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Wirkung von Fairtrade

Schmuckbild
Foto: Katharina Kulakow

Fairtrade hat zum Ziel einen Entwicklungsbeitrag zu leisten und das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen zu verbessern.

Der faire Handel führt zu:

  • Verbesserter Einkommenssituation und mehr finanzielle Stabilität für Kleinbauern
  • Die Produzierenden können ihre Anliegen in Entscheidungsprozesse miteinfließen lassen
  • Geregelte Arbeitsbedingungen und verbesserter Gesundheitsschutz
  • Schutz der natürlichen Ressourcen und Förderung der Bio-Landwirtschaft

Fairer Handel für Arbeitsrechte

Viele landwirtschaftliche Betriebe aus dem Süden kämpfen täglich auf dem globalen Arbeitsmarkt ums Überleben. Damit diese nicht von der Konkurrenz vom Markt getränkt werden, verletzten die Arbeitgeber nicht selten die Menschen- beziehungsweise Arbeitsrechte ihre Bediensteten. Dies möchte der faire Handel unterbinden.

Derzeit arbeiten rund 193.000 Menschen auf Fairtrade-zertifizierten Farmen, die meist Tee, Bananen oder Blumen vertreiben. Die Arbeitnehmer profitieren von:

  • Arbeitssicherheit
  • Gesundheit
  • Arbeitsverträgen
  • Versammlungsfreiheit
  • Fairtrade-Prämien

Die Fairtrade-Standards schützen die Arbeiterinnen und Arbeiter und fördern sie.

Blumenplantage in Sambia
Foto: Jörg Böthling
Faire Bananen
Foto: Jakub Kaliszewsk

Fairtrade fördert die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen

Weiterbildungsmaßnahmen, Erleichterungen von Hausarbeiten (Bau eines Brunnens oder holzsparenden Kachelöfen), finanzielle Unabhängigkeit sowie die Gesundheit und das Wohlergehen der Frauen stehen im Mittelpunkt des Fairtrade-Gedanken. Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ist weltweit das größte Hindernis für die Weiterentwicklung von Gesellschaften. In vielen armen Ländern wir die landschaftliche Arbeit von Frauen geleistet. Ihr Verdienst fließt dabei zu 90 Prozent in die Ernährung der Familie und die Ausbildung der Kinder. Zum Vergleich: Bei den Männern sind das nur rund 30 Prozent des Einkommens. Fairtrade will Frauen innerhalb ihrer Organisationen stärken und ihre gleichberechtigte Teilhabe an Prozessen und Entscheidungen fördern.

Frau auf einer Baumwollplantage
Foto: Suzanne Lee

Fairer Handel zur Bekämpfung von Kinderarbeit

Sie sind zwischen fünf und 17 Jahre alt. Sie müssen unter harten Bedingungen arbeiten. Schuften für einen Hungerslohn oder ohne Bezahlung. Rund 152 Millionen Kinderarbeiter*innen gibt es nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation. Viele Familien, die in Armut leben, sind auf die Mithilfe ihrer Kinder angewiesen. Fairtrade verpflichtet sich dazu Kinder zu schützen. Gemeinsam mit den Produzent*innen entwickelt Fairtrade Konzepte zur Verhinderung ausbeuterischer Kinderarbeit- Des Weiteren erhalten Organisationen Aufklärungen über die Risiken der Kinderarbeit, Zugang zu Fachwissen von Kinderschutzorganisationen und Trainings.

Kontakt

Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit
Aicher Straße 9
70794 Filderstadt
Telefon 0711 7003-373
Fax 0711 7003-7373
Frau E. Schweizer

Referatsleitung, Pressesprecherin

Telefon 0711 7003-1311
Fax 0711 7003-71311