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Historischer Rundweg - Bonlanden

 

Ein Teil der Texte wurde gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Realschule Bonlanden erstellt.

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1. Altes Rathaus (heutiges Museum)
Klingenstraße 19. Im Mittelalter gehörte der Vorgängerbau zum herrschaftlichen Meierhof.Das heutige Gebäude stammt von 1563/65 und war ab 1572 nachweislich Rathaus; seit 1985 ist das Filderstädter Museum darin untergebracht.
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2. Gemeindebackhaus
Kronenstr. 24. 1844 erbaut, bis in die 1930er Jahre als Backhaus genutzt, später Waschhaus, heute Veranstaltungsraum des FilderStadtMuseums.
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3. Wette und Burgbrunnen
Sie ist die einzige noch erhaltene Wette (= Dorfteich) in Filderstadt. Brunnen und Wette wurden einst von einer im Burggraben entspringenden Quelle gespeist.
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4. Schafhof
Georgstr. 2. Er war im Mittelalter Teil des Maierhofs und wurde im 15. Jh. herrschaftlicher Schafhof der Grafen von Württemberg. Der heutige Fachwerkbau stammt aus dem 16. Jh., die Jahreszahl 1793 und die Schäferschippe deuten auf einen Umbau hin.
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4a. Kriegerdenkmal
Im Jahr 1923 errichtete die Gemeinde Bonlanden dieses Kriegerdenkmal nach dem Entwurf des Stuttgarter Bildhauers Richard Schönfeld. Dieses Denkmal verzichtet auf militärische Symbole wie Stahlhelm und Eisernes Kreuz. Im Mittelpunkt der Botschaft steht nicht Heldenverehrung, sondern Trauer.
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5. Pfarrhaus
Georgstr. 1. Hier befand sich bis ins 14. Jh. die Wohnburg des Ortsadels. Auf die Burg deuten noch Wall, Graben und die massiven Grundmauern hin. Um 1470 wurde über den Resten der verfallenden Burg das Pfarrhaus errichtet, Oberstock und Dachstock wurden 1752 erneuert.
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6. Georgskirche
Georgstr. 14. Von der spätgotischen Kirche von 1472 blieben Turm und Chor erhalten, das Schiff von1749 wurde grundlegend 1912 durch Martin Elsässer umgebaut. Bemerkenswert im Kircheninneren ist das um 1330 geschaffene gotische Kruzifix.
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7. Zettlerschule
Georgstr. 5. 1873/74 als Schul- und Lehrerwohnhaus erbaut. Der Name erinnert an Wilhelm Zettler, der hier von 1939 bis 1942 Schulleiter war.
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8. Alte Schule
Oberdorfstr. 10. Erbaut 1770-1773, diente bis 1950 als Schulhaus. Sonnenuhr von 1875. Die Schule wird auch "Franzosenschule" genannt, da hier im Ersten Weltkrieg französische Kriegsgefangene untergebracht waren. Grundlegend renoviert 1987/88.
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9. Neidkopfdarstellungen
Oberdorfstr. 4. An dem unter Putz liegenden Giebelfachwerk des 1616 erbauten Hauses fallen an den Balkenvorstößen sogenannte "Neidköpfe" auf. Diese sollten die Bewohner des Hauses vor bösen Geistern und sonstigen Unbilden bewahren, renoviert 2003.
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10. Kleine Schule (ohne Tafel, da Gebäude abgebrochen)
Oberdorfstr. 26. Dieses ca. 1815 erbaute Häuschen wurde in den Jahren 1839-1860 als Schulhaus verwendet, es wurde um 1998 abgebrochen.
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11. Zehntscheuer
Oberdorfstr. 18. Hier wurden die Zehntabgaben der Bonländer Bevölkerung gelagert. Der Kleine Zehnt mußte an den Pfarrer, der Große Zehnt an die Landesherrschaft abgeliefert werden. Das Gebäude stammt vermutlich aus dem 16. und 17. Jh., umgebaut 1986/87.
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12. Widumhof
Oberdorfstr. 16. Er diente zur Versorgung der Pfarrei. Der Hof wurde seit dem Spätmittelalter als Erblehen an einen Bauern vergeben, der Pfarrer erhielt von dessen Ernte einen festgesetzten Anteil. Nach der Reformation gingen die Einkünfte des Widumhofs an den württ. Staat über, der nun den Pfarrer besoldete.
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13. Gasthaus „Rössle“ 
Oberdorfstr. 38. Das Rössle war die älteste Gastwirtschaft von Bonlanden und hat seine Anfänge im 18. Jahrhundert. Das Gebäude stammt laut Inschrift aus dem Jahr 1819, die Gastwirtschaft bestand bis zum Jahr 2000. Auf dem Grundriss der 2014 abgebrochenen Scheune von 1684 wurden neue Gebäude errichtet.
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14. Keplerstraße
Von 1947 bis 1949 wurden diese 10 Reihenhäuser von Willy Bürkle für Heimatvertriebene gebaut und der Gemeinde Bonlanden übergeben. Architekt Paul Heim plante sie in der baulichen Tradition der Gartenstadt. Sie wurden 1999/2000 grundlegend renoviert.
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15. Frühmesshof
Klingenstr.10. Das heutige Gebäude trägt eine Inschrift von 1605. Vermutlich handelte es sich beim Vorgängergebäude um den Frühmesshof. Dieser diente bis zur Reformation als Wohnsitz und zur Versorgung eines Frühmesspriesters, der dem Pfarrer beim Gottesdienst assistierte.
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15a. Mühlenhof
Im Gebäude Hauptstr. 9 befand sich die 1451 erstmals erwähnte Bonländer Mühle unmittelbar am Bombach. Früher war hier der Abfluss des Bonländer Sees. Als dieser 1836 trockengelegt wurde, musste auch die Mühle aufgegeben werden.
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16. Bonländer See
Seit dem späten Mittelalter befand sich hier ein 1402 erstmals erwähnter See, der dem Herzoglichen Hof zur Fischzucht diente. Er erstreckte sich von hier, dem ehem. Damm bis zum Fildorado, 1836 wurde er trockengelegt.
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16a. Alte Mühle
1922 baute das Elektrizitätswerk Röhm aus Mittelstadt/Neckar diese elektrisch betriebene Mühle. 1960 wurde der Betrieb eingestellt und die Ausstattung entfernt. 1982 wurde das von der Stadt erworbene Gebäude zum Kulturzentrum "Alte Mühle" umgebaut."
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17. Geburtshaus von Alfons Fügel
Kronenstr.16 ("Krone"). In diesem Haus wurde am 10.8.1912 der als Opernsänger berühmt gewordene Alfons Fügel geboren. Nach zahlreichen auswärtigen Engagements kehrte er 1950 wieder in seine Heimatgemeinde zurück. Er verstarb 1960.
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18. Gutenhalde
Landsitz des Stuttgarter Fabrikanten Willy Bürkle, erbaut 1941 bis 1949. Das 17 Hektar große Areal umfasste einen niederdeutschen Bauernhof, eine Keramikwerkstätte mit zeitweise 80 Beschäftigten sowie das "Freizeitgelände" mit Freibad, botanischem Garten, Tennisplatz. 1954 bis 1987 Kinderdorf der Stadt Stuttgart.
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19. Kelter
Im Jahr 1383 wurde erstmals Weinbau am Uhlberg erwähnt, 1474 die Kelter. Die heutige Kelter stammt aus dem Jahr 1734, der Anbau des Zehnthäuschens von 1718. Nachdem der Weinbau immer weiter zurückging, baute 1966 der Schwäbische Albverein die Kelter zu seinem Vereinsheim mit Gastraum um, etwa 1980 endete der Weinbau an der Uhlberghalde.
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19a Wengerttor (Rekonstruktion)
Der Weinberg am Uhlberg war durch eine Weißbuchen-Hecke eingezäunt, der Zugang erfolgte durch vier Wengerttore, deren Torpfosten teilweise erhalten blieben. Das älteste (westliche) Wengerttor stammt laut Inschrift von 1580. Dieses südliche Wengerttor einschließlich Hecke wurde 2010 duch den Albverein Bonlanden wiederhergestellt.
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20. Stundenstein
Auf Stundensteinen waren die Entfernungen in Wegstunden angegeben, eine "Poststunde" entsprach in Württemberg 3,724 km. Dieser Stein von 1808 steht an der ehem. "Albstraße", einer wichtigen Fernstraße und Postlinie, die von Stuttgart über Metzingen nach Riedlingen führte. Ursprünglich stand er auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Markung Sielmingen).
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