Startseite   -  Service bieten   -  Filderstadt auf Klimakurs   -  Erneuerbare Energieversorgung   -  Solaroffensive

Solaroffensive

Solarstrom lohnt sich! Durch kontinuierlich sinkende Preise der Photovoltaikmodule werden Senkungen der Einspeisevergütung ausgeglichen. Gleichzeitig wird die Solartechnik ständig weiterentwickelt, wodurch die Module effizienter werden und dadurch mehr Strom produzieren. Durch verbesserte Module sind auch auf Dächern mit Nordausrichtung hohe Erträge möglich geworden. Ertragsverluste durch Verschattung können neuerdings mit leistungsoptimierender Technik minimiert werden.

Stromspeicher

Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauchsanteil vom selbst erzeugten Solarstrom von 30 auf 60% erhöhen. Erfahrungsberichte sowie die aktuellen Förderbedingungen wurden auf der Klimaseite des Monats März 2019 aufgeführt. Wichtig für eine positive Klimabilanz eines Stromspeichers sind die Systemverluste. So sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Wirkungsgrad des Laden und Entladen über 95% liegt und die Batterie im Stand-by Modus nicht mehr als fünf Watt verbraucht.  
Klimaseite zu Stromspeicher (346,4 KB)

Photovoltaikanlage pachten statt kaufen

Photovoltaik-Anlagen kann man nicht nur kaufen, sie können auch von Energieunternehmen gepachtet werden, wodurch statt hohe Investitionskosten ein monatlicher Pachtbetrag zu zahlen ist. Wie das funktioniert, wurde auf der Klimaseite des Monats November 2018 erklärt.
PV-Anlage pachten statt kaufen (84,5 KB)

Infoveranstaltung: Solarstrom lohnt sich!

Am 10. Oktober 2018 fand die sehr gut besuchte Infoveranstaltung „Solarstrom lohnt sich“ statt. Die Referenten beleuchteten die Photovoltaiktechnik aus verschiedenen Perspektiven (Hauseigentümer, Mieter und  Unternehmen). Danach standen die Referenten für weitere Informationen an verschiedenen Thementischen zur Verfügung. Das Programm sowie weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Veranstaltungsflyer (731 KB).

Die Präsentationen können Sie hier herunterladen:

Vortrag von Franz Pöter, Geschäftsführer vom Solar Cluster Baden-Württemberg e. V.: Aktuelle Rahmenbedingungen und Entwicklungen (2,99 MB)

Vortrag von Myrthe Baijens, Klimaschutzmanagerin Stadt Filderstadt: Solardachbörse (287,2 KB)

Vortrag von Armin Stickler, Regiosol Solartechnik: Mieterstrom (376 KB)

Vortrag von Matthias Alber, Alber GmbH bad&heizung: Beispiel einer PV-Anlage eines Unternehmens (1,601 MB)

Vortrag von Uwe Eisenmann, Bürger aus Filderstadt: Beispiel einer Bürger-PV-Anlage (819,4 KB)

Energieatlas Baden-Württemberg

Mit dem Energieatlas können Sie gebäudescharf erkennen, wie gut das Dach Ihrer Wohnung oder Ihres Unternehmens bezüglich der Sonneneinstrahlung für eine Solaranlage geeignet ist.

Förderprogramme

Bundesförderprogramme

KfW: Erneuerbare Energien Standard: Kredit 270

Zielgruppe: Privatpersonen, Unternehmen, Freiberufler und gemeinnützige Organisationen

Gefördert werden die Investitionskosten einschließlich Planung und Installation von erneuerbaren Energieanlagen mit einem zinsgünstigen Kredit (Effektiver Jahreszins ab 1,11%, bis zu 100% der Investitionskosten). Förderfähig sind also auch PV-Anlagen, mit und ohne Batteriespeicher.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der KfW.

Förderprogramm Baden-Württemberg

Netzdienliche Batteriespeicher

Zielgruppe: Privatpersonen, Landwirte und Unternehmen

Gefördert werden maximal 30 Prozent der Investitionskosten des Batteriespeichers die in Kombination mit einer neuen PV-Anlage installiert wird. Dabei muss das Verhältnis der Leistung der PV-Anlage zur Speicherkapazität mindestens 1,2 kWp je 1 kWh (Kilowattstunde) betragen. Zusätzliche Speicherkapazität ist nicht förderfähig.

Für Anlagen mit bis zu 30 kWp gilt:
- 200 Euro pro kWh Kapazität, minimal 400 Euro, maximal 5.000 Euro.
- Die PV-Anlage darf maximal 50 Prozent ihrer Leistung ins Netz einspeisen. Alles darüber hinaus soll in den Batteriespeicher gespeist werden.

Für Anlagen mit mehr als 30 kWp gilt:
- 300 Euro pro kWh Kapazität, minimal 5.000 Euro, maximal 45.000 Euro.
- Die PV-Anlage darf maximal 60 Prozent ihrer Leistung ins Netz einspeisen. Alles darüber hinaus soll in den Batteriespeicher gespeist werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Umweltministeriums Baden-Württemberg.

Solardachbörse

Die Solardachbörse ermöglicht Privatpersonen und Unternehmen die selbst keine Dachfläche zur Verfügung zu haben und in eine PV-Anlage investieren möchten, ein geeignetes Dach zu finden. Auf der anderen Seite können Privatpersonen und Unternehmen, welche über ein geeignetes Dach für eine PV-Anlage verfügen, diese anbieten und vermieten.

Wenn Sie ein geeignetes Dach suchen, können Sie das Formular Solardachbörse Gesuch (73,3 KB) ausfüllen und an die Klimaschutzmanagerin schicken. Möchten Sie Ihr Dach anbieten, füllen Sie das Formular Solardachbörse Angebot (90,9 KB)aus und schicken Sie es der Klimaschutzmanagerin. Sobald ein Gesuch und ein Angebot zusammenpassen, tauscht die Klimaschutzmanagerin die Kontaktdaten aus und können beide Parteien einen Mietvertrag erstellen wonach der Mieter die Anlage planen kann. Für die Vermietung des Daches könnte dieser Mustervertrag (77,4 KB) als Beispiel dienen.

Der Mieter wird der Eigentümer der PV-Anlage und speist den erzeugten Strom ins Netz ein und erhält dafür die Einspeisevergütung. Eigennutzung des Stroms ist nicht möglich. Der Vermieter des Daches bietet dem Mieter Zugang zum Dach für die Installation, Wartung und Demontage und erhält vom Mieter eine Dachmiete. Diese wird im Mietvertrag festgelegt.

Kontakt

Umweltschutzreferat
Uhlbergstraße 33
70794 Filderstadt
Telefon (07 11) 70 03-6 48
Fax (07 11) 70 03-77 93
Frau Baijens

Klimaschutzmanagerin

Telefon (07 11) 70 03-6 76
Fax (07 11) 70 03-77 93