Runder Tisch "Busverkehr Filderstadt“

FILDERSTADT. Aufgrund der anhaltenden Probleme im Busverkehr, insbesondere im Schülerbusverkehr, hatte Oberbürgermeister Christoph Traub für Dienstag, 21. Januar 2020, alle Beteiligten zu einem Runden Tisch ins Verwaltungsgebäude nach Filderstadts-Bernhausen eingeladen.

Anwesend waren:

  • für das Landratsamt Esslingen: Erste Landesbeamtin Frau Dr. Marion Leuze-Mohr und Herr Klaus Neckernuß
  • für die Filderstädter Schulen: Herr Thomas Dreher und für das Elisabeth-Selbert-Gymnasium: Frau Ursula Bauer
  • für den Gesamtelternbeirat: Herr Ulrich Fauth
  • für die Firma Friedrich-Müller-Omnibus (FMO): Frau Birgit Stoib und Herr Axel Koffmane
  • für die Firma Omnibusverkehr Melchinger (OM): Andreas Melchinger, Babette Melchinger und Herr Mario Graunke
  • für die Stadt Aichtal: Herr Bürgermeister Lorenz Kruß und Frau Sabine Zalder
  • für den Jugendgemeinderat Filderstadt: Aron Steinwenderund Jan Kolberg
  • für die Stadt Filderstadt: Oberbürgermeister Christoph Traub und Ordnungsamtsleiter Jan-Stefan-Blessing

Zu Beginn des Austauschs machte Oberbürgermeister Traub, der die Moderation des Gespräches übernommen hat, deutlich, dass es bei dem Format des Runden Tisches darum geht, nicht über einander zu reden, sondern miteinander ins Gespräch zu kommen. Dies hat in einer offenen und sachlichen Atmosphäre stattgefunden, so dass jeder mit seinen Argumenten zu Wort kommen konnte. Dies führte letztlich auch zu verbindlichen Zielen und Lösungen.

Frau Dr. Leuze-Mohr und Herr Neckernuß stellten für das Landratsamt Esslingen zunächst die wesentlichen Inhalte der sogenannten Linienbündelausschreibung und die rechtlichen Zusammenhänge des Vergabeverfahrens dar.

Im Anschluss daran führten Herr Neckernuß für das Landratsamt Esslingen und Jan-Stefan Blessing für das Ordnungsamt der Stadt Filderstadt den Stand des Beschwerdemanagements aus.

Es folgte ein mehr als zweistündiger Austausch zwischen den Anwesenden.
 

Im Ergebnis ist Oberbürgermeister Traub der guten Zuversicht, dass der Runde Tisch den von ihm formulierten Anlass erfüllt hat. Zwei konkrete Ergebnisse konnten zum Ende hin festgehalten werden, weitere sind konkret in Planung:

  1. Für das sogenannte Linienbündel eins im Landkreis Esslingen haben die beteiligten Busunternehmen mitgeteilt, dass im internen Austausch zwischen dem Unternehmen FMO und dem Unternehmen Melchinger eine neue Kommunikationsebene eingerichet wurde, die sicherstellen soll, das es zu einer Unterstützung kommt, wenn auf Seiten des Subunternehmers Fahrzeuge oder Fahrer fehlen sollten. Dieses System greift auf diesen Linien bereits seit Anfang Januar.
  2. Bei den noch bestehenden Problemen im Linienbündel elf hat die dort verantwortliche Firma Melchinger zugesagt, zum 1. Februar 2020 Subunternehmer mit hinzuzuziehen, um Kapazitäten zu erhöhen und Engpässe bei Fahrzeugen und Fahrern aufzufangen.

"Ziel muss es sein, dass spätestens zum 1. Februar 2020 keine Busausfälle mehr vorkommen“, so OB Traub.

Weitere geplante Maßnahmen sind:

  • Um die Pünktlichkeit der Busse zu unterstützen, wird die Stadt Filderstadt weitere Maßnahmen ergreifen, die insbesondere die Busbeschleunigung betreffen.
  • Die teilweise fehlerhaften oder falschen Buslinienanzeigen in den Bussen selbst werden kurzfristig korrigiert. Das haben die beteiligten Unternehmen ebenfalls zugesagt.
  • Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass die Beschwerdekommunikation verbessert werden muss. Dies soll auch dabei helfen, Verständnis für bestehende Schwierigkeiten zu schaffen. Hierzu gehört beispielsweise, dass das Unternehmen mitteilt, aus welchen Gründe ein Bus ggf. zu spät kommt. Dies waren in der Vergangenheit z.B. auch Baustellen, Glatteis oder Verkehrsunfälle auf der Strecke. Dazu wird sich Anfang Februar aus dem Runden Tisch heraus eine kleine Arbeitsgruppe zusammenfinden, um die Kommunikationsstrukturen für die Zukunft festzulegen mit dem Ziel, ein Kommunikationskonzept zu entwickeln, das eine verlässliche Kommunikation zwischen den Schulen, ÖPNV-Nutzern und Busunternehmen ermöglicht.
     
  • Darüber hinaus wurde vereinbart, den Runden Tisch in drei Monaten zu wiederholen, um festzustellen, ob die angekündigten Verbesserungen umgesetzt wurden bzw. wo weitere Verbesserungen in allen Bereichen eines funktionierenden und attraktiven Busverkehrs in Filderstadt sowie in der Verbindung zu den Nachbarkommunen erforderlich sind.

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