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Aktuelles

Aktuelle Meldungen zur Ukraine/Poltawa

Kontakt Koordinierungsstelle Ukraine-Poltawa

  • Stadt Filderstadt, Amt für Integration, Migration und Soziales
  • Martinstraße 5, 70794 Filderstadt
  • E-Mail: ukraine-hilfe@filderstadt.de; Telefon: 0711/7003-160

Kontakt Filderstädter Dolmetscher*innen-Pool

  • Stadt Filderstadt, Amt für Integration, Migration und Soziales
  • Fatima Hamama
  • Martinstraße 5, 70794 Filderstadt
  • E-Mail: FHamama@Filderstadt.de; Telefon: 0711/7003-421

Sie haben Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen? – Bitte nehmen Sie Kontakt auf.

Dieser Tage sind bereits einige Geflüchtete aus der Ukraine in Filderstadt angekommen und privat aufgenommen worden. Die Stadt möchte gerne den Aufnehmenden und den Geflüchteten (bei Bedarf) ihre Hilfe anbieten und bittet daher darum, sich beim Amt für Integration, Migration und Soziales unter der Telefonnummer: 0711/7003-160 zu melden.

Die Dienststelle ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

  • Montags von 8 bis 12 Uhr
  • Dienstags von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr
  • Mittwochs von 8 bis 12 Uhr
  • Donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr
  • Freitags von 8 bis 12 Uhr

Die Spendenkonten für die Poltawa-/Ukrainehilfe

Für die gemeinsame Hilfsaktion der Großen Kreisstädte Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen und Ostfildern (speziell für Poltawa!):

  • Stadt Leinfelden-Echterdingen
  • IBAN: DE37 6115 0020 0010 7717 07
  • BIC: ESSLDE66XXX
  • Verwendungszweck: Hilfe für Poltawa
  • Wichtig: Bitte bei Spenden unbedingt den Namen und die Adresse des/der Spender*in angegeben. Dies ist für die Annahme der Spende sowie die Spendenbescheinigung erforderlich.

Für Geflüchtete aus der Ukraine, die nach Filderstadt gekommen sind und keine sozialen Leistungen erhalten (Sozialfonds der Stadt Filderstadt). Die Bankverbindungen der Aktion lauten (Stichwort: „Hilfe für die Ukraine“):

  • Bernhauser Bank
  • BIC: GENODES1BBF
  • IBAN: DE91 6126 2345 0000 0550 00
  • BW-Bank
  • BIC: SOLADEST600
  • IBAN: DE23 6005 0101 0001 3260 20
  • KSK Esslingen-Nürtingen
  • BIC: ESSLDE66XXX
  • IBAN: DE44 6115 0020 0010 7707 08
  • Volksbank Filder
  • BIC: GENODES1NHB
  • IBAN: DE31 6116 1696 0222 2220 00

WICHTIG! Für beide Spendenaktionen gilt: Bitte bei Spenden unbedingt den Namen und die Adresse des/der Spender*in angegeben. Dies ist für die Annahme der Spende sowie für die Spendenbescheinigung erforderlich.

Wir bitten derzeit darum, von Sachspenden abzusehen. Sobald sich dies ändert, werden wir darüber informieren und einen entsprechenden Aufruf starten. Zuletzt haben die Zentralen des Polnischen und Ukrainischen Rotes Kreuz in einem Appell an ihre Schwestergesellschaften darauf hingewiesen, dass keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht abgesprochener und nicht angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangeboten bestehen. Daher bitten auch verschiedene Hilfsdienste dringend darum, von nicht abgestimmten Sachspenden abzusehen.

Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine

Die Stadtverwaltung trifft Vorbereitungen zur Aufnahme von Menschen aus der Ukraine, die aus dem Kriegsgebiet nach Filderstadt kommen werden. Derzeit ist noch nicht absehbar, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Anzahl die Menschen in Filderstadt ankommen werden. Einige Geflüchtete aus der Ukraine sind bereits in Filderstadt aufgenommen worden. Innerhalb der Stadtverwaltung wurde ein Krisenstab unter anderem zur zentralen Koordinierung der Maßnahmen zur Aufnahme der Menschen aus der Ukraine eingerichtet. Es werden städtische Unterkünfte bereitgestellt, doch es werden zusätzlich noch private Unterkünfte benötigt. Sollten Sie Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen können, bitten wir Sie schon heute um Ihre schriftliche Mitteilung an die zentrale Koordinierungsstelle innerhalb der Stadtverwaltung Filderstadt. Teilen Sie uns bitte die Art der Unterbringungsmöglichkeit (z.B. Gästezimmer, Einliegerwohnung, Ferienwohnung), die Dauer, die mögliche Anzahl von Personen, die aufgenommen werden können, sowie Ihre Kontaktdaten mit. Das Kontaktformular finden Sie auf dieser Seite unten.

Für Ihre Hilfs- und Aufnahmebereitschaft danken wir Ihnen herzlich. Bei Fragen können Sie sich sehr gerne an die Koordinierungsstelle wenden:













Leben, Wohnen, Arbeiten in Filderstadt: Der Zensus fragt, Bürger*innen antworten

Auf einem Tablett ist die Seite zum Zensus geöffnet und eine Frau liest sich diese durch.
Foto: ©golibo/iStock/Getty Images/646898486

Es ist wieder soweit: Vom 15. Mai bis Ende Juli 2022 wird auch in Filderstadt der Zensus („Volkszählung“) durchgeführt. Diejenigen, die zufällig ausgewählt werden (etwa zehn Prozent der Bürger*innen), die Einrichtungsleitungen (zum Beispiel von Alten- und Pflegeheimen, Flüchtlingsunterkünften und Krankenhäusern), Personen in Wohnheimen (Studierende,…) sowie die privaten Eigentümer*innen von Immobilien sind verpflichtet, an dieser gesetzlich angeordneten Erhebung statistischer Bevölkerungsdaten teilzunehmen.

Grundsätzliches: Beim Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Da es sich 2022 um eine sogenannte „registergestützte Volkszählung“ handelt (das heißt, sie speist sich in erster Linie aus vorliegenden Verwaltungsdaten), muss die Mehrheit der Bürger*innen keine Auskünfte geben. Zusätzlich wird ein rein zufällig ausgewählter   Bevölkerungsteil (in Filderstadt etwa 4.000 Personen) persönlich befragt (Haushaltsbefragung). Hinzu kommt die Gebäude- und Wohnungszählung aller privaten Eigentümer*innen von Immobilien.

Wofür ist der Zensus notwendig? Dessen Ergebnisse dienen als Grundlage für politische Entscheidungen von Bund, Ländern und Kommunen. Konkret geht es dabei um Fragen wie beispielsweise: Werden mehr Schulen, Studienplätze oder Altenheime gebraucht? Oder: In welche Bereiche muss der Staat künftig mehr Geld investieren? Von den ermittelten Einwohner*innen-Zahlen hängen schließlich auch die Finanzmittel ab, die die Städte und Gemeinden (also auch Filderstadt) erhalten und für ihre Bürger*innen einsetzen können.

Volkszählung hat eine sehr lange Tradition…

Der Zensus hat übrigens schon eine sehr lange und bekannte Tradition… So beginnt die Geburtsgeschichte Jesu damit, dass Kaiser Augustus eine „erste“ Volkszählung durchführen ließ. Jede Familie musste sich in die Geburtsstadt des Vaters begeben, um sich dort in die Steuerlisten eintragen zu lassen. Aus diesem Grund machten sich vor über 2.000 Jahren auch Josef und seine hochschwangere Maria aus dem Dorf Nazareth in Galiläa auf den Weg nach Betlehem…

Heute ist die Volkszählung in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) im Rhythmus von zehn Jahren gesetzlich vorgeschrieben. In Deutschland arbeiten die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zusammen. Unterstützt werden diese von den jeweiligen Zensus-Stellen der Kommunen. In Filderstadt sitzt das Team der Erhebungsstelle im Verwaltungsgebäude (erstes Obergeschoss) an der Aicher Straße 9 in Bernhausen. Die E-Mail-Kontaktdaten lauten: zensus@filderstadt.de.

Die städtischen Zensus-Beschäftigten sind unter der Rufnummer: 0711/7003-123 zu folgenden Geschäftszeiten zu erreichen:

  • montags und mittwochs: von 8 bis 16 Uhr
  • dienstags und donnerstags: von 7 bis 18 Uhr
  • freitags: von 8 bis 13 Uhr.

Persönliche Termine in der Erhebungsstelle werden nach Absprache (telefonischer Voranmeldung) vergeben.

Rund 50 Interviewer*innen unterwegs

In der Großen Kreisstadt koordiniert die Erhebungsstelle Zensus 2022 der Stadt Filderstadt die Befragungen und führt diese - in Zusammenarbeit mit etwa 50 ehrenamtlichen Beauftragten (Interviewer*innen), die mit einem „Zensus“-Ausweis sowie ihrem Personalausweis unterwegs sind - durch. Elena Fetter, die Leiterin des Filderstädter Zensus-Teams, fügt hinzu: „Die Befragenden sind volljährig und wurden in einem zuverlässigen Verfahren ausgewählt.“

Und so funktioniert die Haushaltsbefragung (des zufällig ermittelten Personenkreises): Ab 1. Mai 2022 finden Vorbegehungen vor Ort (zur Orientierung der Interviewer*innen) statt. Dabei werfen die Befragenden einen Flyer, rechtsbelehrendes Infomaterial, und eine Terminankündigung inklusive Kontaktdaten in die Briefkästen der Betroffenen ein. Die Vorlaufzeit für eine Haushaltsbefragung beträgt ein bis zwei Wochen. Elena Fetter: „Wer an diesem Tag keine Zeit für das kurze Gespräch von wenigen Minuten hat, meldet sich einfach bei seiner/m Interviewer*in und macht einen anderen Termin aus.“

Eine Haushaltsbefragung, zwei Teile

Die Haushaltsbefragung besteht aus zwei Teilen:

  • einem, der allgemeine Themen der Lebenssituation ermittelt (Name, Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Familienstand, Haushaltsgröße,…) -> Teil 1
  • sowie einem, der Auskunft unter anderem über die Wohnsituation, den Schulabschluss, die Ausbildung oder die Erwerbstätigkeit gibt. -> Teil 2

Teil 1 der Haushaltsbefragung erfolgt durch die/den Interviewer*in an der Haustüre oder in der Wohnung. Dennis Jawo, stellvertretender Leiter des städtischen Zensus-Teams: „Die Interviewer*innen bieten auf Wunsch - beispielsweise älteren Menschen - gerne auch ihre Hilfe an, indem sie diese beim Ausfüllen des Fragebogens unterstützen.“

Der Teil 2 lässt sich einfach online erledigen. Wer über keinen PC verfügt, erhält auch eine Papierversion oder nach einer Terminvereinbarung einen Zugang zu städtischen Geräten (an der Aicher Straße 9, erstes Obergeschoss, in Bernhausen). Wer darüber hinaus Hilfe benötigt, müsse sich, so Fetter, nur an die Befragenden wenden.

Gebäude- und Wohnungszählung

Zur Befragung aller privaten Eigentümer*innen von Wohnungen und Häusern (Baujahr, Größe, Ausstattung, Miete,…): Diese werden direkt von den Statistischen Landesämtern   angeschrieben und um Teilnahme gebeten. Auch diese ist rechtlich verpflichtend.

„Wir schützen Ihre Daten“

„Wir schützen Ihre Daten“, verspricht Filderstadts Zensus-Team-Chefin Elena Fetter. Sie verweist dabei auf die Schweigepflicht des städtischen Personals sowie aller Interviewer*innen, die verschlüsselte Online-Datenübermittlung sowie die verbindliche Zusage, dass erhobene Einzeldaten nicht an Dritte (städtische Ämter, Finanzbehörden, Arbeitsämter oder andere) weitergegeben werden. Und noch etwas: „Alle persönlichen Daten werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt wieder gelöscht“, versichert das Statistische Landesamt Baden-Württemberg. Spätestens im Mai 2023 wird die Erhebungsstelle der Stadt Filderstadt wieder aufgelöst.

Christoph Traub bittet um Teilnahme

Wichtige Info: Für die anfangs erwähnten Personengruppen ist die Teilnahme am Zensus rechtlich verpflichtend. Wer sich weigert, dem/der droht ein Mahnverfahren mit Zwangsgeld. Daher bittet die städtische Erhebungsstelle alle Betroffenen, mitzumachen.

Darum bittet auch Oberbürgermeister Christoph Traub die Bevölkerung: „Nehmen Sie an der diesjährigen Volksbefragung teil. Ihre Angaben werden anonymisiert, streng vertraulich behandelt und schließlich wieder gelöscht. Die Zensus-Ergebnisse sind von großer Bedeutung und dienen der Weichenstellung unser aller Zukunft. Sie beeinflussen wichtige Entscheidungen in vielen Bereichen unseres Lebens wie beispielsweise die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – und dies – stets die Bürger*innen im Blick. Vielen Dank!“

Weitere Infos finden Interessierte auf dem Online-Portal: www.zensus2022.de.

Gemeinsame datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder nach Art. 26 DS-GVO

Zur Durchführung des Zensus haben die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder eine Vereinbarung zu den Betroffenenrechten auf Grundlage des Art. 26 der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) getroffen. Darin ist die Sicherstellung der Betroffenenrechte nach Art. 15 bis 21 DS-GVO für den Zensus 2022 geregelt. Die Vereinbarung gilt für die nach dem Zensusvorbereitungsgesetz 2022 und dem Zensusgesetz 2022 erhobenen Daten. Betroffene Personen können ihre Rechte gegenüber allen Statistischen Ämtern geltend machen. Die Statistischen Ämter der Länder beantworten Anfragen zu den in ihrer Zuständigkeit erhobenen Daten. Das Statistische Bundesamt beantwortet Anfragen hinsichtlich der Datenverarbeitung im Statistischen Bundesamt. Basis der Gewährleistung der Betroffenenrechte ist die Ausgabe der Informationen aus der zentralen IT-Infrastruktur.

Fragen und Antworten zum Zensus 2022

Informationen zum Corona-Virus

Aktuelle Informationen rund um das Thema Corona-Virus finden Interessierte unter: Informationen zum Corona-Virus.

Radtouren in und um Filderstadt

Interessierte finden hier Infos zu Radtouren

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Telefon 0711 7003-373
Fax 0711 7003-7373

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