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Informationen zum Corona-Virus

Aktuelles und amtliche Bekanntmachungen

#dranbleibenBW

Impfungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Pandemiebekämpfung – schützen Sie sich und andere und lassen Sie sich impfen! Über die folgenden Verlinkungen erhalten Sie weitere Informationen über die Kampagne sowie die Impfangebote. Die Benachrichtigungen sind in unterschiedlichen Sprachen aufgeführt.

Corona-Regelungen

Corona Regelungen ab 15. Oktober 2021

Alle Informationen auf dem Bild stehen im folgenden Text

Ausführliche Informationen zur jeweils gültigen Corona-Verordnung erhalten Sie über die Homepage des Landes Baden-Württemberg. Die seit dem 15. Oktober 2021 geltenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus finden Interessierte hier: Corona-Verordnung. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung finden Sie unter: FAQ Corona-Verordnung: Baden-Württemberg.de (baden-wuerttemberg.de)

Ab dem 15. Oktober 2021 treten neue Corona-Regelungen in Kraft.

Derzeit befinden wir uns in der Basisstufe. In der Basisstufe bleiben die bisherigen Regeln mit 3G in den allermeisten Bereichen bestehen, neu ist hier das 2G-Optionsmodell.

2G - Optionsmodell

  • In der Basisstufe keine Maskenpflicht für Kund*innen/Besucher*innen/Teilnehmer*innen bei 2G Optionsmodell
    • Kein Zutrittsverbot für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre bei 2G-Optionsmodell. Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, müssen einen negativen Antigentest vorlegen.
    • Für Beschäftigte/Mitarbeitende gilt weiterhin auch bei 2G die Maskenpflicht, da eine Offenlegung des Impfstatus aus Datenschutzgründen nicht zulässig ist.
  • Beim 2G-Optionsmodell müssen Besucher*innen/Teilnehmer*innen/Kund*innen/Gäste den Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.
  • Wenn sich eine Einrichtung für das 2G-Optionsmodell entscheidet, muss sie dies, beispielsweise durch einen Aushang, deutlich machen.
  • Beim 2G Optionsmodell gilt keine Kapazitätsgrenze für Veranstaltungen.
  • Dampfbäder, Dampfsaunen, Warmlufträumen und ähnliche Einrichtungen dürfen mit der 2G-Regel öffnen. Hier gibt es keine Ausnahmen für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre.
  • Bei folgenden Veranstaltungen entfällt ebenfalls in der Basisstufe die Maskenpflicht, wenn das 2G-Optionsmodell (Zutritt/Teilnahme nur für geimpfte und genesene Personen) gewählt wird:
    • Veranstaltungen der beruflichen Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung sowie Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen
    • Berufliche Fort- und Weiterbildungen
    • Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen
    • Praktische und theoretische Ausbildung und Prüfungen in Fahr-, Boots- und Flugschulen
    • Aufbauseminare nach §2b Straßenverkehrsgesetz und Fahreignungsseminaren nach §4a Straßenverkehrsgesetz in Fahrschulen

Regelungen für Beherbergungsbetriebe

  • Für die Nutzung von zum Beherbergungsbetrieb gehörenden Freizeiteinrichtungen durch Übernachtungsgäste gelten die Regelungen für die jeweiligen Einrichtungen entsprechend.
  • Die zum Beherbergungsbetrieb gehörende Gastronomie dürfen nicht geimpfte und nicht genesene Personen in der Basis- und Warnstufe nach Vorlage eines negativen Corona-Schnelltest oder PCR-Test nutzen. In der Alarmstufe gilt im Freien ebenfalls die Notwendigkeit zur Vorlage eines PCR Tests, im Innenbereich gilt 2G.

Weitere neue Regelungen

  • Die Datenverarbeitung gemäß § 8 Corona der Corona-Verordnung ist künftig auch durch Verwendung der Corona-Warn-App oder vergleichbarer Apps möglich.
  • Von Veranstaltern/Dienstleistern/Händlern vor Ort durchgeführte Tests sind nur für die entsprechende Einrichtung gültig.
  • Saunen dürfen betrieben werden. Dabei ist für einen regelmäßigen Luftaustausch zu sorgen. Bei Aufgüssen darf die Luft nicht verwedelt werden.  
  • Die Testannahmepflicht/Testpflicht für nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte mit Kontakt zu externen Personen gilt nun auch in der Basisstufe. Entsprechendes gilt für die Testpflicht von Selbständigen mit Kontakt zu externen Personen.
  • Bei Prüfungen ist ein Testnachweis nicht mehr erforderlich, wenn die nicht geimpfte oder genesene Person durchgängig einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten kann oder anderen Teilnehmenden, die einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis erbracht haben, räumlich getrennt sind.

Überprüfung von Nachweisen

Anbieterinnen oder Anbieter, Veranstalterinnen oder Veranstalter oder Betreiberinnen oder Betreiber sind zur Überprüfung der vorzulegenden Test-, Impf- oder Genesenennachweise verpflichtet.

Testpflicht für nichtgeimpfte Personen

Informationen zur Testpflicht für nicht geimpfte Personen, unter anderem Wegfall der kostenlosen Bürgertests finden Sie auf der Homepage des Bundesgesundheitsministerium: Fragen und Antworten zu COVID-19 Tests. 

Zusätzlich dazu gibt es seit dem 15. Oktober 2021 Regelungen für Baden-Württemberg. Antworten auf Ihre Fragen und Vorlage der Bescheinigung finden Sie auf der Homepage des Sozialministeriums Baden-Württemberg unter: Testen: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de).

Ab 15. Oktober 2021 gilt für ALLE nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte mit Kontakt zu externen Personen eine zweimal wöchentliche Testannahmepflicht/Testpflicht. Dies trifft neben den klassischen Bürgeranlaufstellen, den Kulturbetrieb und die Beschäftigten bei Veranstaltungen und im Kontakt mit Externen.

  • Immunisierte Personen können sich über einen einmaligen Nachweis ihres Impf- bzw. Genesenenstatus von der Testpflicht befreien lassen. Dieser Status ist durch Kopie des Impfzertifikats/-nachweises der(m) Vorgesetzten zu übergeben und abzulegen.
  • Seitens des Arbeitsgebers wird weiterhin ein 2-mal wöchentliche freiwillige Testung auch von Geimpften und Genesenen empfohlen.
  • Die Testung hat vor Aufnahme des Dienstes zu erfolgen und soll im Fall eines Selbsttests vor Zeugen durchgeführt werden. Die Testdurchführung ist zu dokumentieren.

Informationen auf der Seite des Landes Baden-Württemberg.

Wer sich nicht impfen lassen möchte, muss künftig in mehr Bereichen einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest vorweisen. In bestimmten Bereichen sind ist ein negativer PCR-Test erforderlich – dieser darf höchstens 48 Stunden alt sein. Dies gilt für ganz Baden-Württemberg einheitlich – unabhängig von der aktuellen 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis. Damit vereinfacht Baden-Württemberg die Regelungen, da diese nun wieder landesweit einheitlich gelten. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre sowie Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen, Schülerinnen und Schüler an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie an Berufsschulen. Der Nachweis erfolgt hier durch ein entsprechendes Ausweisdokument wie etwa durch den Kinderausweis oder Schülerausweis. Ausgenommen sind auch sechs- und siebenjährige Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

Eine Übersicht zur Fragen und Antworten anderer Bereiche finden Sie unter dem Link: Fragen und Antworten zum Coronavirus

Corona information in other languages

Overview of state-wide measures to contain the corona pandemic on the homepage of the state of Baden-Württemberg

Einreise nach Baden-Württemberg – Regelungen ab 1. August 2021

Mit dem Bild ist die Kurzübersicht als PDF-Datei verlinkt

Ausführliche Informationen zum Thema Einreise und Quarantäne finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums

Auf der Homepage des Bundegesundheitsministeriums finden Sie alle Informationen sehr ausführlich dargestellt. Hier erhalten Sie nur eine grobe Zusammenfassung der Regelungen, welche ab dem 1. August 2021 bundeseinheitlich gelten.

Testpflicht:

Testpflicht für alle Reiserückkehrer besteht unabhängig davon, aus welchem Land die Einreise nach Deutschland erfolgt und um welche Art Risikogebiet es sich handelt. Zudem besteht die Testpflicht nun für alle Reisearten, egal ob Flugreisende, Schiffsreisende, Zugreisenden, Busreisende oder Einreisende per Kfz etc.. Die Testpflicht besteht für alle Personen ab Vollendung des 12. Lebensjahres.

Testpflicht für Geimpfte und Genesene

Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet besteht auch für diesen Personenkreis die Testpflicht. Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Virusvariantengebieten verkürzt sich die Frist bei Antigen-Tests auf 24 Stunden.

Anmeldepflicht besteht weiter über das Portal www.einreiseanmeldung.de vor der Einreise.

Quarantäne

Einreise aus Hochrisikogebiet

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenen-Nachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne endet mit dem Zeitpunkt der Übermittlung. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich. Im Fall der Übermittlung eines Testnachweises darf die zugrundeliegende Testung frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgt sein.
Für Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch.

Einreise aus Virus-Variantengebiet

Auch gilt, zuerst muss die Anmeldung über das Portal www.einreiseanmeldung.de vor Einreise gemacht werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne grundsätzlich 14 Tage.


Informationen zur Einreise in verschiedenen Spachen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Geimpfte Personen, die mit einem EU-zugelassenem Impfstoff (derzeit Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson) vollständig geimpft sind, werden mit genesenen Personen und solchen Personen mit einem negativen Testnachweis gleichgestellt. Informationen zu den Covid19-Impfstoffen auf der Homepage des Paul-Ehrlich-Instituts.

Bescheinigungen zur Quarantänebefreiung werden nicht ausgestellt.

Digitale Einreiseanmeldung
 

Digitale Einreiseanmeldungen sind vor der Einreise vorzunehmen. Informationen hierzu auf der Seite des Robert-Koch-Instituts. Personen, die keine Möglichkeit zur digitalen Einreiseanmeldung haben informieren sich bitte auf dieser Seite des Robert-Koch-Instituts. Die Daten zur Person und Herkunftsland und die Kontaktdaten müssen der Wahrheit entsprechend. Verstöße werden entsprechend geahndet.

Ausnahmebescheinigungen bei Einreise-Quarantäne

Bescheinigungen zur Quarantänebefreiung werden nicht ausgestellt. Personen, die sich auf Ausnahmen der Bundesverordnung § 6 beziehen, müssen dies selbst beweisen.
 

Nachweismöglichkeiten für Geimpfte und Genesene

Auszug: mögliche Dokumente als Nachweis für Genesene max. 6 Monate nach PCR-Testfeststellung

  • PCR-Befund eines Labors
  • PCR-Befund einer Ärztin/eines Arztes
  • PCR-Befund einer Teststelle bzw. eines Testzentrums
  • ärztliches Attest (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthält
  • die Absonderungsbescheinigung (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Test-/Meldedatum enthält) – in Filderstadt liegen diese PCR-Meldungen nicht vor
  • weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Test-/Meldedatum enthalten) – in Filderstadt liegen diese PCR-Meldungen nicht vor
  • NICHT als Nachweisdokument anerkannt werden beispielsweise:ein Antigenschnelltestnachweis, AntikörpernachweiseKrankheitsatteste, Absonderungsbescheinigungen, die keine Angaben zu Testart und/oder Test-/Meldedatum enthalten (§ 5 Bescheinigungen der CoronaVO-Absonderung, z.B. von der Ortspolizeibehörde in Filderstadt)

Corona-Verordnung Absonderung (für positiv getestete und enge Kontaktpersonen)

Bescheinigungen nach § 7 der CoronaVO Absonderung: Eine Bescheinigung des Absonderungszeitraumes erhalten Sie nur noch auf eigene Anforderung. Automatisch werden ab sofort keine Bescheinigungen mehr ausgestellt. Dies gilt für genesene Personen als auch für Kontaktpersonen. Die Bescheinigungen sind über die Mail corona@filderstadt.de zu beantragen. Wir bitten dies, auch entsprechend zu formulieren. Nur das Einreichen der Tagebücher (was ab 15. September 2021 nicht mehr Pflicht ist, stellt keine Beantragung dar. Auf diese Mails erfolgen keine Rückmeldungen. Aus der Anforderungsmail muss zudem hervorgehen, ob eine Absonderung als positiver Fall oder Kontaktperson vorlag. Mails, dies diese Angaben nicht  beinhalten, können nicht zeitnah bearbeitet werden.

Absonderung positiv getestete Personen: Sowohl bei symptomatischen als auch bei asymptomatischen Fällen endet die Quarantäne nun immer 14 Tage nach Symptombeginn bzw. 14 Tage nach Abstrichdatum.

Absonderung haushaltsangehörige Personen und enge Kontaktpersonen: Die Absonderungspflicht endet bei Haushaltsangehörigen 10 Tage nach Symptombeginn des Index bzw. falls dieser asymptomatisch ist, 10 Tage nach dessen Abstrichdatum. Eine Absonderung von Haushaltsangehörigen Personen ist nur noch erforderlich, sofern diese nicht geimpft oder genesen sind.

Ausnahme: Es handelt sich um eine besorgniserregende Virusvariante (Beta oder Gamma).
 

Bei engen Kontaktpersonen endet die Quarantäne 10 Tage nach dem letzten Kontakt. Die Testpflicht für enge Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige entfällt. 
 

Möglichkeit zur Freitestung für enge Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige

  • ab dem fünften Tag eine PCR-Testung erfolgt und das negative Testergebnis vorliegt
  • ab dem siebten Tag eine Antigen-Schnelltestung erfolgt und das negative Testergebnis vorliegt
  • ab Tag fünf bei Personen, die regelmäßig im Rahmen einer seriellen Teststrategie getestet werden (beispielsweise Schülerinnen und Schüler) eine Antigen-Schnelltestungen erfolgt und ein negatives Testergebnis vorliegt.

Kreisimpfzentren (KIZ) im Landkreis Esslingen FAQ

Wo kann ich mich im Landkreis Esslingen impfen lassen?

Der Landkreis Esslingen verfügt über ein KIZ in Esslingen und eines auf dem Gelände der Messe Stuttgart.

  • Zeppelinstraße 112, 73730 Esslingen
  • Messe Stuttgart, Halle 9 Messepiazza 1, 70629 Leinfelden-Echterdingen

Ab wann starten die beiden Kreisimpfzentren?

Die Kreisimpfzentren mit angeschlossenen Mobilen Impfteams (MIT) werden nach heutigem Stand ihre Arbeit zum 22. Januar 2021 aufnehmen. Die Impfzentren werden, sobald ausreichend Impfstoff vorhanden ist, täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet sein. Eine Impfung erfolgt nur mit Termin.

Muss ich mich impfen lassen?

Nein, eine Impfpflicht besteht nicht. Die Impfung ist freiwillig.

Wo bekomme ich medizinische Fragen zur Impfung beantwortet?

Bitte besprechen Sie medizinische Fragen mit Ihrem Haus- oder Facharzt. Vor der Impfung im Impfzentrum oder durch ein mobiles Impfteam findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt statt. Hier bekommen Sie fachkundige Auskunft zu Ihren Fragen. Nach dem Gespräch steht es Ihnen weiterhin frei, ob Sie sich impfen lassen möchten oder nicht.

Wer wird zuerst geimpft?

Es wird schrittweise geimpft: Zuerst werden Menschen geimpft, die das höchste Risiko haben. Das Ziel ist es, nach und nach allen Menschen ein Zugang zur Corona-Schutzimpfung zu gewähren. Priorisiert geimpft werden Menschen, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf oder ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich oder schutzbedürftige Personen anzustecken. Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes führt diejenigen Personen auf, die zuerst eine Impfung erhalten sollen. Die Priorisierung erfolgt in drei Gruppen – untergliedert in die Kategorien „höchste Priorität“, „hohe Priorität“ und „erhöhte Priorität“.

Kann ich mich jetzt schon impfen lassen?

Hier können Sie schnell prüfen, ob Sie sich schon in der 1. Gruppe impfen lassen können:

  • Sie sind 80 Jahre oder älter? Ja, Sie können sich jetzt schon impfen lassen.
  • Wohnen Sie in einem Senioren- oder Altenpflegeheim? Ja, Sie können sich jetzt schon impfen lassen. Mobile Impfteams suchen in Baden-Württemberg die Heime auf, um die Bewohnerinnen und Bewohner zu impfen.
  • Arbeiten Sie in der ambulanten oder stationären Altenpflege? Ja, dann haben Sie auch jetzt schon einen Anspruch auf eine Impfung.
  • Arbeiten Sie in einer medizinischen Einrichtung mit hohem Ansteckungsrisiko, wie etwa in der Notaufnahme, in der Betreuung von COVID-19 Patientinnen und Patienten, oder im Rettungsdienst? Ja, dann haben Sie auch jetzt schon einen Anspruch auf eine Impfung.
  • Haben Sie auf der Arbeit Kontakt zu sehr verletzlichen Gruppen, etwa auf einer Krebsstation? Ja, dann haben Sie auch jetzt schon einen Anspruch auf eine Impfung.

Wenn keines der oben genannten Kriterien auf Sie zutrifft, können Sie sich in der ersten Gruppe noch nicht impfen lassen. In der ersten Gruppe geht es darum, vor allem die am stärksten belasteten Risikogruppen zu schützen.

Wie weise ich nach, dass ich zur berechtigten Gruppe gehöre?

Es bedarf entweder eines Altersnachweises (z.B. Personalausweis) oder eines Arbeitgebernachweises. Die von der Ständigen Impfkommission empfohlene Priorisierung von vorrangig zu impfenden Personengruppen sieht vor, dass in der ersten Phase vor allem Menschen über 80 Jahre, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten/Pflegeheimen und besonderes Gesundheitspersonal geimpft werden sollte. Damit entfällt für die erste Phase die Notwendigkeit, dass Hausärztinnen und Hausärzte eine Impfberechtigung ausstellen.

Wo kann ich mich für die Impfung anmelden?

Eine Impfung im Impfzentrum erfolgt nur mit Termin!

  • Bei Terminvereinbarung über die zentrale Telefonnummer 116 117 werden Sie an das vom Land beauftragte Callcenter weitergeleitet und bekommen dort gleichzeitig die Termine für Erst- und Zweitimpfung im selben Impfzentrum.
  • Sie können die Termine auch online über die zentrale Anmeldeplattform www.impfterminservice.de vereinbaren. Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse und die Möglichkeit, eine SMS zu empfangen.

Bitte buchen Sie unbedingt Erst- und Zweittermin gleichzeitig im selben Impfzentrum! So wird sichergestellt, dass die Zeiträume bis zur zweiten Impfung eingehalten werden und Sie zum Erst- einen passenden Zweitimpftermin erhalten.

Warum bekomme ich noch keinen Termin?

Da zu Beginn nur eine sehr begrenzte Anzahl von Impfdosen zur Verfügung steht, können auch nur entsprechend viele Termine vergeben werden. Das heißt: Es können nur so viele Termine vergeben werden, wie tatsächlich Impfdosen vorhanden sind. Die Impfdosen werden erst nach und nach ausgeliefert. Die Lage wird sich zeitnah entspannen, wenn die Impfdosen regelmäßig in Deutschland und Baden- Württemberg eintreffen.

Wann startet die Terminvergabe?

Die Vergabe der Termine für die beiden KIZ im Landkreis Esslingen wird starten, sobald den Landkreis die erste Lieferung von Impfstoffdosen erreicht. Diese ist aktuell für die 3. Kalenderwoche angekündigt. Voraussichtlich ab dem 19. Januar 2021. Zurzeit können Termine nur für die Zentralen Impfzentren, beispielsweise in Stuttgart, vereinbart werden, und zwar über die in Ziffer 8 beschriebenen Wege.

Wie läuft die Impfung ab?

  1. Einlass: Hierbei erfolgt zunächst eine Terminüberprüfung durch Abgleich mit den Terminreservierungen im System. Solange aufgrund der Menge des verfügbaren Impfstoffes eine Priorisierung notwendig ist, ist hier die ggf. erforderliche Bescheinigung der Impfberechtigung vorzuzeigen, wie beispielsweise der Personalausweis oder eine Bescheinigung des Arbeitgebers.
  2. Registrierung: Danach erfolgt die Registrierung (Datenerfassung). Gut zu wissen: bereits vorab können Sie über die Internetseite www.impfen-bw.de selbst Ihre Formulare zur Impfung erstellen (Anamnese und Einwilligungsbogen). Dadurch helfen Sie, Prozesse zu beschleunigen und reduzieren Ihre Wartezeit vor Ort.
  3. Informationsbereich: Im Anschluss gelangen Sie in einen Informationsbereich, in dem ein Informationsvideo in mehreren Sprachen abgespielt wird.
  4. Ärztliche Aufklärung: Daran anschließend erfolgt die ärztliche Aufklärung.
  5. Impfung: Nach der Aufklärung folgt die eigentliche Impfung in einer Impfkabine. Die Injektion des Impfstoffes erfolgt durch eine medizinische Fachperson.
  6. Beobachtung: Abschließend ist gewährleistet, dass eine je nach Anforderung des Herstellers bis zu 30-minütige Beobachtungszeit gewährleistet ist.

Wichtig: Ein zweiter Impftermin im Abstand von maximal drei Wochen ist absolut notwendig, damit die Impfung richtig wirken kann.

Wer legt fest, welcher Impfstoff verab-reicht wird?

In Baden-Württemberg wird, wie in allen anderen Bundesländern, zunächst mit dem Impfstoff von Biontech gestartet. In der ersten Phase der Verimpfung von COVID-19 Impfstoffen in Impfzentren oder über mobile Impfteams spielt die Verfügbarkeit des Impfstoffs eine wichtige Rolle. Bei der Auswahl des Impfstoffs werden die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und die Vorgaben der Zulassung berücksichtigt, etwa hinsichtlich der zu impfenden Patientengruppen. In einer zweiten Phase der Impfung, wenn zugelassene Impfstoffe in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, erfolgt die Impfung auch in Arztpraxen.

Werde ich vor der Impfung über mög-liche Nebenwirkungen aufgeklärt?

Ja, es findet eine ausführliche Beratung vor Ort statt. Im Impfzentrum wird Ihnen ein Aufklärungsfilm gezeigt. Zudem erhalten Sie ein Aufklärungsmerkblatt sowie einen Einwilligungsbogen. Sie erhalten von beiden Dokumenten eine unterschriebene Kopie. Ergänzend bekommen Sie ein individuelles ärztliches Aufklärungsgespräch, in dem Sie sich über gesundheitliche Fragen zur Corona-Schutzimpfung aufklären lassen. Auch können in diesen Gesprächen noch offene Fragen geklärt werden.

Wer bezahlt die Impfung?

Die Impfung ist unabhängig von Ihrem Versicherungsstatus kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Das Land Baden-Württemberg trägt gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenversicherungen und den privaten Krankenversicherungen die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Wer übernimmt die Fahrtkosten zum Impfzentrum?

Die Fahrt zum Impfzentrum muss privat organisiert werden.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie zur Impfung Impfpass, Elektronische Gesundheitskarte und ein Ausweisdokument (beispielsweise Personalausweis) mit. Eine Impfberechtigung (Bescheinigung vom Arzt oder Arbeitgeber) bzw. ärztliche Bescheinigungen etwaiger Vorerkrankungen sind in der ersten Phase nicht notwendig. Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung (Altersnachweis) gelten laut Impfverordnung der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Mitarbeitende von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor.

Wie werde ich im Impfzentrum vor einer möglichen Ansteckung ge-schützt?

Auch im Impfzentrum gilt die AHA-Regel zum Schutz vor Corona. Bitte halten Sie ausreichend Abstand, befolgen Sie die Hygieneregeln und tragen Sie eine Alltagsmaske. Für eine ausreichende Belüftung wird in den Impfzentren gesorgt.

Ist es möglich, ein mobiles Impfteam auch privat anzufordern?

Nein, die mobilen Impfteams sind organisatorisch an die jeweiligen Kreisimpfzentren angebunden. Die mobilen Impfteams suchen nach vorheriger Terminabsprache aktiv die Alten- und Pflegeeinrichtungen auf, um die dort lebenden und arbeitenden Personen vor Ort zu impfen. Auch hierbei handelt es sich um ein Impfangebot, die Impfung ist

Aufsuchende Impfungen bei pflegebedürftigen Menschen in der eigenen Häuslichkeit sind derzeit aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit und mangelnden Transportfähigkeit des Impfstoffs noch nicht möglich.

Was ist, wenn ich nicht ins Impfzent-rum kommen kann?

In der wichtigen ersten Phase setzt die Impfstrategie auf Impfungen in Impfzentren und durch mobile Impfteams. So lässt sich besser organisieren, dass vor allem die Menschen zuerst geimpft werden, die besonders geschützt werden sollen. Des Weiteren muss der zunächst verwendete Impfstoff vor der Verwendung bei minus 70 Grad gelagert werden. Im Laufe der Zeit sollen Corona-Schutzimpfungen jedoch auch in den Hausarztpraxen durchgeführt werden.

Darf ich jemanden zum Impfen be-gleiten, wenn er oder sie auf Hilfe angewiesen ist?

Ja, allerdings erhält nur die begleitete Person eine Impfung. Für Fragen zum Ablauf stehen in den Impfzentren Ansprechpartner bereit.

Muss ich nach der Impfung weiter eine Maske tragen und Abstand halten?

Der Impfschutz greift ca. zwei bis drei Wochen nach der zweiten Impfung – und auch danach sind Sie weiterhin aufgefordert, die AHA-Regelungen einzuhalten. Trotz Immunität können Sie das Virus möglicherweise noch übertragen – die Regelungen gelten vorerst also weiterhin, zum Schutz aller. Die Impfung befreit daher auch nicht vor möglichen Quarantäneanordnungen.

Wo erhalte ich weitergehende Informationen rund um das Thema Corona-Impfung?

Zusätzliche Informationen finden Sie u.a. auf den folgenden Seiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg und des Bundesgesundheitsministeriums:

Konkret zu den Kreisimpfzentren im Landkreis Esslingen werden aktuelle Informationen stets auf der Homepage des Landratsamtes zu finden sein: https://www.landkreis-esslingen.de.

Regelungen/Verordnungen vom Land Baden-Württemberg und Informationen des Robert-Koch-Instituts

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Betreuungserfordernis

nach §56 Abs. 1 und §56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Bevölkerung in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter: http://www.ifsg-online.de/index.html. Online-Anträge finden Sie unter: https://www.ifsg-online.de/index.html

Antworten auf andere Lebensbereiche und die weiteren Corona-Verordnungen, finden Sie auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg unter:

Links:

Stadtverwaltung

Kinderbetreuung

Notbetreuung in der Schulkindbetreuung ab Montag, 26. April 2021

Liebe Eltern,

das Gesundheitsamt des Landratsamt Esslingen hat heute für den Landkreis Esslingen die
Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von mehr als 165 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je
100.000 Einwohner seit mehr als drei Tagen in Folge festgestellt. Damit gelten die Regelungen der
sogenannten „Bundesnotbremse“ ab Samstag, den 24. April 2021. Die Schulen müssen daher ab
Montag, 26. April 2021 wieder vom Präsenz- in den Fernunterricht wechseln. Das bedeutet, dass
sowohl in den Schulen, als auch in der Kernzeitbetreuung nur noch eine Notbetreuung
angeboten werden kann.

Für die Kinder, deren Eltern zwingend auf eine Betreuung angewiesen sind, wird es auch
weiterhin, wie bisher, eine Notbetreuung geben.

Die Entscheidung über die Aufnahme in die Notbetreuung erfolgt durch die Schulleitung der
jeweiligen Schule.

Voraussetzung ist grundsätzlich, dass beide Erziehungsberechtigten tatsächlich durch ihre
berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind und auch keine andere Betreuungsperson zur
Verfügung steht.

  • Es ist deshalb für die Teilnahme an der Notbetreuung zu erklären, dass die
    Erziehungsberechtigten beide entweder in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sind
    oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung
    im Jahr 2021 anstreben und
  • sie dadurch an der Betreuung ihres Kindes tatsächlich gehindert sind.

Bei Alleinerziehenden kommt es entsprechend nur auf deren berufliche Tätigkeit bzw.
Studium/Schule an.

Es gibt keine Formvorschriften für die Beantragung oder den Nachweis der Voraussetzungen für
die Aufnahme in die Notbetreuung. Die Erklärung der Erziehungsberechtigten kann gegenüber der
Schule (bzw. für kommunale Betreuungsangebote gegenüber dem Träger) also mündlich,
fernmündlich, elektronisch, aber auch schriftlich abgegeben werden.

Es gilt vielmehr auch weiterhin der dringende Appell an die Erziehungsberechtigten, die
Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist.

Bitte teilen Sie zusätzlich zur Schulleitung auch der Gruppenleitung, der für Ihr Kind zuständigen
Betreuungsgruppe, Ihren Bedarf für die Notfallbetreuung mit.

Die Schulen werden die Eltern gesondert informieren.

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Münster