernehmen, Sinn vermitteln, Vielfalt fördern, bewusst kommunizieren und Veränderungen gestalten.“ Aber auch die Bereiche, die Defizite aufweisen, sollen genauer unter die Lupe genommen werden. Der längerfristig angelegte Prozess wird verwaltungsintern von einem Steuerungskreis begleitet, in dem neben dem Oberbürgermeister auch die beiden Beigeordneten, die Leitung des Haupt- und Personalamts, die Personalratsvorsitzende, die Gleichstellungsbeauftragte sowie die Persönliche Referentin des Oberbürgermeisters vertreten sind.

Parallel dazu wurde durch Initiative aller Fraktionen des Gemeinderates gemeinsam mit der Verwaltung eine Strukturanalyse angestoßen. Diese beiden Prozesse sind aufeinander abgestimmt. (fi)

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