Stadt richtet neue Stelle ein

Inklusion soll selbstverständlich werden

Oberbürgermeister Christoph Traub begrüßte Elisabeth Hayer an ihrem neuen Wirkungsort. Sie wird sich künftig um die Koordinierung und Belange von Menschen mit Behinderung kümmern.  Foto: Susanne Abel

FILDERSTADT. Neu bei der Stadt Filderstadt ist Elisabeth Hayer. Sie wird sich künftig um die Koordinierung und Belange von Menschen mit Behinderung sowie um deren Beteiligung am gesellschaftlichen Leben kümmern. Oberbürgermeister Christoph Traub hat die studierte Soziologin in einem Auftaktgespräch begrüßt.

Es war ein aufwändiger Weg bis zur Stelle. „Wir wollten diese Stelle mit einer empathischen Persönlichkeit besetzen, nicht nur als Placebo“, sagt Oberbürgermeister Christoph Traub. Teilhabe sei ein großes Thema. „Das wird auch in der Bürgersprechstunde immer häufiger angesprochen“, erklärt Traub. „Ich beobachte eine wachsende Offenheit in der Bevölkerung. Beispielsweise gab es bereits sehr gute und in die Zukunft gerichtete Gespräche mit der Sportgemeinschaft Filderstadt (SpoGe) zu Belangen der Teilhabe im Sport.“

Das Thema Inklusion ist in weiten Teilen neu für die Verwaltung, auch neu für die Bürger*innen. Mit Elisabeth Hayer gibt es nun eine Ansprechpartnerin, die das Thema auf unterschiedliche Weise voranbringen möchte, nicht nur nebenbei. Die Stelle ist beim Referat für Chancengleichheit, Teilhabe und Gesundheit verankert.

Inklusion beinhaltet die Gleichstellung und Partizipation von Menschen mit und ohne Behinderung am sozialen Leben sowie die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Mit Beteiligungsformaten wird ein Aktionsplan für Inklusion erarbeitet, wie es auch mit dem Gemeinderat abgestimmt ist, so die Referatsleiterin Dr. Susanne Omran. Es solle ein lokales Netzwerk aufgebaut werden.

Bei neueren Projekten sollte man von vorne herein inklusiv denken. Hierbei ist ein wichtiger Aspekt die Sprache. Diese muss erleichtert werden, etwa in Dokumenten und Briefen, vor allem aber in Gesprächen. Eine gute Gelegenheit, öffentliche Bedenken und Ängste abzubauen, könnte zudem die Sanierung des Garten-Hallenbads Bernhausen bieten. Bewegung und Schwimmen im Hallenbad schafft gemeinsame gesundheitliche Begegnungen.

„Inklusion muss in allen gesellschaftlichen Bereichen stattfinden“, erläutert Elisabeth Hayer. Bei Beteiligungsprozessen gilt es daher die unterschiedlichen Interessenslagen zusammenzubringen. (ab)

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