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Corona-Alltag in den Partnerstädten

Auch in Filderstadts Partnerstädten prägt die Corona-Pandemie den Alltag. Doch wie sieht das Leben in Oschatz (Sachsen), Selby (Großbritannien), Poltawa (Ukraine), La Souterraine und Dombasle-sur-Meurthe (Frankreich) aus? Um diese Frage beantworten zu können, hat das Städtepartnerschaftsbüro Filderstadt bei den Freunden nachgefragt und sie gebeten, über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in dieser schwierigen Situation zu berichten.

Dombasle-sur-Meurthe, Frankreich

Die Corona-Krise hat uns alle schwer getroffen. Wie es den Menschen in unserer französischen Partnerstadt Dombasle-sur-Meurthe in dieser Situation bisher erging, berichtet Christian Zamboni, Präsident der Französisch-Deutschen Gesellschaft in Dombasle:

„Dombasle-sur-Meurthe, eine Arbeiterstadt südlich von Nancy im Département Meurthe-et- Moselle, in der Region Grand-Est, erlebt in diesem Jahr 2020 eine historische, besondere Situation, die jeden Einzelnen von uns prägen wird: das Coronavirus. Die zur Eindämmung dieses Virus ergriffenen Maßnahmen haben unseren Alltag von einem Tag auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt.  

Nach einer bereits im Februar eingeführten Gesundheitskampagne sowie Empfehlungen, Beschränkungen, Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen wurde schließlich die landesweite Eindämmung (das sogenannte „Confinement“) ausgerufen und am 17. März 2020 um 12 Uhr in Kraft gesetzt. Der Aufenthalt und die Fortbewegung außerhalb der eigenen Wohnung wurde, bis auf wenige Ausnahmen, untersagt sowie die Schließung aller öffentlich zugänglicher Räumlichkeiten verkündet.

Von diesem Tag an kam das gesamte öffentliche Leben zum Stillstand und die Menschen waren gezwungen, zu Hause zu bleiben. Dienststellen, Schulen und Hochschulen wurden geschlossen, die Transportmöglichkeiten eingeschränkt und sportliche Aktivitäten im Freien untersagt. Auch viele Geschäfte mussten ihre Türen schließen. Von dieser Regelung ausgenommen waren lediglich Supermärkte, Bäckereien und Apotheken. Um das Haus verlassen zu dürfen, brauchte man ein entsprechendes Zertifikat, das es einem erlaubte, Besorgungen zu erledigen, den Arzt zu besuchen oder spazieren zu gehen - dies alles jedoch lediglich in einem Umkreis von nur einem Kilometer um den eigenen Wohnort. An manchen Tagen waren drei bis vier solcher Zertifikate erforderlich. Diejenigen, die keine Möglichkeit hatten, von zu Hause aus zu arbeiten, benötigten darüber hinaus eine vom Arbeitgeber unterzeichnete Bescheinigung, um zur Arbeitsstelle zu gelangen.

Sämtliche Dienststellen der Städte und Gemeinden waren ebenfalls geschlossen und ausschließlich telefonisch erreichbar. Dasselbe galt für die Trinkwasserversorgung, die Abwasserentsorgung sowie die Abfallbeseitigungsanlage.

Auch die Restaurants waren von der Schließung betroffen. Lediglich unsere Pizzerien blieben geöffnet und boten Gerichte zum Mitnehmen an oder lieferten diese direkt an die Kunden aus.

Ab dem 20. März 2020 wurde in der Jacques-Prévert-Schule ein Betreuungsdienst für die Kinder des Pflegepersonals eingerichtet. Dieser wurde in einem weiteren Schritt auf die Kinder von Polizisten und Mitarbeitern der Präfektur ausgedehnt. Für die Bevölkerung stand dieser Service jedoch nicht zur Verfügung.

Vom 6. April 2020 an richtete die Stadtverwaltung einen Hilfsdienst ein, um Risikopatienten sowie alleinlebende ältere oder in der Bewegung eingeschränkte Bürger*innen zu unterstützen. Es wurde eine Liste der dringend benötigten Einkäufe erstellt, deren Wert auf 100 € pro Person begrenzt war und die mit einem städtischen Lkw ausgeliefert wurden. Diesen Einkaufsdienst konnte man einmal in der Woche in Anspruch nehmen.

Die Bewohner*innen des Pflegeheims mussten isoliert werden. Um ihnen die Situation zu erleichtern und die Familienangehörigen zu beruhigen, wurde jedoch eine ganze Reihe von Maßnahmen getroffen, wie beispielsweise die Möglichkeit eines digitalen Austausches über Skype, Messenger oder WhatsApp.

Zu Beginn der Krise verfügte Frankreich nicht über einen ausreichenden Vorrat an Masken, um für eine Pandemie dieses Ausmaßes gerüstet zu sein. Sie waren für Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen reserviert und wurden vorrangig auch an diese verteilt.

Ab Montag, dem 4. Mai 2020 fanden die Franzosen in Geschäften chirurgische Einwegmasken, die meist zum Selbstkostenpreis angeboten wurden, sowie Stoffmasken.

Als Reaktion auf die Gesundheitskrise versorgte die Stadt Dombasle jede/n Einwohner*in über 11 Jahre kostenlos mit einer Maske und einem Fläschchen Desinfektionsmittel der ortsansässigen Firma Solvay. Siebzehn Näherinnen haben sich die Zeit genommen und in Rekordzeit 2000 Stoffmasken hergestellt. Sie wurden anschließend von der Stadt für Ihr Engagement ausgezeichnet.

Am 11. Mai 2020 wurde schließlich die allgemeine Eindämmung beendet. Die Menschen durften sich wieder frei in einem Umkreis von 100 km um den eigenen Wohnort bewegen.

Auch der Sport (Joggen, Radfahren) konnte wiederaufgenommen und auch über die anfänglich gültige Grenze von einem Kilometer Radius um den eigenen Wohnort hinaus ausgeübt werden. Mannschafts- oder Kontaktsportarten blieben jedoch weiterhin verboten.

In Dombasle markiert dieses Datum auch die Wiedereröffnung zweier Grundschulen, die unter Berücksichtigung eines eigens erstellten Plans jeweils maximal 15 Vorschul- und Grundschulkinder pro Klasse aufnehmen durften. Hierbei wurde Kindern, deren beide Elternteile arbeiteten, Vorrang eingeräumt.

Auch der Freiluftmarkt konnte nun wieder geöffnet werden. Hierbei waren jedoch ausschließlich Lebensmittelgeschäfte zugelassen: Metzger, Gemüsehändler, Käsehersteller und Grillrestaurants. Zur Regelung des Marktbetriebs wurden Hygienemaßnahmen getroffen, die Laufwege mit getrennten Ein- und Ausgängen versehen und ein Abstand von jeweils 1,50 Meter zwischen den Ständen eingehalten. Es durften sich nicht mehr als 50 Personen gleichzeitig auf dem Markt befinden und das Tragen einer Maske war obligatorisch.

Auch in den Geschäften wurden sowohl die Maskenpflicht als auch Maßnahmen zum Schutz des Personals eingeführt.

Auch auf kulturellem Gebiet gab es eine positive Nachricht zu vermelden: Die Solvay-Bibliothek konnte ebenfalls am 11. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygienevorschriften ihre Türen wieder öffnen.

Endlich durften - von vielen Leuten lange herbeigesehnt - auch die Friseure wieder zur Schere greifen. In den sozialen Netzwerken hatten zuvor Hunderte von Internetnutzern ihre Ungeduld zum Ausdruck gebracht: "Mein Traum ist es, zum Friseur zu gehen".

Der 18. Mai 2020 markierte für die Gymnasiasten die Rückkehr zum Schulalltag. Dieser war allerdings ausschließlich den ersten beiden Klassen vorbehalten und geschah auf freiwilliger Basis und mit Einwilligung der Eltern. Die Gruppenstärke war hierbei auf 15 Kinder pro Klasse beschränkt. Die älteren Jahrgänge wurden weiterhin online unterrichtet und das Datum ihrer Rückkehr in die Schulen war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Im Juni befanden wir uns dann in der grünen Zone. "Die Freiheit wird wieder zur Regel und das Verbot stellt die Ausnahme dar". Endlich durfte man sich wieder frei bewegen! Die Franzosen haben eine ihrer grundlegenden Freiheiten wiedererlangt, nämlich die, sich im gesamten Staatsgebiet zu bewegen.

Ab dem 22. Juni 2020 mussten schließlich alle Schülerinnen und Schüler wieder den Unterricht besuchen. Die Hygienemaßnahmen wurden gelockert. Der Mindestabstand von einem Meter galt nur noch in Klassenzimmern und geschlossenen Räumen zwischen Personen, die sich nebeneinander oder gegenüber voneinander befanden. Auch die Kinderkrippen wurden an diesem Tag wieder geöffnet.

Die Cafés und Restaurants konnten unter Beachtung der Hygienevorschriften nun ebenfalls wieder Gäste begrüßen, wobei zwischen den Tischen Abstände von einem Meter einzuhalten und pro Tisch nicht mehr als zehn Gäste erlaubt waren. Sobald man sich im Lokal bewegte, musste man eine Maske tragen.

Auch unser Schwimmbad „Atrium“ sowie der Wellnessbereich unterlagen strengen Auflagen, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten.

Nach wie vor galt in der Öffentlichkeit ein Versammlungsverbot für Gruppen von mehr als zehn Personen und die Arbeit sollte weiterhin von zu Hause aus erfolgen.

Auch der Mannschaftssport (Fußball, Basketball, Handball usw.) wurde in Stadien, Turnhallen und im Freien unter Einhaltung entsprechender Vorsichtsmaßnahmen wiederaufgenommen. Kampfsportarten bleiben jedoch weiterhin verboten.

Ein Covid-Bus fuhr quer durch die Region. Er machte am 2. Juli 2020 auch in Dombasle Halt, um die zahlreich erschienenen Freiwilligen auf das Virus zu testen. Wie mir unser Bürgermeister Herr David Fischer bestätigte, wurden in Dombasle mehrere Covid-Fälle festgestellt, aber keiner davon erforderte einen Krankenhausaufenthalt.

Seit September geht das Leben nun wieder seinen gewohnten Gang, jedoch immer unter Einhaltung der gültigen Vorschriften. Sportliche, kulturelle und künstlerische Aktivitäten und Workshops des J.-Monnet-Kulturzentrums sind wieder angelaufen. Veranstaltungen im öffentlichen Raum sind hingegen nach wie vor reglementiert oder verboten.“

Hinweis:

Der Bericht von Herrn Christian Zamboni datiert vom 25. September 2020. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der am Corona-Virus erkrankten Personen jedoch im gesamten Land wieder deutlich angestiegen, so dass nun am 16. Oktober 2020 auch die Region Grand-Est als eine der letzten Regionen Frankreichs zu Risikogebieten ernannt wurde. Damit steht nun das gesamte Land auf der Risikoliste.              

La Souterraine, Frankreich

Die Situation während der Corona-Krise in unserer Partnerstadt La Souterraine

Die Corona-Krise hat unser Nachbarland Frankreich besonders hart getroffen und auch vor unseren Partnerstädten nicht Halt gemacht.

Bereits am 17. März 2020 wurden von der französischen Regierung für das ganze Land strenge Maßnahmen zur Eindämmung des Virus beschlossen, die zunächst bis 11. Mai 2020 gelten sollten. Die Beschränkungen – das sogenannte „confinement“ - betrafen das gesamte öffentliche Leben und gingen deutlich über die in Deutschland ergriffenen Maßnahmen hinaus. Für die Bevölkerung bestand eine weitgehende Ausgangssperre. Die Menschen wurden aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben und nur in unbedingt notwendigen Fällen ihre Häuser zu verlassen. Erlaubt war das Verlassen des Hauses für maximal eine Stunde pro Tag, sei es, um einkaufen zu gehen oder einen kurzen Spaziergang im Umkreis von einem Kilometer des Wohnortes zu machen, um sich so etwas Bewegung zu verschaffen oder mit dem Hund Gassi zu gehen. Personen, die sich außerhalb ihrer Wohnung aufhielten, mussten schriftlich nachweisen, dass der Ausgang notwendig war. Dazu stellte die Regierung Formulare zum Herunterladen bereit, akzeptierte jedoch auch handgeschriebene Formulare, falls kein Computer oder Internetzugang zur Verfügung stand. Die Einhaltung der Vorgaben wurde streng kontrolliert und bei Nichtbeachtung mit einem Bußgeld von bis zu 135 Euro geahndet.

Durch diese Beschränkungen kam das gesamte öffentliche Leben zum Erliegen. Schulen, Kindergärten, Dienstleistungseinrichtungen sowie Gaststätten- und Hotelbetriebe mussten geschlossen werden. Die Bewohner*innen von Seniorenheimen durften keinen Besuch bekommen und gearbeitet wurde, soweit möglich, im Homeoffice.

Inzwischen wurden die Maßnahmen in insgesamt drei Phasen wieder gelockert. Weiterhin gelten jedoch Sicherheitsvorschriften wie Abstandhalten und das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum.

Fallzahlen:

Mit Stand vom 14. September 2020 waren im Département Creuse seit Ausbruch der Krankheit insgesamt 123 Personen an Corona erkrankt, 38 davon mussten intensivmedizinisch behandelt werden und 15 Menschen sind an Covid verstorben. 88 Personen sind inzwischen wieder genesen. Derzeit sind keine weiteren Corona-Fälle bekannt. (Quelle: cascoronavirus.fr).

Versorgung der Bevölkerung:

Um in dieser schwierigen Zeit die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten sicherzustellen, versorgte das kommunale Wohlfahrtszentrum von La Souterraine mit der Unterstützung von Freiwilligen täglich 110 Personen mit warmen Mahlzeiten. Nahezu 1000 Senior*innen wurden kontaktiert und ihnen eine eigens eingerichtete Einkaufshilfe angeboten. Auch 20 Personen, die sich in Quarantäne befanden, nutzten diesen Service. Insgesamt wurden so jede Woche 130 Einkäufe getätigt und ausgeliefert. Auch weitere karitative Einrichtungen und eine große Supermarktkette organisierten Lieferungen von Lebensmitteln oder verschickten Blumengrüße an das Pflegepersonal der Krankenhäuser und Schokolade an die Kinder der Pflegekräfte, die währenddessen in einem Schulgebäude betreut wurden.   

Während der gesamten Dauer der Beschränkungen waren soziale Anlaufstellen, z. B. im Falle des Auftretens von häuslicher Gewalt, telefonisch erreichbar.

Wie auch hierzulande gab es auch in Frankreich Hamsterkäufe, so dass Artikel wie Toilettenpapier und Desinfektionsmittel knapp wurden.

Verwaltung:

Auch die Amtseinsetzung des neuen Bürgermeisters Etienne Lejeune sowie die Wahl des Gemeinderates musste unter ganz besonderen Umständen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, konnte jedoch von der Bevölkerung über eine Live-Schaltung auf Facebook mitverfolgt werden.

Wirtschaft:

Um die durch die Corona-Krise finanziell geschwächte Wirtschaft zu unterstützen und vor allem lokalen Handwerksbetrieben zu helfen, wurde ein neues Handelskomitee ins Leben gerufen, das sich aus Mitgliedern des Gemeinderates, des Handelsverbands sowie des Gründerzentrums zusammensetzt. Als eine erste Maßnahme wurden an jeden Haushalt Gutscheine im Wert von je 20 Euro verteilt, die bis Jahresende bei den örtlichen Anbietern eingelöst werden können. Außerdem unterstützt das Komitee in dieser schwierigen Zeit die Neueröffnung von Unternehmen in La Souterraine durch die Gewährung von Mietzuschüssen.

Die normalerweise in den Monaten Juli und August wöchentlich stattfindenden Produzentenmärkte wurden trotz der Corona-Krise nicht komplett abgesagt, sondern unter Beachtung der bestehenden Regelungen eine „Light-Version“ angeboten, so dass die Anbieter regionaler Produkte wenigstens einen Teil ihres Umsatzes sichern konnten.  

Sport:

Während der Zeit der Ausgangssperre war der Besuch sämtlicher Sportstätten untersagt. Zum Ausgleich boten die Vereine stattdessen beispielsweise Sportprogramme oder Gymnastikübungen per Videoübertragung an.

Mit der im Mai beginnenden ersten Öffnungsphase war eine Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten unter bestimmten Bedingungen wieder möglich. Erlaubt war hierbei ausschließlich der Individualsport in eigens dafür gekennzeichneten Flächen. Gemeinschafts- und Kampfsport war nach wie vor nicht erlaubt und sämtliche Sporthallen blieben geschlossen.

Mit der im Juni beginnenden zweiten Phase waren sportliche Aktivitäten im Außenbereich mit einer Teilnehmerzahl von bis zu maximal zehn Personen und unter Einhaltung der vorgegebenen Abstandsregelungen genehmigt. Beim Radsport und beim Jogging musste ein Abstand von zehn Metern eingehalten werden, bei Aktivitäten wie Yoga, Fitnessgymnastik oder Tennis galten vier Quadratmeter pro Person.

Seit dem 22. Juni ist nun auch der Gemeinschaftssport unter bestimmten Auflagen wieder erlaubt. Die Sporthallen wurden wieder geöffnet. Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen müssen jedoch bei der Verwaltung angemeldet werden. Diese muss die Desinfektion aller Sportgeräte sowie die Einhaltung der Maßnahmen sicherstellen. So konnte unter Anwesenheit der Ordnungskräfte nun am 16. August 2020 beispielsweise auch ein Fußballspiel der La Souterrainer Damenmannschaft gegen die Erstligistinnen aus Soyaux stattfinden.

Kultur:

Nachdem die jährlich im August stattfindenden Aufführungen der „Lebendigen Bilder“ in diesem Jahr leider ausfallen mussten, konnten dennoch einige sehr interessante kulturelle Darbietungen auf die Beine gestellt werden.

So konnte beispielsweise am 7. Juli 2020 in der Kapelle „Chapelle du Sauveur“ das Museum „Micro Folie“ eröffnet werden – eine für Interessierte kostenlose Ausstellung, in der ständig wechselnde Meisterwerke gezeigt werden.

Auch fanden zwischen dem 2. Juli und dem 27. August 2020 in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gastronomiebetrieben und unter Berücksichtigung der gültigen Auflagen jeden Donnerstag Konzerte statt, die von den Besucher*innen sehr gut angenommen wurden.

Im ortsansässigen Kino Eden wurde die coronabedingte Schließung genutzt, um Renovierungsarbeiten durchzuführen. Nun konnte auch das Kino im August in neuem Glanz wiedereröffnet werden.

Das jährlich stattfindende Seniorentreffen musste, wie viele weitere Veranstaltungen, in diesem Jahr leider abgesagt werden. Stattdessen können alle in La Souterraine wohnhaften Senior*innen, die über 70 Jahre alt sind, sich im Wohlfahrtszentrum ein kostenloses Lebensmittelpaket abholen.

Poltawa, Ukraine

Nach neuen Regeln leben

Für dieses Jahr haben wir auch mit Poltawa  ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Leider hat Corona unsere Pläne durchkreuzt, unser Alltag hat sich verändert. Wie ergeht es aber den Menschen in unserer Partnerstadt?

Die Ukraine hat bereits Mitte März ihre Grenzen geschlossen. Zusätzlich wurde der öffentliche Verkehr in Poltawa, sowie zwischen den Städten, lahmgelegt. Zu dieser Zeit waren Deutschlehrerinnen aus Poltawa bei uns auf den Fildern zur Hospitation, ihre Rückreise fand mit einem von der ukrainischen Regierung organisierten Charterflug statt.

Die nun bestätigte Coronavirus-Pandemie in der Welt und die Quarantäne haben das Leben der Bewohner von Poltawa stark beeinträchtigt. Arbeit, Alltag, Beziehungen zu Kollegen*innen und Freunden*innen - all diese Aspekte des Lebens haben wie überall bedeutende Veränderungen erfahren. Restriktive Maßnahmen und die Notwendigkeit, mehr Zeit zu Hause zu verbringen, haben den Lebensstil der Bewohner*innen komplett verändert. Seit dem 12. März galt ein Ausgangsverbot. Die Menschen haben sich, ähnlich wie auch in Deutschland, nur „im virtuellen Raum“ getroffen. Kitas, Schulen, Büchereien und andere städtische Dienststellen waren geschlossen. Anfangs durfte nur medizinisches Personal öffentliche Verkehrsmittel nutzen, dies sogar kostenlos. Viele Restaurants haben gratis Essen in die Kliniken geliefert. Zwei städtische Kliniken wurden auf Patienten*innen mit COVID-19 spezialisiert und entsprechend ausgestattet. Private Sponsoren haben Beatmungsgeräte, Schutzkleidung, Testkits und Medikamente für die Krankenhäuser gespendet. Schnell wurde auch Produktion von Mundschutzmasken in  der Stadt organisiert. Ärzte*innen kämpften nicht nur in Poltawa um die Leben der Menschen, auch in anderen Ländern. Ein Arzt der Intensivstation nahm an einer internationalen Mission teil und hat Kollegen*innen in Italien geholfen.

In Poltawa und der Region kam es nur zu wenigen bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus. Schüler*innen und Studenten*innen hatten Onlineunterricht. Trotz anfänglicher Herausforderungen hat schon bald, soweit möglich, regulärer Unterricht stattgefunden. Einige Lehrer*innen nutzten die Chance, aus der Not eine Tugend zu machen und luden Themenbezogen Fachleute zur Teilnahme am Onlineunterricht teil. Nichtsdestotrotz war es offensichtlich, dass die Schüler*innen die Schule als zentralen Ort der Begegnung mit Ihren Freunden*innen vermissten. Die Abiturprüfungen fanden, trotz Pandemie, mit Verspätung in Präsenz statt. Abschiedsfeste von der Schule vor Ort musste abgesagt werden, jedoch wurde kreativ online gebührend gefeiert. Abiball wurde mit Abstandsregeln in verkürzter Form in der Schule gefeiert. Im Sommer waren zum ersten Mal in der Geschichte alle Sommerferienheime für Kinder geschlossen.

Zurzeit wurden die Maßnahmen gelockert. Öffentliche Verkehrsmittel stehen allen Menschen zur Verfügung. Alle Läden, Cafés und Restaurants sind wieder geöffnet, müssen aber Vorsichtsmaßnahmen und Sicherheitsauflagen einhalten. Am Eingang müssen alle Gäste ihre Hände desinfizieren, ihre Körpertemperatur messen lassen und Einweghandschuhe tragen. Mundschutzmasken sollen in allen geschlossenen Räumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden, bei Verstoß drohen Strafen. Alle großen kulturellen Veranstaltungen, wie der bekannte Sorotschinsky-Jahrmarkt und das Galuschka- und Gogolfest  wurden verschoben. Theateraufführungen und viele Konzerte können aber über Live-Streams mitverfolgt werden.

Seit dem 1. August traten in der Ukraine neue Quarantäneregeln in Kraft, nach denen die Regionen des Landes als "grün", "gelb", "orange" und "rot" klassifiziert werden. Glücklicherweise ist die Situation in Poltawa recht günstig und befindet sich jetzt in der grünen Quarantänezone. Seit Beginn der Quarantäne bis zum 2. August wurden in der Stadt 117 Fälle bestätigt und 70 Stadtbewohner*innen sind genesen. Eine Person starb während der Epidemie an COVID-19. Derzeit stehen 52 Menschen in der Stadt im Verdacht, eine Coronavirus-Infektion zu haben, und 180 befinden sich in Selbstisolation. 4132 PCR-Tests wurden in der Stadt durchgeführt. Die Bewohner*innen hoffen, dass Poltawa auch weiter in dieser Zone bleiben wird und die Kinder am 1.September, ganz traditionell, wieder an die Schulen und Kindergärten gehen dürfen. 

IIm Vorfeld der Kommunalwahlen am 25. Oktober findet bereits ein reger Wahlkampf statt.

Es heißt, dass die Welt in einer Pandemie sich verändert - und dem ist auch so: Die Wirtschaft wird geschwächt und gebremst, viele gemeinsame Ereignisse werden zumindest für eine Weile aus dem Zeitplan verschwinden. Viele menschliche Kontakte zwischen unseren Städten noch enger geworden, ehemalige Austauschschüler*innen und Bürgerreisenteilnehmer*innen sorgen sich umeinander und tauschen sich in dieser Zeit noch intensiver aus. Wir hoffen, dass all diese Schwierigkeiten und unsere gemeinsame Überwindung dieser, uns helfen werden, noch bessere partnerschaftliche Beziehungen zu bauen. (Tamara Postnikova)

Foto: Tamara Postnikova
Foto: Tamara Postnikova
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Foto: Tamara Postnikova
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Foto: Tamara Postnikova

Oschatz, Deutschland

Oschatz ist gut durch die Corona-Zeit gekommen: Solidarität und Umsicht zahlte sich aus

Zwei gute Gründe hatten wir dieses Jahr, unsere Freunde in Oschatz zu besuchen: 30 Jahre Partnerschaft und 30 Jahre Wiedervereinigung. Wie auch das Programm mit anderen Partnerstädten, musste auch dieser Besuch verschoben werden. Über die Situation in Oschatz während der Corona-Pandemie berichtet Anja Seidel, persönliche Referentin von Oberbürgermeister Andreas Kretschmar.    

Im Landkreis Nordsachsen, in dessen Süden Oschatz liegt, gibt es bis heute insgesamt 150 bestätigte Corona-Infektionen und zum Glück keinen einzigen Todesfall. Seit 4. Mai läuft ein relativer Normalbetrieb in den Firmen und Behörden. Das Rathaus hat wieder geöffnet und wir kommen mit den aktuell gültigen Regeln gut zurecht. Seit Ende Mai haben die Kindertagesstätten wieder geöffnet und seit Beginn der Schulferien läuft auch dort der normale Betrieb. 

Die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen ab dem 18. März 2020 hatte die allermeisten Menschen völlig überraschend getroffen und zog für die Familien einen organisatorischen Seiltanz nach sich. In der nächsten Woche waren aufgrund von Homeoffice oder verordneten Schließungen ohnehin viele Leute daheim und die Situation für die jungen Eltern entspannte sich. 

Ab dem 18. März waren auch die Geschäfte und Restaurants geschlossen und Veranstaltungen sowie Familienfeiern verboten. In der Öffentlichkeit galten wie andernorts die Kontaktbeschränkungen.

Die 1. Corona-Schutzverordnung des Freistaates Sachsen vom 18. März war an vielen Stellen strenger und durchgreifender als in anderen Bundesländern. Es gab eine Ausgangsbeschränkung, so dass es mit wenigen Ausnahmen wie der Weg zur und von der Arbeit, Arztbesuche, Organisation der Kinderbetreuung, Haustier ausführen sowie Spaziergänge in der häuslichen Umgebung und auch der Besuch des eigenen Kleingartens, verboten war, das Haus zu verlassen. Daran haben sich die allermeisten sehr konsequent gehalten. Die strengen Regeln galten bis zum 20. April 2020.

Ein großes Thema im Lockdown waren Hamsterkäufe. Viele Menschen standen in den Supermärkten an und kauften mehr als sie aktuell benötigten und dadurch kam es zu tagelangen Engpässen bei dem berühmten Toilettenpapier und Küchenrolle sowie bei Reis, Nudeln und Dosengemüse. Der Oschatzer Marktkauf hatte jedoch mit kühlem Kopf organisiert und so waren die Engpässe keine wirklichen Lieferprobleme, sondern die Leute haben einfach zu viel gekauft.

Ein weiteres großes Thema war bei uns auch der Frisörbesuch. In der ersten Verordnung durften Frisöre noch offenbleiben – ebenso wie Baumärkte- und in der nächsten Verordnung waren auch diese aufgrund des engen Kundenkontakts geschlossen. Für viele Menschen war die Schließung bis zum 4. Mai ein großes Problem und zog einen Ansturm auf Frisörtermine nach dem Ende des Lockdowns nach sich. Die geschlossenen sächsischen Baumärkte indes führten dazu, dass die Sachsen oftmals nach Brandenburg oder Thüringen in die Baumärkte gefahren sind was zum Teil mit Bußgeldern geahndet wurde.

Abschließend noch ein Satz zum Sommer: Die Urlaubspläne der allermeisten Oschatzer wurden dann kurzerhand auf Wanderurlaube in den heimischen Mittelgebirgen oder Alpen sowie einer Reise nach Mecklenburg-Vorpommern an die Seenlandschaft oder die Ostseeküste geändert. 

Jetzt hoffen wir, dass mit dem Beginn des neuen Schuljahres am 31. August 2020 alles so entspannt und gelassen bleibt wie es ist. Die Oschatzer Bürgerinnen und Bürger wünschen ihren Freunden in Filderstadt ebenso, dass die Lage überschaubar bleibt und es weiterhin keine Neuinfektionen gibt. 

Foto: Anja Seidel
Foto: Anja Seidel
Foto: Anja Seidel

Selby, England

Selby in Coronazeiten

Auch dieses Jahr haben wir, wie auch in der Vergangenheit, mit unseren Partnerstädten vielseitige Austausche geplant. Leider hat die Corona-Pandemie das Leben der Menschen auf der ganzen Welt rasch verändert und viele Pläne durchkreuzt. Wir sind aber trotz der Pandemie mit unseren Freunden im Kontakt geblieben und schenken uns gegenseitige Unterstützung. Wie es den Menschen in unserer englischen Partnerstadt Selby geht, berichtet Andrea Faller, die Vorsitzende der Britisch-Deutschen Gesellschaft:

„Am 23. März 2020 gab Boris Johnson den Lockdown des Landes bekannt. Dies wurde von den meisten Menschen erwartet. In Selby mussten alle Bars, Restaurants und nicht lebensnotwendigen Geschäfte ihre Türen schließen. Apotheken und Supermärkte durften weiterhin geöffnet bleiben. Arztbesuche waren untersagt. Denjenigen, die von zu Hause aus arbeiten konnten (hauptsächlich Büroangestellte), wurde empfohlen, dies auf absehbare Zeit auch zu tun. Menschen mit vorliegenden Grunderkrankungen (z.B. Krebs, Herzerkrankungen, Diabetes) wurden von ihrem Arzt oder der Regierung darüber informiert, dass sie zu Hause bleiben und keine Besucher empfangen sollten. Diese Menschen wurden isoliert. Personen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit anreisten, mussten einen Gesichtsschutz tragen. Es kam zu vielen Panikkäufen, und den meisten Geschäften gingen bald Dinge wie Toilettenpapier, Mehl, Eier und Brot aus. Dies beruhigte sich jedoch bald. Lange Schlangen bildeten sich vor den Supermärkten, die meisten Menschen waren aber sehr geduldig (die Engländer sind es gewohnt, Schlange zu stehen!).

Schulen und Kindergärten wurden ab dem 24. März 2020 geschlossen. Einige Schulen und Kindergärten durften wieder geöffnet werden, um die Kinder unserer essentiellen Arbeitskräfte (d.h. Angestellte im Gesundheitssektor, Postbeamte, Sozialarbeiter, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst) zu betreuen. Großeltern war es nicht erlaubt, sich um ihre Enkelkinder zu kümmern. Die Kinder waren in der Regel nicht den ganzen Tag bzw. die ganze Woche in der Schule, sondern nur dann, wenn beide Elternteile zur gleichen Zeit arbeiteten.

Die Schulen standen auch Kindern, die Gewalt im häuslichen Umfeld erleben, schutzbedürftigen Kindern und Kindern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen offen.

Alle Prüfungen für 16- bis 18-Jährige und auch die gesetzlichen Einstufungstests für sehr junge Kinder wurden in diesem Jahr abgesagt. Die Schüler und Kinder werden durch ihre Lehrer bewertet.

Es war geplant, die Schulen Anfang Juni für alle Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren zu öffnen. Die meisten Eltern hielten dies jedoch nicht für eine so gute Idee und waren der Meinung, dass es nicht sicher wäre, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Dieser Plan wurde aufgehoben, und die Schulen/Kindergärten sind nun bis September geschlossen (mit Ausnahme der Schulen, die für Kinder von essentiellen Arbeitskräften und für gefährdete Kinder geöffnet sind).  

Zwei Mitglieder aus unserer Gruppe haben sich unglücklicherweise mit dem Virus angesteckt - sie vermuten, dass dies Ende Februar während des Flugs nach Griechenland geschehen ist. Eines der Mitglieder erholte sich recht schnell, das andere Mitglied verbrachte jedoch einige Wochen auf der Intensivstation und einschließend weitere Wochen im Krankenhaus. Zu unserer Freude erholt er sich mittlerweile zu Hause gut.

Nach etwa 14 Wochen begannen sich die Dinge zu ändern. Alleinlebende Erwachsene durften mit einem anderen Haushalt eine Unterstützungsgemeinschaft (engl. Support Bubble) bilden. Dies war eine große Erleichterung für viele Menschen, die die Isolation als sehr einsam und deprimierend empfunden hatten. Ab dem 6. Juli durften Frisöre und nicht lebensnotwendige Geschäfte wieder öffnen (mit der Anweisung, dass die Menschen Gesichtsschutz zu tragen und 2 m Abstand zu anderen Personen einzuhalten hatten), der Fußball kehrte zurück (obwohl die Spiele ohne Zuschauer ausgetragen werden). Auch Hotels, Bed-and-Breakfast-Unterkünfte und Ferienwohnungen (nur solche, die in sich abgeschlossen sind) durften den Betrieb wiederaufnehmen. Gotteshäuser wurden für private Gebete wieder geöffnet – es durften allerdings keine Gottesdienste in großen Gemeinden abgehalten werden. Bibliotheken und Gemeindezentren wurden unter strengen Auflagen eröffnet. Restaurants, Cafés und Bars, die über Außenbereiche verfügten, konnten wieder öffnen. Ab 11. Juli wurden Freibäder und Wasserparks im Freien eröffnet. Ab 13. Juli durften Dienstleistungen mit engem Körperkontakt wie Nagelstudios, Schönheitssalons, Massagesalons sowie Tätowier- und Piercing-Studios geöffnet werden. Es wurde die zusätzliche Auflage erlassen, dass keine Behandlung „direkt vor dem Gesicht“ durchgeführt werden darf.

Die letzte Neuerung ist, dass ab dem 24. Juli an allen öffentlichen Orten ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden soll. Die Regierung hofft, dass dies die Menschen dazu ermutigt, in Geschäfte, Kneipen und Restaurants zu gehen. Die meisten Bürger von Selby bleiben jedoch lieber zu Hause und treffen sich nur mit wenigen Menschen (Familie oder Freunden) in der Gemütlichkeit ihres eigenen Gartens.

Es gab insgesamt 214 Todesfälle im Bereich des York Hospital Trusts (zu dem Selby gehört). 

Bei allen Personen, die glauben, Symptome zu haben, werden Tests durchgeführt, und sie müssen sich 7 Tage lang selbst isolieren. Jeder, der mit einer Person mit Symptomen in Kontakt gekommen ist, muss sich 14 Tage lang selbst isolieren.“

Andrea Faller wünscht im Namen der Selbier allen Bürgern in Filderstadt Gesundheit und hofft, dass das diesjährige ausgefallene Treffen bald nachgeholt werden kann.

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