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Aktuelles

ADFC Fahrradklima-Test 2020: Machen Sie mit

Der Fahrradklima-Test gilt deutschlandweit als d e r Stimmungsbarometer der Radfahrenden. Noch bis zum 30. November 2020 können Sie mitmachen. Gehen Sie auf www.fahrradklima-test.adfc.de und füllen sie den Fragebogen mit wenig Aufwand aus. Die Umfrage gilt als Zufriedenheitsindex der Radfahrenden in Deutschland und wird vom Bundesverkehrsministerium gefördert.

Ein Video, das den Fahrradklima-Test kurz erklärt ist ebenfalls auf dem oben genannten Link abrufbar.

Interessante Fahrrad-Neuheiten bei der Cargobike-Roadshow in Bernhausen

Am 15. September 2020 war die Cargobike-Roadshow der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußfängerfreundlicher Kommunen (AGFK-BW) mit zwölf Lastenrädern zu Besuch in der Bernhäuser Fußgängerzone. Mit diesen durfte auch Probe gefahren werden.

Oberbürgermeister Christoph Traub ließ es sich nicht nehmen, mehrere Lastenräder zu testen. Hier auf dem ersten Bild bereitet er sich auf die Fahrt mit einem zweirädrigen Transportrad vor. Dass es auch geeignete Transporträder gibt, mit denen Menschen transportiert werden können, ist auf dem zweiten Bild zu sehen.  Weitere Lastenräder, die im Filderstädter Stadtbild zu sehen sind, zeigten sich auch. Bald wird auch in Sielmingen ein Transportrad auf der Straße zu entdecken sein: der Quartiersladen an der Sielminger Hauptstraße wird ein Lastenrad erhalten.

Cargobike-Roadshow 2020 der AGFK-BW in Filderstadt

Am 15. September mit eCargobikes Richtung Verkehrswende

Sie sind emissionsfrei, nehmen wenig Platz ein und umfahren den Stau: eCargobikes stehen wie kein anderes Verkehrsmittel so deutlich für die Verkehrswende. Insbesondere für kleinere Transporte wie Kinder oder Einkäufe sowie für Strecken in der Stadt stellen E-Lastenräder eine klimaschonende Alternative zum PKW dar. So kann dieser Fahrradtyp Kommunen dabei helfen, CO2-Emissionen zu reduzieren und Klimaschutzziele zu erreichen. Dieses Potential bleibt allerdings bei vielen Akteuren bisher noch unentdeckt. Die Stadt Filderstadt möchte dies nun ändern - und holt dafür die Cargobike-Roadshow der AGFK-BW am Dienstag,15. September 2020 als Unterstützung zu sich in die Fußgängerzone von Bernhausen von 13 – 18 Uhr.
 
Aber was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff eCargobike? Es geht um das Lastenrad - ein Fahrradtyp mit dem dank speziellen Konstruktionen kleinere Lasten sicher transportiert werden können. Das kleine "e" weist auf einen elektrischen Antrieb hin, welcher den Transport via Akku bis zu 25km/h (Pedelec) unterstützt. Damit wird der Weg zur Kita oder der Großeinkauf deutlich erleichtert. Auch Handwerksbetriebe greifen bereits gerne auf das E-Lastenrad zurück, um Aufträge im städtischen Raum zu erledigen. Für die Alltags- und Nahmobilität stellen eCargobike so eine echte Alternative dar. Ein positiver Nebeneffekt: Das Auto bleibt für diese (Kurz-)Strecken stehen und CO<sub>2</sub>-Emissionen werden eingespart.
 
Gesetzesänderungen bringen neue Vorteile
Den Kauf von eCargobikes für den gewerblichen Zweck kann man sich schon heute im Rahmen der „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität“ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg fördern lassen. Aber auch für den privaten Gebrauch bieten sich E-Lastenräder immer mehr an. Eine gerade veröffentlichte Studie des EU-Projekts City Changer Cargo Bike zeigt, dass etwa die Hälfte (48%) der in 2020 (Januar-April) verkauften Lastenräder an Privatnutzer ging - Tendenz steigend. Mit der neuen StVO-Novelle, in der auch Änderungen zugunsten von Cargobikes beschlossen wurden, könnten es bald noch mehr werden. So ist das Lastenrad zum einen als Zusatzzeichen in die Straßenverkehrsordnung aufgenommen worden, welches zukünftig spezielle Ladezonen oder Parkplätze für Lastenräder ausweisen soll. Zum anderen wurde gesetzlich verankert, dass auch der Transport von Personen in dafür ausgelegten Cargobikes erlaubt ist. Dies kommt insbesondere Familien entgegen.
 
 
Die Cargobike-Roadshow 2020
Um den Zugang zu eCargobikes zu erleichtern, ist die zweiwöchige Cargobike Roadshow auch in Filderstadt zu Gast. Filderstadt ermöglicht so ihren Bürgerinnen und Bürgern, zwölf verschiedene E-Lastenräder anzuschauen (natürlich mit Maske) und Probe zu fahren (möglichst mit dem eigenen Helm). Eine Auswahl, die der lokale Fahrradhandel bislang kaum leisten kann. Dies ist also eine einmalige Gelegenheit, sich auf unterschiedliche Lastenradtypen zu schwingen. Zusätzlich erhalten Interessierte vor Ort eine hersteller- und händlerunabhängige Beratung durch das erfahrene Team der Cargobike-Roadshow. Weitere Transporträder werden als „Gäste“ die Ausstellung abrunden.
 
Oberbürgermeister Christoph Traub: „Teil der Cargobike Roadshow 2020 der AGFK-BW zu sein, ermöglicht uns als Kommune, unseren Bürgerinnen und Bürgern die Vorteile dieser emissionsfreien Mobilitätsform aufzuzeigen. Denn um unsere Klimaziele einzuhalten, müssen wir weiter gemeinsam CO<sub>2</sub>-Emisisonen reduzieren: E-Lastenräder – ob privat oder gewerblich - können definitiv dazu beitragen. Die Stadt Filderstadt will hierzu auch Ihren Beitrag leisten, indem für den Quartiersladen in Sielmingen demnächst ein Transportrad beschafft wird.“  (AGFK-BW/le)

Lastenrad - eine echte Alternative zum eigenen Auto

Für Haike Dabs aus Plattenhardt bedeutet ihr elektrisch unterstütztes Lastenrad eine ganz neue Lebensqualität. Sie weiß von was sie spricht, denn seit 2017 ist sie mit ihrem dreirädrigen Rad unterwegs: sei es zum Transport ihrer beiden Kinder, sei es zum Tennis oben auf dem Weilerhau, sei es zum Transport ihrer Akten, wenn sie zu ihren Mandanten fährt, sei es zum Einkauf, sei es in der Freizeit - auch schon mal nach Stuttgart.

Haike Dabs möchte ihre Mitmenschen ermutigen, sich mit solch einem Gefährt anzufreunden: "Man ist umweltfreundlicher unterwegs als mit dem Auto, betätigt sich sportlich und leistet somit einen Beitrag zu seiner Gesundheit, im Sommer gibt es keinen Hitzestau auf dem "Cabrio" und oftmals ist man schneller am Ziel." Auch Regen und Winter halten sie nicht ab, in die Pedale zu treten. Sie empfiehlt der Stadt, durch finanzielle Anreize ihren Beitrag zur Verkehrswende zu leisten.

Tipp: Am Dienstag, 15. September 2020 gibt es von 13 bis 18 Uhr in der Fußgängerzone (Bernhäuser Hauptstraße) in Bernhausen Informationen rund um's Lastenrad bei der Cargobike-Roadshow der AGFK-BW (Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen) zusammen mit der Stadt Filderstadt.

Den Radverkehr sichtbar und sicher machen

Zwischen Plattenhardt und Burkhardtsmühle: Schutzstreifen-Modellprojekth

Jetzt ist das Fahrradfahren zwischen Filderstadt (Plattenhardt) und Waldenbuch (Burkhardtsmühle) noch sichtbarer - und zwar in Form von weißen, gestrichelten Linien. Die sogenannten Schutzstreifen sind im Rahmen eines Modellprojektes des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg und der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen (AGFK-BW) entstanden. Filderstadt ist Testkommune, ob die neuartigen Schutzstreifen das Fahrradfahren sicherer und angenehmer machen.

In etwa 20 Kommunen in ganz Baden-Württemberg wurden jetzt außerorts Schutzstreifen markiert, die so bislang nicht zulässig waren. Das soll sich nun zugunsten des Radverkehrs zumindest testweise ändern. Hinweisschilder machen auf das Modellprojekt aufmerksam.

Oberbürgermeister Christoph Traub: "Von Plattenhardt aus gibt es in die Nachbarschaft Waldenbuch leider keine direkte Radverkehrsanbindung, sondern nur eine umwegige, teilweise schlecht befahrbare durch den Wald. Deshalb sind wir froh, dass wir in das Landesprogramm der Modellstädte für außerörtliche Schutzstreifen aufgenommen wurden. Denn in naher Zukunft ist mit einem wünschenswerten, separaten Radweg neben der Fahrbahn nicht zu rechnen." Schutzstreifen sollen eine Alternativlösung zu separaten Radwegen bieten. Sie dürfen von Autofahrenden nur im Bedarfsfall befahren werden, ohne die Radfahrer zu gefährden.

Neu sind auch die sogenannten Piktogrammspuren bergab in Richtung Waldenbuch. Mangels Platz für Schutzstreifen in beide Fahrtrichtungen können Fahrradsymbole ohne gestrichelte Linierung auf die Fahrbahn aufgebracht werden, um auf Radfahrende aufmerksam zu machen. Diese Bereiche dürfen von Kraftfahrzeugfahrenden stets überfahren werden, wenn sie dadurch Radfahrende nicht behindern oder gar gefährden.

Erstmals in Filderstadt wird in Kürze auf dieser Strecke im Bereich einer sogenannten Haarnadelkurve mit durchgezogener Mittelmarkierung auch noch das neu eingeführte Verkehrszeichen zu sehen sein, das ein Überholverbot von Zweirädern ausspricht. Filderstadt Radverkehrsbeauftragter Jürgen Lenz: "Außerorts gilt die Zweimeterabstandsregel beim Überholen, egal ob die Radler auf einem Schutzstreifen fahren oder nicht."

Landkreisweite Radroutenausschilderung - Wie komme ich nach Filderstadt?

Der Landkreis Esslingen will die Attraktivität des Radverkehrs weiter steigern und dadurch den Radverkehrsanteil erhöhen. Dies soll unter anderem durch die Bündelung des Radverkehrs auf geeigneten, sicheren und zügig ans Ziel führenden Radverkehrsverbindungen erreicht werden. Die landkreisweite Ausschilderung umfasst eine Länge von circa 1.200 Kilometer. Hinzu kommen noch die Ausschilderungen des übergeordneten RadNetzes Baden-Württemberg sowie der Landesradfernwege wie zum Beispiel Hohenzollern-Radweg (tangiert Filderstadt im Osten) und Neckartal-Radweg mit einer Streckenlänge im Landkreis von etwa 130 Kilometern. Dies bedeutet, dass knapp 7.000 Schilder neu aufgestellt wurden.

Schilderbaum bei landkreisweiter Radroutenausschildern

Bei der Netzplanung konnten sich die vom Landkreis beauftragten Planer in Filderstadt bereits auf ein vor über 20 Jahren entwickeltes Radnetz stützen. Dieses Netz, das nun in die landkreisweite Wegweisung eingebettet wurde, ist mit ihrer Routenführung in wesentlichen Teilen übernommen und an einigen Stellen noch erweitert worden, so dass schlussendlich in Filderstadt das ausgeschilderte Radroutennetz circa
77 Kilometer beträgt. Oberbürgermeister Christoph Traub freut sich hierüber als Filderstädter Stadtoberhaupt, und damit als Mitglied im kommunalen Arbeitskreis Filder (KAF). "Der Landkreis geht einen wichtigen Schrittt in Richtung Radverkehrsförderung." Die Qualitätssicherung der Wegweisung erfolgt in der Art und Weise, dass an allen Schilderpfosten des Netzes ein Aufkleber mit einem QR-Code angebracht ist. Nach dem Scannen mit dem Smartphone können genauere Angaben zu möglichen Mängeln am Wegweiser weitergeleitet werden.

Erste Bürgermeisterin Susanne Schreiber: "Mit Unterstützung unseres radhauses erfahren nun alle Radfahrenden, die sich beispielsweise auf einem landwirtschaftlichen Weg einer Ortschaft nähern, mit Hilfe eines Hinweisschildes, in welchen Ort sie einfahren." Zwei Routen des Radnetzes Baden-Württemberg durchqueren Filderstadt: von Stuttgart kommend über Leinfelden-Echterdingen, Bernhausen und Sielmingen weiter über Köngen nach Kirchheim/Teck sowie von Bernhausen über Bonlanden weiter nach Süden übers Aichtal ins Neckartal. Auf den Wegweisern zu finden sind auch Hinweisschilder zu touristischen Radrouten des Landkreises, wie zum Beispiel in Filderstadt die Route "Durch Kraut und Rüben". Bei so viel neuen Schildern lassen sich Fehler fast nicht vermeiden. Falls ein Fehler oder eine Unstimmigkeit auffallen sollte, dann bittet Filderstadts Radverkehrsbeauftragter Jürgen Lenz darum, dies über den QR-Code am Schilderpfosten dem Landkreis oder der Stadt zu melden (jlenz@filderstadt.de), damit im Rahmen der Mängelbeseitigung in diesem Sommer Abhilfe geleistet werden kann. In der neuen Radroutenausschilderung wird sich auch die "FilderRadRunde" (FRR) wiederfinden. "Voraussichtlich noch in diesem Jahr werden in Ergänzung zur FRR sogenannte Durchmesserlinien ausgeschildert. Das sind Abkürzungen für die Radfahrenden, denen der gesamte Rundkurs der FilderRadRunde mit circa 57 Kilometer am Stück zu lang ist", so Lenz vom radhaus der Stadt Filderstadt.

Stadtradeln 2020

Amtsblattartikel (2,493 MB) vom 5. Juni 2020

Flyer: Stadtradeln - Filderstadt ist dabei (2,312 MB)

RegioRadStuttgart: günstigere Tagespreise und neuer Light-Tarif​

Im Fahrrad- und Pedelecverleihsystem RegioRadStuttgart gelten inzwischen deutlich günstigere Tagespreise: das Pedelec kostet nun nur noch 16 Euro (bisher 22,50 Euro). Sobald die Nutzung so lange andauert, dass der Tagespreis erreicht wird, wird dieser automatisch abgerechnet.
Also ein weiterer Grund, sich an der Filderstädter Pedelecstation beim Bahnhof in Bernhausen (Filderbahnstraße) ein Rad zu mieten. RegioRadStuttgart ist ein interkommunales Verleihsystem mit über 170 Stationen in Stuttgart und der übrigen Region.
Neu ist der sogenannte Light-Tarif. Dieser spricht Gelegenheitsnutzer und Tagestouristen an. Im Light-Tarif wird minutengenau abgerechnet, was sich besonders auf kurzen Strecken lohnt. Bei diesem Tarif fällt keine Jahresgebühr an.
Wer eine polygoCard hat, fährt noch günstiger. Die Pedelec-Nutzung kostet pro Minute lediglich 10 Cent bzw. 3 Euro pro Stunde. Der Tagespreis reduziert sich auf 12 Euro. Diese Kundenkarte kann jederzeit kostenlos über den VVS angefordert werden.Weitere Infos erhalten Sie über www.regioradstuttgart.de

AGFK-Talk in Filderstadt - Bürger diskutierten

Radverkehrsförderung auf den Fildern

Kürzlich diskutierten im gut gefüllten Regenbogensaal der FILharmonie Filderstadts Bürgermeisterin Susanne Schreiber, Erste Bürgermeisterin Eva Noller (Leinfelden-Echterdingen), Bürgermeisterin Monika Bader (Ostfildern), Anna Hussinger (Leiterin der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. - AGFK-BW) und Monika Knopf (Vorstandsmitglied der ADFC-Ortsgruppe Fildern) gemeinsam mit Bürgern beim AGFK-Talk. Der freie Journalist Jürgen Löhle moderierte den Talk.

Deutlich zu hören war aus den Reihen des Publikums der Frust, den viele Alltagsradler auf dem Weg zur Arbeit haben. Susanne Schreiber: „Wir müssen Chancen für die Doppelnutzung von Infrastruktur sehen und nutzen, auch im Sinne eines schonenden Flächenverbrauchs. Konzeptionelle Überlegungen sind gefragt, welche die Belange der Landwirtschaft und die der Radfahrer vereinen. Nur durch die gemeinsame Beteiligung und Mitarbeit der verschiedenen Akteure kann die notwendige Akzeptanz erreicht werden.“

Anna Hussinger von der AGFK-BW freute sich besonders, dass mit dem AGFK-Talk ein Diskussionsforum geschaffen wurde, das den Mitgliedskommunen eine noch bessere Vernetzung untereinander und mit ihren Bürgern ermöglicht. Das alles trüge dazu bei, dass die Maßnahmen zur Fußgänger- und Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg künftig noch besser gelingen können.“ (le/tippingpoints)

Stadtradeln 2019

Danke an alle Teilnehmende!

Christoph Traub ehrt Filderstädter Sieger des „Stadtradelns 2019“

Für den Klimaschutz gestrampelt


Die lokalen Sieger des „Stadtradelns 2019“ wurden von Oberbürgermeister Christoph Traub (Zweiter von links) sowie Jürgen Lenz und Myrthe Baijens (Dritter und Vierte von links) ausgezeichnet.

Manche reden über den Erhalt der Umwelt, andere praktizieren ihn auch. Positive Beispiele hierfür sind alle Filderstädter, die sich in diesem Jahr am bundesweiten „Stadtradeln“ beteiligt und somit ein Zeichen für den weltweiten Klimaschutz gesetzt haben. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat vergangene Woche Oberbürgermeister Christoph Traub die Sieger 2019 im Rathaus von Plattenhardt geehrt.
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Radpendler-Kampagne

Frühmorgens am 6. November 2019 verteilten Bürgermeisterin Susanne Schreiber und Jürgen Lenz vom radhaus der Stadt Filderstadt u.a. am Filderstädter "Radlerstachus" (Busbahnhof in Bernhausen) im Rahmen der Pendler-Kampagne der AGFK-BW  (Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg) an Radpendler als Wertschätzung eine Frühstücksbrezel. Mit "Oh, cool" oder  "Das ist aber eine nette Überraschung"  zeigten sich die Radpendler hoch erfreut.

OB-Radtour 2019: Filderstadt hat viel zu bieten

Die diesjährige Radtour, zu der Oberbürgermeister Christoph Traub Ende September einlud, war für die Teilnehmer wieder voller Überraschungen, wurden doch weder die Strecke noch die anzusteuernden Stationen verraten.

Die sogenannte Familienradtour mit etwa neun und die sogenannte Erwachsenentour mit rund 19 Kilometern führten zum Hochwasserrückhaltebecken an der Richthofenstraße, zum Dirtpark nahe dem Elisabeth-Selbert-Gymnasium, der Werkstatt der Karl-Schubert-Gemeinschaft an der Fabrikstraße, dem Quartiersladen an der Sielminger Hauptstraße, der Spielstation an der Hohe Linde in der Nähe des Verkehrsübungsplatzes und der Grünflächenpatenschaft am Neuffener Weg. Zum gemeinsamen Abschluss trafen sich die beiden Radlergruppen dann beim Obst- und Gartenbauverein in Harthausen zum geselligen Abschluss auf deren Anlage. Wie meinte eine Teilnehmerin? “ ‘s war widdr schee.“

Der besondere Dank des Oberbürgermeisters galt insbesondere den vier Begleitern vom Polizeirevier Filderstadt, den beiden Begleitern des Kooperationspartners Kindersportschule KISS der Sportgemeinschaft Filder und den Referenten an den Stationen sowie dem Gastgeber am Ende der Tour. (le)

Streuobstwiesen-Radtour

Im Septmber luden das Umweltschutzreferat und das radhaus im Rahmen der Reihe "Filderstadt kennen lernen" zu einer informativen Radtour ein.

Foto: Wolfgang Birnbaum

Claudia Arold vom Umweltschutzreferat, hier zusammen mit Jürgen Lenz vom radhaus, der die Tour ausgearbeitet hatte, informierte über den städtischen Museumsobstgarten und den im vergangenen Jahr eingeweihten Obstlehrpfad.

Foto: Jürgen Lenz

Wie heutzutage aus Äpfeln und Birnen Saft gemacht wird, erklärten Martin Adam und Steffen Weber vom Obst- und Gartenbauverein Bonlanden an der Moste auf dem Festplatz.

Foto: Jürgen Lenz

Zum Ausklang der Tour war der Obst- und Gartenbauverein Harthausen Gastgeber in seiner wunderbaren Vereinsanlage. Dort erklärte Reinhard Rosenberg an Hand einer alten Presse wie früher gesaftet wurde und bewirtete anschließend die Radler. Bei Kaffee und Kuchen wurde gefachsimpelt und Anekdoten aus früheren Zeiten erzählt, als der Most noch im Keller in Holzfässern lagerte.

Manchmal läuft im Leben alles glatt – vorausgesetzt, dass man ein Fahrrad hat


„Manchmal läuft im Leben alles glatt – vorausgesetzt, dass man ein Fahrrad hat. Dann fliegen die Gedanken, und man braucht auch nicht zu tanken!“ Mit dieser Liedstrophe wirbt Max Raabe, Sänger und Mitbegründer des „Palast Orchesters“, 2019 fürs bundesweite STADTRADELN, an dem auch Filderstadt erneut an den Start gehen wird. Interessierte können sich für diese Kampagne des Klima-Bündnisses im Internet anmelden.
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Aufkleber warnt vor "Totem Winkel"

Immer wieder kommt es im Straßenverkehr zu verheerenden Unfällen zwischen Fahrzeugen und Radfahrern. Schuld ist häufig der so genannte "Tote Winkel".

Sternfahrt 2019: Rund 150 Teilnehmende treffen sich am Fildorado

Aus sieben Himmelsrichtungen sind dieser Tage rund 3.000 Teilnehmende der Sternfahrt 2019 nach Stuttgart gestrampelt. Gemeinsam wollten sie ein Zeichen für einen besseren Radverkehr setzen. Ein Tross aus etwa 150 Personen (mit Kind und Kegel) startete am Sport- und Badezentrum Fildorado in Bonlanden.
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Filderstädter Radkalender 2019 erschienen

Vom Anfängerkurs bis zum Straßenrennen
Radfahren liegt im Trend. Radfahren ist "in". Radfahren boomt. So kommt der druckfrische Filderstädter "Radkalender 2019 (1,029 MB)" gerade richtig. Auf die Drahtesel, fertig, los!
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Pünktlich zur CMT erschienen: Flyer „Vom Blütenmeer zum Birnensekt“

Rechtzeitig zur diesjährigen Touristikmesse CMT wurde der überarbeitete Flyer „Vom Blütenmeer zum Birnensekt“ fertig. Lassen Sie sich zu einer Radtour oder einer Wanderung durch Filderstadts Streuobstwiesen einladen – mit den Highlights Obstlehrpfad und Musuemsobstgarten an der Strecke. Den Flyer erhalten Sie bei den Bürgerämtern.
 
Jürgen Lenz vom radhaus der Stadt Filderstadt: „Das ist bereits der vierte Flyer mit einer touristisch interessanten Tour, verpackt mit wertvollen Informationen zum Thema
der jeweiligen Tour.“

RegioRadStuttgart in Filderstadt

Pedelecs zum Ausleihen

Endlich ist es soweit: Die vorwiegend blauen Pedelecs von RegioRadStuttgart gibt es nun auch zum Ausleihen in Filderstadt – genauer am Bahnhof in Bernhausen (Filderbahnstraße 1). Oberbürgermeister Christoph Traub, Bürgermeisterin Susanne Schreiber, Radbeauftragter Jürgen Lenz und Patrick Rapp, der Leiter des Referats für Wirtschaft und Stadtmarketing, haben diese Woche das neue Bürger-Angebot offiziell eröffnet.
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Weitere Infos zu RegioRadStuttgart unter www.regioradstuttgart.de

Geh- und Radweg Bernhausen-Plattenhardt wird attraktiver

Auf einer Länge von etwa 1,2 Kilometern wird der neben der Landesstraße verlaufende Weg grundhaft saniert. In diesem Zusammenhang lassen die Stadtwerke auch gleich Leerrohre für eine zukünftige Glasfaserverkabelung mit einlegen. Voraussichtlich nächste Woche wird der neue Asphaltbelag eingebaut.

Dann können die Radfahrer wieder schlaglochfrei nach Bernhausen radeln. Da dieser Weg in der Zuständigkeit des Landes Baden-Württemberg liegt, der Stadt aber eine rasche Sanierung dieser wichtigen Schulradroute sehr wichtig ist, sprang die Stadt ein und kümmert sich um die Baumaßnahme, die vom Land finanziert wird. Außerdem wird dieses Jahr die Beleuchtung auf LED umgestellt und damit verbunden auch die Beleuchtungszeit für die Radfahrer und Fußgänger attraktiver. Lediglich von 23 bis 5 Uhr werden dann noch die Lichter erlöschen.

Und so geht's: einfach die App runterladen www.radar-online.net/App oder über www.radar-online.net
Dann auf die Straßenkarte einen Pin inklusive dem Grund der Meldung setzen und schon wird das radhaus informiert und kann die Meldung an die zuständige Stelle weiterleiten.

Fahrradschutzstreifen - jetzt auch auf der Grötzinger Straße (Ortseingang) in Harthausen

Kürzlich wurden auf der Grötzinger Straße zwischen Ortseingang und Einmündung Carl-Zeiss-Straße im Stadtteil Harthausen Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn aufgebracht. Mit dieser Maßnahme wird für die Radfahrer nun ein Angebot auf der Fahrbahn, in Verbindung mit einer bereits seit längerem bestehenden Querungs-hilfe (Mittelinsel) am Ortseingang südlich der Einmündung zum Netto-Markt/ Hasenheim, realisiert.  

Geförderte Klimaschutzmaßnahmen - Radweg Degerlocher Straße in Harthausen

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
Im Rahmen der durch das Bundesministerium geförderten Klimaschutzinitiative baut die Stadt Filderstadt eine Radwegquerungshilfe.
Mit der Baumaßnahme wurde am Ortseingang von Harthausen eine gesicherte Fahrbahnquerung und eine radverkehrsfreundliche Überleitung in den Straßenraum, ergänzt mit Schutzstreifen, im Sommer diesen Jahres fertiggestellt.
Die Baumaßnahme soll bis Anfang Juli 2015 umgesetzt sein. Die Stadt Filderstadt erhält für diese Maßnahme eine Zuwendung aus dem Sondervermögen "Energie- und Klimafonds".

Filderstadt wird 40 und sucht Deine Rad-Idee

40 Jahre Filderstadt und RadKULTUR Filderstadt - was lag da näher für das radhaus der Stadt Filderstadt, als einen Kreativwettbewerb auszuloben.

Kontakte

Filderstadt fährt Rad
Uhlbergstraße 33
70794 Filderstadt
Telefon (07 11) 70 03-6 44
Fax (07 11) 70 03-77 95

Öffnungszeiten

Herr Lenz
Telefon (07 11) 70 03-6 34
Fax (07 11) 70 03-77 95
Aufgaben:

radhaus, Radverkehrsförderung

Scherben oder starke Verschmutzungen auf den Radwegen?

Scherbentelefon beim Baubetriebshof Tel. (0711) 708389-0 jeweils vormittags von Mo - Fr oder amt66@filderstadt.de