FILDERSTADT. Der Frühling steht vor der Tür. Erste Blumen sprießen aus dem Boden – auch im Stadtbild: auf Verkehrsinseln, an Wegesrändern und Ortseingängen. Dort zeigt sich ein Arbeitsbereich der städtischen Grünflächenabteilung des Tiefbauamtes.
Sonne, Wärme, Blumen – die Natur erwacht derzeit. Für die Grünflächenabteilung gibt es das ganze Jahr über jede Menge zu tun – natürlich gerade auch im Frühling: beispielsweise müssen Gehölze geschnitten, Bäume, Sträucher und Stauden nachgepflanzt, Uferflächen saniert, Spielplätze, Kindergärten- und Schulaußenanlagen auf Vordermann gebracht werden. „Es ist an der Zeit, defekte (Spiel-) Geräte zu sanieren oder gegebenenfalls auch zu ersetzen und den Sand im Spielplatzbereich auszutauschen“, erklärt Margit Rosenfelder, die Leiterin der Grünflächenabteilung.
Margit Rosenfelder und ihr Mitarbeiter Detlev Diefenbach sind - salopp formuliert – unter anderem fürs städtische Grün zuständig: auf Verkehrsinseln, an Wegesrändern, Fließgewässern, auf Streuobstwiesen, Sportplätzen, Friedhöfen und, und, und. Rosenfelder: „Ein Beispiel: Jährlich werden im Stadtgebiet rund 4.000 Tulpen- und Narzissenzwiebeln, 20 Stadtbäume, 20 Obstbäume und 500 Sträucher nachgesetzt.“
Damit das Grün und der Spiel- und Spaßfaktor für Kinder im Stadtbild nicht zu kurz kommen, werden Rosenfelder und Diefenbach frühzeitig in die Bauleitplanung (zum Beispiel für ein neues Wohngebiet) eingeschaltet. Sie sind für die geforderten Ausgleichsflächen, die Be- und Durchgrünung eines Gebietes, die vorgesehenen Naturanlagen und Spielflächen zuständig. Derzeit unterhält die Stadt etwa 65 Spielplätze, zahlreiche Spielpunkte, 30 städtische und kirchliche Kindergärten sowie die Schulaußenanlagen in Filderstadt.
„Patenschaften wichtig
für das Gemeinwesen“
Ein weiterer großer Aufgabenbereich der städtischen Grünflächenabteilung: die Betreuung von Patenschaften, die von interessierten Bürgerinnen und Bürger übernommen werden können. „Patenschaften sind ein wichtiger Beitrag für das Gemeinwesen. Sie stärken das bürgerschaftliche Miteinander und das Wir-Gefühl“, sagt Oberbürgermeister Dr. Peter Bümlein. Dies sei eine gute Möglichkeit, die eigene Stadt mitzugestalten – ganz nach dem Motto: „mitdenken, mitreden. mitmachen.“
Für Bürgerinnen und Bürger sind die Möglichkeiten einer Patenschaft vielfältig: Die einen bepflanzen und pflegen öffentliche Beete oder sammeln Müll ein; die anderen „betreuen“ Spielplätze oder säubern Brunnen – einzeln oder in Gruppen. Es gibt nahezu nichts, was es nicht gibt: Patenschaften für Grünflächen, Gewässer, Biotope, Naturdenkmale, Plätze, Straßen, Spielpunkte,...
Tiefbauamtsleiter Norbert Branz wünscht sich durch das persönliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern beispielsweise für einen öffentlichen Platz, einen Spielbereich oder einen Brunnen eine Identifikation mit dem so genannten „Wohnumfeld“ beziehungsweise mit der Stadt, in der sie leben. „Das schafft auch ein Stück Heimat“, ergänzt Bümlein.
Paten werden begleitet
Derzeit gibt es zahlreiche gelungene Beispiele für Filderstädter Patenschaften. „Bürgerinnen und Bürger jäten Unkraut, mähen Rasenflächen, bepflanzen Tröge, befreien Grünanlagen oder Gewässerstreifen von Unrat“, so Margit Rosenfelder. Sie wünscht sich noch weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die gute Sache. Selbstverständlich erhalten alle Aktive auch die Unterstützung des Tiefbauamtes. Die Leiterin der Grünflächenabteilung: „Wir begleiten die Patinnen und Paten jederzeit gerne.“ Interessierte erhalten jederzeit weitere Auskünfte unter der Telefonnummer: 0711/ 7003-653. (sk)
13.03.2007 Von Frühlingsboten, Spielplätzen und Patenschaften
Städtische Grünflächenabteilung hat ein sehr breites Aufgabenspektrum

