Service wird auf Kommunen und Gewerbe ausgedehnt

Kreisweiter Klimaschutz wird weiterentwickelt

FILDERSTADT. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Aus diesem Grund wird die bisherige Energieagentur (EALKES) des Landkreises Esslingen zukunftsweisend zur Klimaschutzagentur (KLISCHA) weiterentwickelt. Am 25. Januar 2021 steht die Zustimmung Filderstadts auf der Tagesordnung des Technischen Ausschusses (TA).

Kurzum: Aus EALKES wird KLISCHA. Konkret bedeutet dies, dass das Aufgabenspektrum der Agentur des Landkreises Esslingen erweitert wird. Bisher erhielten ausschließlich Privatpersonen eine kostenlose Erstberatung. Künftig soll der Service auch auf Kommunen und das Gewerbe ausgedehnt werden. Experten sprechen von einem „maßgeblichen Baustein für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben im Zusammenhang mit dem fortschreitenden Klimawandel“. Die Klimaschutzagentur wird mit 50.000 Euro Stammkapital ausgestattet – Filderstadts Gesellschaftsanteil würde 2.500 Euro betragen, sofern der Technische Ausschuss (TA) am 25. Januar 2021 die Planungen mitträgt.

Nutzen für Filderstadt

Die Bevölkerung Filderstadts hat bereits von der bisherigen Energieberatung (EALKES) in Zusammenarbeit mit den Filderstadtwerken profitiert. Neutrale Erstberatungen wurden in vielerlei Bereichen angeboten - beispielsweise zu den Themen: Sanierung und Modernisierung, Strom- und Wärmeeinsparung, Heizungs- und Haustechnik, Einsatz erneuerbarer Energien, Fördermittel und Finanzierung sowie gesetzliche Vorgaben. Ein Service (seit 2019 zwei Beratungstermine pro Monat), der von Anfang an gut in der Großen Kreisstadt nachgefragt wurde. Die durchgeführte Solarkampagne (für Unternehmen) war zudem sehr erfolgreich. Diese könnte in Zukunft um die Bereiche Thermografie und Geothermie erweitert werden. Zudem steht die Klimaschutzagentur (KLISCHA) auch dem Filderstädter Klimaschutzmanagement bei diversen Fragen und Kampagnen entweder direkt oder bei der Vermittlung von Ansprechpartnern zur Verfügung. Die Verwaltungsspitze begrüßt die Einrichtung von KLISCHA und die Beteiligung Filderstadts an der Weiterentwicklung des kreisweiten Projekts. Zur Bündelung der Klimaschutzarbeit vor Ort wird im Falle einer TA-Zustimmung auch die Zuständigkeit von den Filderstadtwerken auf das Umweltschutzreferat übertragen. (sk)

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