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Informationen zum Corona-Virus

Aktuelles und amtliche Bekanntmachungen

Stadtverwaltung setzt Lockdown-Strategie von Bund und Land um

Aufgrund des angekündigten Lockdowns schließt die Stadtverwaltung Filderstadt ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, für den persönlichen Kundenverkehr und schränkt ihre Dienstleistungen auf unabwendbare und notwendige Vorgänge ein. So sind die Ämter ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, bis Sonntag, 31. Januar 2021, werktags telefonisch von 8 bis 12 Uhr für dringende Angelegenheiten erreichbar. Auch E-Mailanfragen können zeitverzögert beantwortet werden.

Um Kontakte auf das Notwendigste zu minimieren, werden bis auf Weiteres keine neuen Präsenztermine vereinbart und bestehende Vereinbarungen verschoben.

Bis Freitag, 29. Januar 2021, finden daher keine Präsenztermine in der Verwaltung statt. Ab dem 4. Januar 2021 arbeitet die Innenverwaltung nach den regulären Schließtagen corona-konform weiter, auch um Rückstände aus den vergangenen Monaten abzuarbeiten.

Notdienste wie Winterdienst, der Bauhof und die Stadtwerke werden auch weiterhin einsatzbereit sein. Auch Beerdigungen können stattfinden. Zudem organisiert die Stadtverwaltung derzeit die Notbetreuung. 

In folgender PDF-Datei erhalten Sie eine Übersicht über die Regelungen für den Lockdown in Baden-Württemberg: Übersicht der Regelungen (1,44 MB)

In der folgenden PDF-Datei erhalten Interessierte Informationen über die Anordnung zur Einschränkung der Besuchsregelung für alle Gemeinschaftsunterkünfte der Flüchtlings- und Obdachlosenunterbringung im Stadtgebiet Filderstadt: Allgemeinverfügung (1,811 MB)

Corona-Regelungen

Regelungen zum Lockdown in Baden-Württemberg ab 11. Januar 2021

Eine Übersicht über die derzeit gültigen Maßnahmen erhalten Sie zusammengefasst unter folgenden PDF-Dateien:

Private Kontakte und Ansammlungen

Bitte reduzieren Sie alle Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum.

Es gelten folgende Kontakt bzw. Ausgangsbeschränkungen:

Tagsüber von 5 Uhr bis 20 Uhr:

  • Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen sind nur gestattet mit Angehörigen des eigenen Haushalts, von Angehörigen eines Haushalts und einer weiteren Person eines anderen Haushalts; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit.

Abends von 20 Uhr bis 5 Uhr

  • Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung ist in der Zeit von 20 bis 5 Uhr nur bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet. Bürger, die sich auf einen triftigen Grund beziehen, müssen dies selbst beweisen und bei Kontrollen glaubhaft darlegen. Das Ordnungsamt stellt keine Bescheinigungen aus.
  • Abholungen von Speisen oder Waren nach 20 Uhr sind aufgrund der Ausgangsbeschränkungen nicht erlaubt.

Übernachtungen

Übernachtungen sind nur dann erlaubt, wenn die Anreise vor 20 Uhr erfolgt ist. Die Personenhöchstgrenzen (maximal fünf Personen aus bis zu zwei Haushalten) sind zu beachten.

Beaufsichtigungen von Kindern
Umfasst von Satz 1 Nummer 2 ist auch die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern bis einschließlich 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Haushalten umfasst.
Hinweis:
Drei Kinder bis 14 Jahren aus drei verschiedenen Haushalten, dürfen sich nicht zum Spielen auf dem Spielplatz treffen, da dann die Obergrenze von zwei Haushalten überschritten ist.
Wenn Kinder bis einschließlich 14 Jahren ausgenommen sind, können sich dann Gruppen von Kindern zum Spielen treffen?
Nein, die Ausnahme bezieht sich ausschließlich auf zwei Haushalte. Die Regelung soll besondere Härten etwa für Alleinerziehende, pflegende Angehörige, Patchwork-Familien oder bei der Betreuung von Kindern vermeiden.

Trauungen

  • Trauungen dürfen derzeit mit vier Personen inklusive Brautpaar stattfinden.

Öffentliche Veranstaltungen

  • Veranstaltungen die der Unterhaltung, Freizeitgestaltung und Breitenkultur dienen sind untersagt.

Sonstige Veranstaltung

  • Sonstige Veranstaltungen wie zum Beispiel Wohnungseigentümerversammlungen, Vereinsversammlungen oder innerbetriebliche Veranstaltungen sind keine privaten Veranstaltungen. Veranstaltungen dieser Art mit mehr als zehn Personen, dürfen nur unter Vorlage eines Hygienekonzepts stattfinden. Die Anzahl der Teilnehmenden bemisst sich an der Größe der Örtlichkeiten und ist auf maximal hundert Personen begrenzt. Diese Treffen dürfen nur unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln und dem Teilnahme- und Zutrittsverbot gemäß der Corona Verordnungen des Landes stattfinden.

Maskenpflicht

  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist auch im Freien überall dort zu tragen, wo der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Eine Maske zu tragen gilt permanent in Fußgängerzonen, auf Wochenmärkten, an Bahnhöfen, an Haltestellen, anderen belebten Orten sowie in öffentlichen Einrichtungen. Zusätzlich gilt das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung im Warte- und Zugangsbereich von Einkaufszentren. Weiteres finden Sie unter § 3 der Corona-Haupt-Verordnung.
  • Sichtschilde statt Mund-Nasen-Bedeckung? Visiere, zum Beispiel aus Kunststoff, ohne einen Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sind nicht ausreichend, da diese nach oben oder nach unten offen sind und so Aerosole ausströmen. Dies gilt auch für Beschäftige im Einzelhandel und Dienstleistern.
  • Zusätzlich hat das Landratsamt Esslingen eine Allgemeinverfügung zur erweiterten Maskenpflicht erlassen. Diese finden Interessierte unter folgender PDF-Datei: Allgemeinverfügung Maskenpflicht (171,2 KB)

Religiöse Veranstaltungen, Gottesdienste und Trauerfeiern

  • Bestattungen: Für Veranstaltungen im Freien bei Todesfällen gilt die Begrenzung der Zahl der Teilnehmenden von 100 Personen.
  • Soweit die Veranstaltung in geschlossenen Räumen stattfindet, ist die Personenzahl mit Blick auf die räumlichen Kapazitäten begrenzt, damit eine Umsetzung der Abstandsregel von 1,5 Metern von jeder Person zur nächsten sowohl während der Veranstaltung als auch beim Zugang und beim Verlassen der Veranstaltung ermöglicht wird.
  • Auch bei Veranstaltungen, die im Freien stattfinden, ist der Mindestabstand von 1,5 Metern von Person zu Person einzuhalten. Die Personenzahl ist vor diesem Hintergrund ggf. auf Grund der örtlichen Voraussetzungen begrenzt.
  • Bei Erreichen der landesweiten Pandemiestufe 3 gilt, dass maximal 100 Personen teilnehmen können und ein zuvor erstelltes schriftliches Hygienekonzept erforderlich ist.

Einreisen nach Baden-Württemberg:

Testpflichten nach Einreise:

Diese Regelungen wurden von der Bundesregierung erlassen und regeln die Testpflichten im Bundesgebiet einheitlich. Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV). Hierin sind die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten bei Einreise aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland geregelt. Einreisende aus „normalen“ Risikogebieten müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise über ein negatives Testergebnis verfügen und dieses auf Anforderung der zuständigen Behörde vorlegen.

Von der Testpflicht bei Einreise aus einem „normalen“ Risikogebiet ausgenommen sind unter anderem:

  • Durchreisende
  • Personen, die im Rahmen der 24-Stunden-Regelung aus Grenzregion einreisen Grenzpendler und Grenzgänger
  • Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter transportieren
  • Personen, die für weniger als 72 Stunden zum Besuch eines Verwandten ersten Grades oder des Partners einreisen
  • Der Nachweis über den Negativtest ist 10 Tage lang aufzuheben und auf Anforderung der zuständigen Behörde vorzulegen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht befreit

Grundsätzlich reicht ein PoC-Antigentest aus. Information zur Anerkennung von diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland finden sich hier: www.rki.de/covid-19-tests

Anmeldepflichten vor Einreise aus einem Risikogebiet:

Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die elektronische Einreiseanmeldung (DEA) unter www.einreiseanmeldung.de nutzen. Beförderungsunternehmen müssen den DEA-Nachweis kontrollieren. Einreisende aus einem Gebiet außerhalb des Schengen-Raumes müssen den DEA-Nachweis auch bei der Einreisekontrolle vorlegen.

Testpflicht vor Einreise aus Gebieten mit besonders hohen Infektionsrisiken/Virusmutationen:

Bitte beachten Sie die besonderen Regeln für Einreisen nach Aufenthalt in Gebieten mit besonders hohen Infektionsrisiken. Dazu gehören Regionen mit besonders hohen Fallzahlen oder Regionen, in denen sich bestimmte Virusmutationen verbreitet haben. Diese Gebiete sind auf den Internetseiten ausgewiesen. Reisende aus diesen Gebieten müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und müssen ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

Quarantäne nach Einreise:

Personen, die aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen, müssen 10 Tage in Quarantäne. Eine „Freitestung“ ab dem fünften Tag nach Einreise ist nicht möglich. Personen, die aus „normalen“ Risikogebieten einreisen, können sich ab dem fünften Tag nach Einreise „freitesten“.

Berufliche Aufenthalte in einem Risikogebiet:

Folgendes gilt nur, wenn man nicht aus einem Virusvarianten-Gebiet einreist: Wer sich zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst im Ausland aufgehalten hat, ist von der häuslichen Quarantäne befreit, sofern der Arbeitsaufenthalt in einem Risikogebiet höchstens 5 Tage gedauert hat und nur wenn ein Negativtest vorliegt. Der Auslandsaufenthalt kann zwingend notwendig und unaufschiebbar veranlasst sein, wenn die Wahrnehmung des Termins unerlässlich ist und eine Absage oder Verschiebung mit ernsthaften beruflichen Folgen einhergeht. Dies liegt insbesondere dann vor, wenn Vertragsstrafen oder erhebliche finanzielle Verluste drohen. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Arbeitgeber oder den Auftraggeber zu bescheinigen.

Ausführliche Informationen sind zu finden:

Sonstige

Was passiert ab einer 7-Tage-Inzidenz über 200?

Das Sozialministerium kann den Städten und Gemeinden im Rahmen der Dienst- und Fachaufsicht weitere Weisungen für ergänzende regionale Maßnahmen bei außergewöhnlich starkem Infektionsgeschehen (Hotspotstrategie) erteilen. Hierfür ist eine Grenze von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen innerhalb von sieben Tagen angesetzt. Die genauen Maßnahmen werden derzeit noch festgelegt.

Die aktuellen Zahlen der nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen in Filderstadt sowie den anderen Kommunen im Landkreis finden Interessierte unter folgendem Link: Corona-Zahlen

Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Verordnung mit Hinweisen, welche Bereiche wie betroffen sind, erhalten Sie unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/#c111636

Für Personen, die aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg einreisen, gilt weiterhin die Corona-Einreise-Verordnung. Siehe Bereiche Einreise aus einem Risikogebiet.

Absonderungs-Verordnung seit 28. November 2020

Was tun, wenn ich positiv getestet wurde, Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatte oder typische Krankheitssymptome aufweise, aber noch keine Meldung vom Gesundheitsamt erhalten habe?

Für diese Fälle gilt seit 28. November 2020 in Baden-Württemberg die Corona-Verordnung Absonderung. Mit der Corona-Verordnung Absonderung sind die Quarantäne- und Isolationsregeln für Baden-Württemberg einheitlich festgelegt. Die Verordnung regelt, dass sich Personen sofort und ohne weitere Anordnung der örtlich zuständigen Behörde selbständig in Quarantäne begeben müssen, wenn sie positive auf das Corona-Virus getestet wurden, typische Krankheitssymptome aufweisen oder Kontakt mit einer Corona-Positiven Person hatten

Die wesentlichen Regelungsinhalte im Überblick:

  • Personen, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus haben und damit krankheitsverdächtig sind (Fieber, trockener Husten, Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns etc.), müssen sich unverzüglich nach Anordnung oder Durchführung eines PCR-Tests in Quarantäne begeben. Erhält diese Person ein negatives Testergebnis, so endet die Quarantäne automatisch.
  • Positiv auf das Coronavirus getestete Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntnisnahme des positiven Testergebnisses zuhause isolieren. Die häusliche Isolation endet in der Regel zehn Tage nach dem positiven Test oder nach Symptombeginn.
  • Wenn eine Person mittels Antigentest positiv getestet wurde, wird empfohlen eine PCR-Testung anzuschließen. Ist auch der PCR-Test positiv, so verbleibt die Person bis zum Ende der zehn Tage in häuslicher Isolation.
  • Für Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen beginnt die Quarantäne unverzüglich nachdem diese von dem positiven Test der im Haushalt lebenden Person erfahren haben. Die Quarantäne endet frühestens zehn Tage nach der Testung oder nach dem Symptombeginn der positiv getesteten Person.
  • Hatte man Kontakt zu einer positiv getesteten Person, muss man sich dann unverzüglich in Quarantäne begeben, wenn einem mitgeteilt wird, dass man vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie I eingestuft wurde. Die Quarantäne endet in der Regel zehn Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person.

Ampel-Warnsystem für Corona - Stadtverwaltung Filderstadt

Das Schaubild zum Ampel-Warnsystem finden Sie hier (188 KB)

Für Fragen rund um das Thema Corona-Virus, ist die Telefon-Hotline der Stadt Filderstadt zu den Sprechzeiten der Verwaltung unter Telefon: 0711/7003-180 erreichbar.

Kreisimpfzentren (KIZ) im Land-kreis Esslingen FAQ

Wo kann ich mich im Landkreis Ess-lingen impfen lassen?

Der Landkreis Esslingen verfügt über ein KIZ in Esslingen und eines auf dem Gelände der Messe Stuttgart.

  • Zeppelinstraße 112, 73730 Esslingen
  • Messe Stuttgart, Halle 9 Messepiazza 1, 70629 Leinfelden-Echterdingen

Ab wann starten die beiden Kreisimpfzentren?

Die Kreisimpfzentren mit angeschlossenen Mobilen Impfteams (MIT) werden nach heutigem Stand ihre Arbeit zum 22. Januar 2021 aufnehmen. Die Impfzentren werden, sobald ausreichend Impfstoff vorhanden ist, täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet sein. Eine Impfung erfolgt nur mit Termin.

Muss ich mich impfen lassen?

Nein, eine Impfpflicht besteht nicht. Die Impfung ist freiwillig.

Wo bekomme ich medizinische Fra-gen zur Impfung beantwortet?

Bitte besprechen Sie medizinische Fragen mit Ihrem Haus- oder Facharzt. Vor der Impfung im Impfzentrum oder durch ein mobiles Impfteam findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt statt. Hier bekommen Sie fachkundige Auskunft zu Ihren Fragen. Nach dem Gespräch steht es Ihnen weiterhin frei, ob Sie sich impfen lassen möchten oder nicht.

Wer wird zuerst geimpft?

Es wird schrittweise geimpft: Zuerst werden Menschen geimpft, die das höchste Risiko haben. Das Ziel ist es, nach und nach allen Menschen ein Zugang zur Corona-Schutzimpfung zu gewähren. Priorisiert geimpft werden Menschen, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf oder ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich oder schutzbedürftige Personen anzustecken. Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes führt diejenigen Personen auf, die zuerst eine Impfung erhalten sollen. Die Priorisierung erfolgt in drei Gruppen – untergliedert in die Kategorien „höchste Priorität“, „hohe Priorität“ und „erhöhte Priorität“.

Kann ich mich jetzt schon impfen lassen?

Hier können Sie schnell prüfen, ob Sie sich schon in der 1. Gruppe impfen lassen können:

  • Sie sind 80 Jahre oder älter? Ja, Sie können sich jetzt schon impfen lassen.
  • Wohnen Sie in einem Senioren- oder Altenpflegeheim? Ja, Sie können sich jetzt schon impfen lassen. Mobile Impfteams suchen in Baden-Württemberg die Heime auf, um die Bewohnerinnen und Bewohner zu impfen.
  • Arbeiten Sie in der ambulanten oder stationären Altenpflege? Ja, dann haben Sie auch jetzt schon einen Anspruch auf eine Impfung.
  • Arbeiten Sie in einer medizinischen Einrichtung mit hohem Ansteckungsrisiko, wie etwa in der Notaufnahme, in der Betreuung von COVID-19 Patientinnen und Patienten, oder im Rettungsdienst? Ja, dann haben Sie auch jetzt schon einen Anspruch auf eine Impfung.
  • Haben Sie auf der Arbeit Kontakt zu sehr verletzlichen Gruppen, etwa auf einer Krebsstation? Ja, dann haben Sie auch jetzt schon einen Anspruch auf eine Impfung.

Wenn keines der oben genannten Kriterien auf Sie zutrifft, können Sie sich in der ersten Gruppe noch nicht impfen lassen. In der ersten Gruppe geht es darum, vor allem die am stärksten belasteten Risikogruppen zu schützen.

Wie weise ich nach, dass ich zur berechtigten Gruppe gehöre?

Es bedarf entweder eines Altersnachweises (z.B. Personalausweis) oder eines Arbeitgebernachweises. Die von der Ständigen Impfkommission empfohlene Priorisierung von vorrangig zu impfenden Personengruppen sieht vor, dass in der ersten Phase vor allem Menschen über 80 Jahre, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten/Pflegeheimen und besonderes Gesundheitspersonal geimpft werden sollte. Damit entfällt für die erste Phase die Notwendigkeit, dass Hausärztinnen und Hausärzte eine Impfberechtigung ausstellen.

Wo kann ich mich für die Impfung anmelden?

Eine Impfung im Impfzentrum erfolgt nur mit Termin!

  • Bei Terminvereinbarung über die zentrale Telefonnummer 116 117 werden Sie an das vom Land beauftragte Callcenter weitergeleitet und bekommen dort gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung im selben Impfzentrum.
  • Sie können die Termine auch online über die zentrale Anmeldeplattform www.impfterminservice.de vereinbaren. Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse und die Möglichkeit, eine SMS zu empfangen.

Bitte buchen Sie unbedingt Erst- und Zweittermin gleichzeitig im selben Impfzentrum! So wird sichergestellt, dass die Zeiträume bis zur zweiten Impfung eingehalten werden und Sie zum Erst- einen passenden Zweitimpftermin erhalten.

Warum bekomme ich noch keinen Termin?

Da zu Beginn nur eine sehr begrenzte Anzahl von Impfdosen zur Verfügung steht, können auch nur entsprechend viele Termine vergeben werden. Das heißt: Es können nur so viele Termine vergeben werden, wie tatsächlich Impfdosen vorhanden sind. Die Impfdosen werden erst nach und nach ausgeliefert. Die Lage wird sich zeitnah entspannen, wenn die Impfdosen regelmäßig in Deutschland und Baden- Württemberg eintreffen.

Wann startet die Terminvergabe?

Die Vergabe der Termine für die beiden KIZ im Landkreis Esslingen wird starten, sobald den Landkreis die erste Lieferung von Impfstoffdosen erreicht. Diese ist aktuell für die 3. Kalenderwoche angekündigt. Voraussichtlich ab dem 19. Januar 2021. Zurzeit können Termine nur für die Zentralen Impfzentren, beispielsweise in Stuttgart, vereinbart werden, und zwar über die in Ziffer 8 beschriebenen Wege.

Wie läuft die Impfung ab?

  1. Einlass: Hierbei erfolgt zunächst eine Terminüberprüfung durch Abgleich mit den Terminreservierungen im System. Solange aufgrund der Menge des verfügbaren Impfstoffes eine Priorisierung notwendig ist, ist hier die ggf. erforderliche Bescheinigung der Impfberechtigung vorzuzeigen, wie beispielsweise der Personalausweis oder eine Bescheinigung des Arbeitgebers.
  2. Registrierung: Danach erfolgt die Registrierung (Datenerfassung). Gut zu wissen: bereits vorab können Sie über die Internetseite www.impfen-bw.de selbst Ihre Formulare zur Impfung erstellen (Anamnese und Einwilligungsbogen). Dadurch helfen Sie, Prozesse zu beschleunigen und reduzieren Ihre Wartezeit vor Ort.
  3. Informationsbereich: Im Anschluss gelangen Sie in einen Informationsbereich, in dem ein Informationsvideo in mehreren Sprachen abgespielt wird.
  4. Ärztliche Aufklärung: Daran anschließend erfolgt die ärztliche Aufklärung.
  5. Impfung: Nach der Aufklärung folgt die eigentliche Impfung in einer Impfkabine. Die Injektion des Impfstoffes erfolgt durch eine medizinische Fachperson.
  6. Beobachtung: Abschließend ist gewährleistet, dass eine je nach Anforderung des Herstellers bis zu 30-minütige Beobachtungszeit gewährleistet ist.

Wichtig: Ein zweiter Impftermin im Abstand von maximal drei Wochen ist absolut notwendig, damit die Impfung richtig wirken kann.

Wer legt fest, welcher Impfstoff verab-reicht wird?

In Baden-Württemberg wird, wie in allen anderen Bundesländern, zunächst mit dem Impfstoff von Biontech gestartet. In der ersten Phase der Verimpfung von COVID-19 Impfstoffen in Impfzentren oder über mobile Impfteams spielt die Verfügbarkeit des Impfstoffs eine wichtige Rolle. Bei der Auswahl des Impfstoffs werden die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und die Vorgaben der Zulassung berücksichtigt, etwa hinsichtlich der zu impfenden Patientengruppen. In einer zweiten Phase der Impfung, wenn zugelassene Impfstoffe in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, erfolgt die Impfung auch in Arztpraxen.

Werde ich vor der Impfung über mög-liche Nebenwirkungen aufgeklärt?

Ja, es findet eine ausführliche Beratung vor Ort statt. Im Impfzentrum wird Ihnen ein Aufklärungsfilm gezeigt. Zudem erhalten Sie ein Aufklärungsmerkblatt sowie einen Einwilligungsbogen. Sie erhalten von beiden Dokumenten eine unterschriebene Kopie. Ergänzend bekommen Sie ein individuelles ärztliches Aufklärungsgespräch, in dem Sie sich über gesundheitliche Fragen zur Corona-Schutzimpfung aufklären lassen. Auch können in diesen Gesprächen noch offene Fragen geklärt werden.

Wer bezahlt die Impfung?

Die Impfung ist unabhängig von Ihrem Versicherungsstatus kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Das Land Baden-Württemberg trägt gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenversicherungen und den privaten Krankenversicherungen die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Wer übernimmt die Fahrtkosten zum Impfzentrum?

Die Fahrt zum Impfzentrum muss privat organisiert werden.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie zur Impfung Impfpass, Elektronische Gesundheitskarte und ein Ausweisdokument (beispielsweise Personalausweis) mit. Eine Impfberechtigung (Bescheinigung vom Arzt oder Arbeitgeber) bzw. ärztliche Bescheinigungen etwaiger Vorerkrankungen sind in der ersten Phase nicht notwendig. Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung (Altersnachweis) gelten laut Impfverordnung der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Mitarbeitende von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor.

Wie werde ich im Impfzentrum vor einer möglichen Ansteckung ge-schützt?

Auch im Impfzentrum gilt die AHA-Regel zum Schutz vor Corona. Bitte halten Sie ausreichend Abstand, befolgen Sie die Hygieneregeln und tragen Sie eine Alltagsmaske. Für eine ausreichende Belüftung wird in den Impfzentren gesorgt.

Ist es möglich, ein mobiles Impfteam auch privat anzufordern?

Nein, die mobilen Impfteams sind organisatorisch an die jeweiligen Kreisimpfzentren angebunden. Die mobilen Impfteams suchen nach vorheriger Terminabsprache aktiv die Alten- und Pflegeeinrichtungen auf, um die dort lebenden und arbeitenden Personen vor Ort zu impfen. Auch hierbei handelt es sich um ein Impfangebot, die Impfung ist

Aufsuchende Impfungen bei pflegebedürftigen Menschen in der eigenen Häuslichkeit sind derzeit aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit und mangelnden Transportfähigkeit des Impfstoffs noch nicht möglich.

Was ist, wenn ich nicht ins Impfzent-rum kommen kann?

In der wichtigen ersten Phase setzt die Impfstrategie auf Impfungen in Impfzentren und durch mobile Impfteams. So lässt sich besser organisieren, dass vor allem die Menschen zuerst geimpft werden, die besonders geschützt werden sollen. Des Weiteren muss der zunächst verwendete Impfstoff vor der Verwendung bei minus 70 Grad gelagert werden. Im Laufe der Zeit sollen Corona-Schutzimpfungen jedoch auch in den Hausarztpraxen durchgeführt werden.

Darf ich jemanden zum Impfen be-gleiten, wenn er oder sie auf Hilfe angewiesen ist?

Ja, allerdings erhält nur die begleitete Person eine Impfung. Für Fragen zum Ablauf stehen in den Impfzentren Ansprechpartner bereit.

Muss ich nach der Impfung weiter eine Maske tragen und Abstand halten?

Der Impfschutz greift ca. zwei bis drei Wochen nach der zweiten Impfung – und auch danach sind Sie weiterhin aufgefordert, die AHA-Regelungen einzuhalten. Trotz Immunität können Sie das Virus möglicherweise noch übertragen – die Regelungen gelten vorerst also weiterhin, zum Schutz aller. Die Impfung befreit daher auch nicht vor möglichen Quarantäneanordnungen.

Wo erhalte ich weitergehende Informationen rund um das Thema Corona-Impfung?

Zusätzliche Informationen finden Sie u.a. auf den folgenden Seiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg und des Bundesgesundheitsministeriums:

Konkret zu den Kreisimpfzentren im Landkreis Esslingen werden aktuelle Informationen stets auf der Homepage des Landratsamtes zu finden sein: https://www.landkreis-esslingen.de.

Stadtverwaltung

Regelungen für den Besuch der Stadtverwaltung

Bitte beachten Sie vor Ihrem Besuch der Stadtverwaltung die Regelungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus. Hier geht es zu den Informationen. (130,2 KB)

Filderstädter Seiten aktualisiert!

Kinderbetreuung

Notfallbetreuung in Kindertageseinrichtungen

Sehr geehrte Eltern,
ab dem 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 gilt in den Kindertageseinrichtungen eine Notfallbetreuung. Sollte eine weitere Notbetreuung über den 10. Januar 2021 von der Landesregierung beschlossen werden, behält dieser Antrag weiterhin darüber hinaus seine Gültigkeit. Zur Antragstellung für die Notfallbetreuung wurde hierzu ein Antragsformular auf der Homepage der Stadt Filderstadt und in den sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter) veröffentlicht. Diesen Antrag erhalten Sie auch über Ihre Betreuungseinrichtung.

Zur Prüfung, ob ein Anspruch auf Notfallbetreuung besteht, benötigen wir von Ihnen Angaben über Ihr Arbeitsverhältnis bzw. eine Bescheinigung Ihres Arbeitgebers über Ihre Unabkömmlichkeit für die Arbeit in Präsenz oder im Home-Office.

Einen Anspruch auf Notbetreuung haben:

Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende von Ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten. Dies gilt für Präsenzarbeitsplätze sowie Home-Office-Arbeitsplätze gleichermaßen. Auch Kinder, für deren Kindeswohl eine Betreuung notwendig ist, haben einen Anspruch auf Notbetreuung.

Damit wir die Notbetreuung schnellst möglichst organisieren können, bitten wir darum, dass Sie die Antragsformulare mit den entsprechenden Unterlagen bis spätestens Dienstag, 15. Dezember 2020, 12 Uhr in Ihrer Einrichtung abzugeben oder über die gewohnte Kindergartenemailadresse an Ihre Einrichtung zuzusenden.

Später oder unvollständig eingegangene Anträge werden nach Eingang bearbeitet. Dies gilt auch für Anträge auf einen Notfallbetreuungsplatz der erst zu einem späteren Zeitpunkt benötigt wird.

Die Notfallbetreuung findet in der Kindertageseinrichtung statt, die das Kind im Regelfall besucht.

Für Fragen steht Ihnen Ihre Kindergartenleitung zur Verfügung oder das Amt für Familie, Schulen und Vereine während der Öffnungszeiten - Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 12 Uhr sowie am Dienstagnachmittag von 14 bis 17 Uhr und am Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr - unter folgenden Telefonnummern zur Verfügung. Bei Bedarf kann hier auch ein Dolmetscher*in über den Dolmetscherpool der Stadt Filderstadt vermittelt werden. Kindertageseinrichtungen, Telefon 0711/7003-292, -356 oder -401

Mittwoch, 5. August

Schulen und Kindertageseinrichtungen: Hinweise zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

Auf den unten verlinkten Seiten erhalten Interessierte Hinweise zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Schulen sowie Kindertageseinrichtungen. Die Empfehlungen und Anregungen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg richten sich an Eltern, Lehrkräfte und Betreuungspersonal.

#filderstadthilft

Zuhör-Telefon: Ein offenes Ohr für alle

Für alle, die sich jetzt alleine fühlen und niemanden zum Austausch haben, kann das Zuhör-Telefon eine Hilfe sein. Dies ist ein Angebot an alle, denen ein freundliches Gespräch hilft, die aktuelle Situation besser zu überstehen und wir möchten damit für die Menschen in Filderstadt da sein und Ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind.

Das Zuhör-Telefon können Sie unter der Sondernummer der Stadtverwaltung 0711/7003-160 anrufen. Von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 14 Uhr, hören geschulte Mitarbeitende zu und geben Hilfestellung bei Fragen. Anonym, kostenlos und ohne jeglichen Zeitdruck. Das Angebot ist keine klassische Telefonseelsorge und bei Bedarf werden weiterführende Angebote vermittelt.

Einkaufsservice für Ältere und Erkrankte

Jetzt haben ältere Bürger und Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören oder in Quarantäne sind und in Filderstadt wohnen, wieder die Möglichkeit, den Einkaufservice von #filderstadthilft in Anspruch zu nehmen. Die Lebensmittel können von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer: 0711/6555624 bestellt werden.

Neu ist die Online-Bestellvariante unter: https://www.drk-filderstadt.de/filderstadthilftbestellung/. So einfach geht’s: Seite aufrufen, persönliche Daten, Bestelldatum und benötigte Waren eingeben, bestellen.

Samstags findet dann die Auslieferung der Waren statt. Bezahlt wird per Überweisung. Die Initiative der Stadt Filderstadt, des Deutschen Roten Kreuzes Filderstadt, des Vereins Aktiv für Senioren in Filderstadt e.V. samt SUSEmobil sowie des Kinder-, Jugend- und Kulturzentrums „Z“ möchte damit die oben genannten Personengruppen unterstützen und gleichzeitig das Infektionsrisiko in Filderstadt reduzieren.

Corona-Lieferservice

Die Einzelhändler in Filderstadt bieten angesichts der aktuellen Corona-Situation vermehrt Liefer- oder Abholservice an, oder stehen trotz geschlossener Geschäfte weiterhin ihren Kunden zur Verfügung. Um sich eine Übersicht über das Angebot in Filderstadt zu verschaffen, klicken Sie hier.

Zur Aktion #filderstadthilft gehören folgende Projektpartner: Das Deutsche Rote Kreuz , Aktiv für Senioren in Filderstadt e.V., Jugendzentren Filderstadt e.V., Sportgemeinschaft Fidlerstadt e.V., Bürgerstiftung Filderstadt, das SUSEmobil, die Interessengemeinschaft leitender Notärzte e.V. sowie die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Filderstadt.