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Klimatipps

Wie lüfte ich richtig? Wie koche ich energiesparen? Welche einfachen Kniffe helfen im Haushalt energie zu sparen?
Hier finden Sie alle auf der Klimaseite des Monats im Amtsblatt erschienen Klimatipps.

Klimatipp des Monats (März 2019) Durchblick im Dschungel der Fördermittel

Es gibt viele verschiedene Förderprogramme des Bundes
und der Länder für den Einsatz erneuerbarer Energien und zur Energieeinsparung.
Um das richtige Förderprogramm zu finden, bietet die Broschüre „Fördergeld für
Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien“ eine gute
Hilfestellung. Sie gibt einen Überblick über alle Förderprogramme, sortiert
nach Zielgruppe (Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen) und
Vorhaben (Energieberatung, Gebäude- und Heizungsmodernisierung,
energieeffizientes Bauen und Einsatz erneuerbarer Energien). Für jedes
Bundesförderprogramm wird genau beschrieben was es beinhaltet, wie gefördert
wird, wie hoch der Fördersatz ist und wo es weitere Informationen gibt. Zuletzt
werden pro Bundesland alle Förderprogramme aufgelistet. Die kostenlose
Broschüre, die Anfang dieses Jahres erschienen ist, kann auf www.co2online.de/foerdermittel als
PDF-Datei runtergeladen oder in Papierform bestellt werden. Alternativ kann man
dort mit Hilfe des „FördermittelChecks“ innerhalb weniger Minuten die passenden
Förderprogramme online finden.

Klimatipp des Monats (Februar 2019) Aus alten Kerzenresten werden neue Kerzen

In der dunklen Jahreszeit bleiben meist viele Kerzenreste übrig. Statt diese wegzuwerfen
und neue Kerzen zu kaufen, kann man aus dem alten Wachs neue Kerzen machen und
damit Ressourcen sparen. Dafür schmilzt man das Wachs in einem Wasserbad und
taucht eine Baumwollschnur oder ein Stück Baumwollgarn in das geschmolzene
Wachs bis es sich vollgesaugt hat. Den so entstandenen Docht hängt man anschließend
zum Trocknen auf. Danach knotet man ihn an einem Holzspieß und fixiert diese so
über eine Gießform, beispielsweise ein altes Schraubglas, eine alte Tasse oder
sogar eine Toilettenpapierrolle. Letztere kann nach dem aushärten leicht
entfernt werden. Zuletzt gießt man das Wachs in die Form. Dient die
Toilettenpapierrolle als Form, gießt man anfangs nur wenig Wachs rein sodass
dieses aushärtet und einen festen Boden bildet.

Klimatipp des Monats (Dezember 2018) Ökologische Weihnachtsbäume

Jedes Jahr werden in Deutschland circa 28 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Die meisten davon stammen aus Plantagen, die intensiv gedüngt und mit Pestiziden bespritzt werden. Nicht einmal ein Prozent der Bäume stammt aus biologischer Landwirtschaft. Dabei gibt es durchaus ökologische und preiswerte Alternativen: Es gibt immer mehr Verkaufsstellen für Bäume aus zertifiziert biologischer Land- oder Forstwirtschaft. Eine entsprechende Liste ist unter www.robinwood.de zu finden.
 
Damit die Bäume nach dem Fest kompostiert werden können, sollten diese nicht mit Glitzer- oder Schneesprays besprüht und mit Plastikkugeln und Lametta geschmückt werden. Teilweise enthält Lametta sogar Blei. Schöne Alternativen aus natürlichen Materialien sind beispielsweise Holzfiguren, Stroh- und Papiersterne, Tannenzapfen und Weihnachtsplätzchen.

Klimatipp des Monats (November 2018) Warmwasser sparen ohne Komfortverlust

Der Wasserverbrauch in Deutschland liegt pro Person bei circa 123 Litern am Tag. Den größten Anteil am Wasserverbrauch machen Duschen und Baden aus, welche gleichzeitig den größten Anteil am Warmwasserverbrauch haben. Daher liegt hier auch das größte Einsparpotential: hier können nicht nur Wasserkosten sondern auch Heizenergiekosten gesenkt werden. Mit Sparduschköpfen kann 50 Prozent des Warmwassers eingespart werden, indem dem Wasserstrahl Luft beigemischt wird. Der Komfort bleibt dabei gleich. Das Gleiche gilt für Durchlaufbegrenzer für Wasserhähne. Durchlaufbegrenzer und Sparduschköpfe können leicht selbst eingebaut werden und sind schon ab jeweils zwei und zwanzig Euro zu kriegen. Mit diesen Investitionen lassen sich in einem Dreipersonenhaushalt Wasser- und Heizkosten in Höhe von 458 Euro und 760 Kilogramm CO<sub>2</sub> pro Jahr einsparen.

Klimatipp des Monats (Oktober 2018) Heizenergie sparen

Durch zugige Fenster geht unnötig Wärme verloren. Werden diese mit einem Dichtungsband isoliert, kann in einem Einfamilienhaus jährlich 80 Euro an Heizkosten und 260 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden. Durch den Austausch von alten Thermostaten gegen neuen elektronischen Thermostaten können die Heizzeiten programmiert werden sodass die Heizung nur dann heizt, wenn es tatsächlich nötig ist. Hierdurch können im Jahr weitere 60 Euro und 190 Kilogramm werden. Der Austausch ist bei einem Alter der Thermostate von etwa 15 Jahren zu empfehlen. Werden Jalousien, Rollos und Vorhänge nachts geschlossen, können zusätzlich 15 Euro und 50 Kilogramm gespart werden.

Klimatipp des Monats (September 2018) Energiesparen beim Wäsche trocknen

Wäschetrockner sind sehr praktische Haushaltshelfer, vor allem bei großen Familien oder bei fehlendem Platz für einen Wäscheständer. Jedoch sind es auch wahre Stromfresser: durchschnittlich brauchen sie viermal so viel Strom wie eine Wäschemaschine für die gleiche Menge Wäsche. Für einen Trockengang werden je nach Alter, Art und Effizienzklasse zwischen 1,5 und 4 kWh verbraucht. Bei einem Strompreis von €0,28 pro kWh sind das €0,42 bis €1,12. Um Energie und Kosten zu sparen, ist
das Trocknen an der Luft am Effektivsten. Wird der Trockner unbedingt gebraucht, können Sie Energie sparen indem Sie den Trockner immer nur voll beladen betreiben, das Sieb regelmäßig reinigen und hohe Drehzahlen bei der Wäschemaschine wählen. Diese verbraucht nämlich deutlich weniger Energie beim Schleudern als der Trockner
beim Erwärmen. Zudem sollte das richtige Programm gewählt werden: das Ökoprogramm oder falls Sie die Wäsche Bügeln möchten, das Bügelfeucht Programm.

Klimatipp des Monats (August 2018) So optimieren Sie Ihre Solarthermieanlage

Zwei Drittel aller Solarthermieanlagen schöpfen ihr Potential nicht vollständig aus. Mit folgenden Tipps können sie Ihre Anlage mit wenig Zeit und Geld optimieren und die Erträge besser ausnutzen. Schließen Sie nach Möglichkeit die Spül- und Waschmaschine auf die Anlage an. Im Sommer gilt es den Heizkessel auszuschalten um unnötiges Vor- und Nachheizen zu vermeiden. Sollte die Anlage nicht ausreichend Warmwasser liefern, können Sie den Heizkessel jederzeit von Hand wieder einschalten. Um einschätzen zu können ob Ihre Anlage gut funktioniert, sollten Sie den Ertrag der Anlage über einen Wärmemengenzähler oder indirekt über den Heizenergieverbrauch überwachen. So können Sie zu niedrige Erträge frühzeitig entdecken, den Ursachen nachgehen und diese beheben. Dafür sind die Solarwärme-Checks der Verbraucherzentrale sehr hilfreich, wobei ein unabhängiger Energieberater zu Ihnen kommt und die Anlage prüft und Empfehlungen gibt diese zu optimieren. Sie zahlen dafür lediglich einen Beitrag von 40 Euro. Mehr Infos finden Sie auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/ unter „Energiechecks“. Wie Sie die Nachheizzeiten, Warmwasserzirkulation, Warmwassertemperatur, Solarpumpe, Wasserspeichertemperatur, Dämmung und Vorlauftemperatur der Anlage optimieren, können Sie auf der Website www.co2online.de unter „modernisieren und bauen“ lesen. Dort finden Sie auch weitere ausführliche Tipps.

Klimatipp des Monats (Juli 2018) Mehrwegdose statt Einwegverpackung

Weltweit werden pro Jahr circa 300 Millionen Tonnen Kunststoff produziert. Davon landet ungefähr ein Zehntel im Meer und führt jährlich hunderttausende Meerestiere in den Tod. Der Müll der in eine Müllverbrennungsanlage gelangt, verursacht CO2-Emisionen. Jeder von uns kann etwas tun, um Müll zu vermeiden. Viele Menschen kaufen sich in der Mittagspause eine warme Mahlzeit, verpackt in Kunststoff. Die Verpackung wird nach der Pause zu Müll. Auch auf dem Wochenmarkt gibt es verschiedene Speisen die beim Verkauf in Plastikbehältern gefüllt werden. Auch diese werden zu Müll. Müllvermeidung leichtgemacht: einfach die eigene Mehrwegdose mitbringen und fragen, ob die Lebensmittel dort hinein gefüllt werden können. Wenn der mitgebrachte Behälter auf die Theke gestellt wird, kann die/ der Verkäufer/in ohne diesen zu
berühren, die Lebensmittel hinein füllen. Somit ist die Hygiene sichergestellt. Ressourcen sparen und Klima und Meere schützen!

Klimatipp des Monats 1 (März 2016): Goodbye Standby

Viele ihrer elektronischen Geräte verbrauchen Strom, auch wenn sie nicht benötigt werden und sich im Standby-Modus befinden. In diesem Bereitschaftsmodus ziehen Fernseher, Stereoanlagen, DVD-Rekorder, Computer, Monitore, Spielekonsolen, aber auch Espressomaschinen usw. rund um die Uhr Strom. Abhilfe gegen diese heimlichen Stromfresser schaffen Sie, indem Sie elektronische Geräte immer direkt am Hauptschalter ausschalten oder abschaltbare Steckdosenleisten nutzen. Mit diesen einfachen Hilfsmitteln kann ein 4-Personen Haushalt etwa 95 Euro Stromkosten im Jahr sparen. Sagen Sie „goodbye Standby“ und unterstützen Sie den Klimaschutz und schonen ihren Geldbeutel!

Klimatipp des Monats 2 (April 2016): Errechnen Sie Ihren eigenen CO2 – Fussabdruck

Wozu das gut ist? Mit knapp elf Tonnen pro Kopf und Jahr produziert ein Deutscher siebenmal so viel CO2 wie ein Inder. Wenn wir alle unseren persönlichen Ausstoß um wenige Tonnen senken, ist schon viel gewonnen.
Auf der Seite des Umweltbundesamtes finden Sie einen CO2-Rechner: uba.klima-aktiv.de. Hier können sie in 10 Minuten durch die Eingabe der wichtigen Handlungsfelder Bauen und Wohnen, Mobilität und Ernährung ihre eigene Bilanz errechnen. Diese zeigt Ihnen auf einen Blick die Auswirkungen Ihres Handelns und die Bereiche wo Sie besonders viel einsparen können!

Klimatipp des Monats 3 (Mai 2016): Die Tücken der Energieeffizienzlabel

Das EU-Energieeffizienzlabel für Elektrogeräte hat das Ziel Energieverbräuche vergleichbar zu machen und besonders effiziente Produkte hervorheben. In seiner derzeitigen Form, mit Kategorien von A+++ bis D, kann das Label jedoch für Verwirrung sorgen. Der technische Fortschritt sorgte dafür, dass für manche Gerätetypen nur noch Neugeräte ab der Energieeffizienzklasse A+ erlaubt sind. Das sieht sparsam aus – tatsächlich sind diese A+ Geräte jedoch die inneffizientesten auf dem Markt! So verbraucht ein A+++ Kühlschrank meist nur halb so viel Strom wie ein vergleichbares Modell der Klasse A+. Da die Verbräuche auch von anderen Faktoren abhängen (Größe des Gerätes, Werkseinstellungen für den Prüftest), sollten Sie vor allem die absoluten Strom- und Wasserverbräuche pro Jahr betrachten. Diese sind ebenfalls auf dem Energielabel der Produkte zu sehen.

Klimatipp des Monats 4 (Juni 2016): Für jeden Topf einen Deckel – Klimaschonend kochen

Klingt selbstverständlich, wird aber trotzdem oft vernachlässigt: Deckel auf Topf und Pfanne und Sie benötigen bis zu zwei Drittel weniger Energie! Das sind im Jahr 120 kg eingespartes CO2, beziehungsweise 40 € Energiekosten. Garen statt kochen: Wenn zusätzlich darauf geachtet wird Gemüse und Kartoffel nicht im Wasser zu ertränken, sondern nur den Topfboden mit Wasser zu bedecken, wird nochmals Energie eingespart und bleiben wertvolle Mineralien und Vitamine im Essen erhalten. Dazu noch frühzeitig die Herdplatte ausschalten und die Restwärme nutzen - fertig ist das klimaschonend gekochte Gericht!

Klimatipp des Monats 5 (Juli 2016): Saisonale Ernährung – Sommer: Zeit für Obst!

Während es bei regional angebautem Obst im Winter eher mau aussieht (Ausnahme: Äpfel!), so bietet der Sommer eine große Sortenvielfalt. Insbesondere Erdbeeren und andere Beerenarten, aber auch Kirschen, Pfirsiche oder bald Pflaumen versprechen Genuss. Diese saisonalen und regionalen Produkte schmecken nicht nur besser, man vermeidet auch unnötige Klimabelastungen beim Anbau in beheizten Treibhäusern in Deutschland, oder durch weite Transportwege und übermäßigen Wasserverbrauch beim Anbau in trockenen Regionen der Erde. Den Saisonkalender für Obst können Sie unter www.verbraucherzentrale.de/saisonkalender einsehen. Lassen Sie es sich schmecken!

Klimatipp des Monats 6 (September 2016): Recyclingpapier, für gute Noten und ein gutes Gewissen

Jedes Jahr werden in Deutschland 200 Millionen Schulhefte und -blöcke verbraucht - dabei leider nur zirka 10 % aus Recyclingpapier. Sehr ärgerlich, denn jeder fünfte Baum der weltweit gefällt wird landet in der Papierproduktion und die Herstellung von Frischfaserpapier ist sehr energieintensiv. Recyclingpapier trägt dagegen doppelt zum Klimaschutz bei: Mit dem Blauen Engel zertifiziertes Papier stammt zu 100% aus Altpapier. Zudem wird rund 60% weniger Energie und 70% weniger Wasser verbraucht als bei der Herstellung von Frischfaserpapier. Auf schädliche Chemikalien wird selbstverständlich verzichtet – trotzdem ist das Papier heute längst nicht mehr nur in grau zu haben. Achten Sie beim Kauf von Schreibwaren auf den Blauen Engel!

Klimatipp des Monats 7 (Oktober 2016): Heizung Entflüften

Wenn Ihre Heizkörper trotz aufgedrehtem Thermostat nicht mehr richtig warm werden oder ein Gluckern zu hören ist, mag das darin liegen, dass sich zu viel Luft in den Heizungen befindet. Grundsätzlich sollten alle Heizung zu Beginn jeder Heizperiode entlüftet werden, denn jede Luftblase bedeutet unnötige Verschwendung! Das Entlüften ist ganz einfach und kann auch ohne Fachmann durchgeführt werden. Sie benötigen lediglich einen Vierkantschlüssel um die Ablassventile zu öffnen. Zudem sollte man sich ein kleines Gefäß und einen Putzlappen zurechtlegen, um möglicherweise austretendes Wasser aufzufangen. Wenn Sie eine Umwälzpumpe besitzen, sollten Sie diese vor dem Öffnen des Ablassventils und dem Auslassen der Luft abschalten. Durch diese einfachen Handgriffe können Sie Ihre Heizkörper wieder zu optimaler Heizkraft verhelfen. 

Klimatipp des Monats 8 (November 2016): Tausche Kisten schleppen gegen Hahn aufdrehen

Gutes Leben kann sehr einfach sein und das Klima schonen. Jährlich werden 6 Milliarden Liter Erdöl allein für die Produktion von Plastikflaschen benötigt und in Deutschland sind täglich 2000 LKWs allein für den Transport von Flaschenwasser unterwegs. In dem Sie Leitungswasser statt Flaschenwasser trinken, vermindern Sie die Plastikflut und tragen zu weniger LKW-Verkehr bei! Unser Wasser in Filderstadt ist gutes Bodenseewasser und in einzelnen Stadtteilen Filderwasser – beide haben sehr gute Trinkqualität! Wer es prickelnd mag, kann durch einen Wassersprudler für Kribbeln sorgen.

Klimatipp des Monats 9 (Dezember 2016): Weihnachtliche Klima-Spartipps

Weihnachtsbeleuchtung:  Lichterschläuche und -ketten im Garten und an den Häuser sind echte Stromfresser. Verwenden Sie stattdessen Lichterketten mit Leuchtdioden (LED) oder reduzieren Sie doch einfach mal die Beleuchtung, auch Windlichter können weihnachtliche Atmosphäre schaffen.
Plätzchen backen: Nutzen Sie die Heißluft-Funktion, so können Sie mehrere Bleche gleichzeitig backen
Pakete versenden: Die Post Tochter DHL versendet Pakete deutschlandweit mittlerweile CO2 neutral (durch Finanzierung von Klimaschutzprojekten). Für einen kleinen Aufpreis können Sie auch bei international versendeten Paketen die entstandenen Emissionen ausgleichen. Achten Sie darauf bei der Frankierung.

Wir wünschen eine frohe Vorweihnachtszeit und ein angenehmes Fest.

Klimatipp des Monats 10 (Januar 2017): Heizrohre dämmen

Ist es in Ihrem Keller mollig warm? Durch ungedämmte Heizungsleitungen verliert man im Haus extrem viel Wärme an den falschen Stellen. Ein Einfamilienhaus verliert durch ungedämmte Heizungsrohre jährlich Energie, die etwa 1.000 Waschgängen mit einer energieeffizienten Waschmaschine entspricht. Durch die Isolierung der Heizungsrohre können Sie pro Meter Rohr zwischen 15 und 26 Euro im Jahr sparen. Hierfür brauchen Sie nicht mal einen Handwerker, die Isolierung ist mit wenigen Handgriffen schnell erledigt. Die Materialien, wie Dämmschalen, gibt es sehr günstig in jedem Baumarkt. Die Kosten amortisieren sich schon im ersten Jahr – das Klima dankt es Ihnen sowieso.

Ausführliche Anleitung unter: http://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/rohrisolierung/heizungsrohre-isolieren-anleitung/

Klimatipp des Monats 11 (Februar 2017): Kalte Nächte: Vorhänge und Jalousien geschlossen halten und Fenster abdichten

Solange sich das Wetter noch von seiner winterlichen Seite zeigt, sollten Rollos, Vorhänge und Jalousien nachts geschlossen bleiben, damit so wenig Wärme wie möglich nach draußen gelangt. Hierdurch können Sie jährlich die Emission von bis zu 160 kg CO2 vermeiden und sparen Heizenergie im Wert von rund 45 Euro.
Zudem sollte verhindert werden, dass über undichte Stellen an Fensterrahmen und Türen Luft entweicht. Gerade bei alten Fenstern kann mit einfachen Mittel, wie selbstklebende Schaumstoffdichtungen aus dem Baumarkt, die Zugluft gestoppt werden. Sicherlich beraten Sie Ihre lokalen Handwerker auch hierzu gerne.

Klimatipp des Monats 12 (März 2017): Torf gehört ins Moor - Pflanzenerde ohne Torf

Klimaschutz beginnt auf der Fensterbank. Verwendet man Blumenerde mit Torf, so beteiligt man sich an der Trockenlegung und Zerstörung von Mooren. Hierdurch gehen nicht nur diese artenreichen Ökosysteme verloren, sondern wird auch dem Klima erheblich geschadet. Denn Moore sind ein wichtiger CO2 Speicher: Sie binden weltweit 30 Prozent des an Land gespeicherten Treibhausgases – doppelt so viel wie die Wälder. Achten Sie beim nächsten Kauf auf den Aufdruck „torffrei“ oder nutzen Sie Komposterde. Durch den Kauf von 100 Litern Blumenerde ohne Torf (statt torfhaltiger Blumenerde) vermeiden Sie die Emission von 26 Kilogramm CO2.  

Klimatipp des Monats 13 (April 2017): Sparsamer waschen

Mehr als drei Viertel der Energie eines Waschgangs wird für das Erhitzen des Wassers benötigt. Daher gilt es hohe Temperaturen zu vermeiden. Moderne Waschmittel reinigen Kochwäsche auch bei  60 °C. Bei allen anderen Wäschestücken reicht auch 30 °C meist vollkommen aus. Vermeiden Sie zum Trocknen Wäschetrockner. Hängen Sie die Wäsche in die Waschküche oder an schönen Tagen auf den Balkon. Auch die Wahl des Waschmittels hat einen großen Einfluss. Viele Inhaltsstoffe der herkömmlichen Drogerieprodukte basieren auf Erdölbasis. Erkundigen Sie sich in ihrem Fachgeschäft, es gibt mittlerweile viele Mittel mit naturbasierten Wirkstoffen. Wenn Sie dann auch noch auf Nachfüllpackungen zurückgreifen, waschen Sie schon deutlich ökologischer!

Klimatipp des Monats 14 (Mai 2017): Kaffegenuss ohne Müllberge

Schnell auf dem Weg zur Arbeit oder in der Mittagspause einen Kaffe holen - schmeckt und macht wach, hat aber wegen des Einwegbechers eine schlechte Umweltbilanz.
Mittlerweile landen in Deutschland jede Stunde 320.000 Coffee-to-go-Becher im Müll oder in der Landschaft. Das ist eine ganze Menge und benötigt auch eine Menge an Energie und Rohstoffen. Dabei ist die Lösung eigentlich ganz einfach: Wiederverwendbare Isolierbecher! Diese gibt es preiswert im Handel. Einfach den Kaffee zu Hause oder auf der Arbeit aufbrühen und dann mitnehmen – oder beim Bäcker, beim Kiosk, an der to-go-Theke den mitgebrachten Becher auffüllen lassen.   

Klimatipp des Monats 15 (Juni 2017): Gesund und umweltfreundlich grillen

Sommerzeit ist Grillsaison - es gibt wenig Besseres als an Sommertagen mit Freunden zu grillen. Wer grillen und dabei auf Umwelt und Klima Rücksicht nehmen möchte, sollte ein paar Regeln beherzigen. Echte Grillfans schwören auf Holzkohle. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass Produkte mit dem FSC-Siegel gekauft werden. Das Siegel garantiert, dass das Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt und nicht Tropenwald dafür abgeholzt wird – was leider häufig vorkommt. Ein gravierender Faktor, wenn man bedenkt, dass allein im Jahr 2015  227.000 Tonnen Holzkohle nach Deutschland importiert wurden.
Wichtig ist auch, was auf den Grill kommt: Wer beim Grillen auf mehr Gemüse statt auf Fleisch und auf regional erzeugte Bio-Produkte der Saison setzt, verbessert seine Ökobilanz erheblich! Zudem gilt, Müllberge vermeiden! Einweggrills müssen wirklich nicht sein – da bleibt auch der Genuss auf der Strecke.

Klimatipp des Monats 16 (Juli 2017): (Fair)reisen? Emissionen kompensieren!

Kann man schon entstandenen Klimaschaden rückgängig machen? Nein das kann man nicht! Was man jedoch machen kann, ist einen von der Emission Ihrer Reise abhängigen Betrag für Klimaschutzprojekte in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Umweltbildung zu zahlen. Unter www.atmosfair.de können sie vor oder nach Ihrem Flug den jeweilig fälligen Betrag zahlen. Oder Sie gehen direkt zum Stand von atmosfair am Terminal 1 des Stuttgarter Flughafens. Mittlerweile können mit atmosfair auch Kreuzfahrten, Veranstaltungen und Emissionen des allgemeinen Lebensstils kompensiert werden! Sommerzeit ist Reisezeit – Denken Sie bei Ihren anstehenden Reisen auch ans Klima!

Klimatipp des Monats 17 (September 2017): Handyrecycling

Jedes Jahr ein neues Handy und das alte landet in der Schublade? Das muss beides nicht sein! Bereits im Mai berichtete die Klimaseite über das Thema Handyrecycling – nun beteiligt sich der EINE WELT LADEN Filderstadt an der Handy-Aktion Baden-Württemberg, einer landesweiten Initiative vieler Organisationen: https://www.weltladen-filderstadt.de/de/Handy-Recycling.html.
Kommen Sie in den EINE WELT LADEN in der Rosenstraße 36 und bringen Sie Ihre ausrangierten Handys, denn die sind viel zu wertvoll für die Schublade oder den Müll!

Klimatipp des Monats 18 (November 2017): Wie lüfte ich richtig?

So langsam beginnt die kalte Jahreszeit und die Heizungen werden wieder angeschaltet. In vielen Haushalten wird in den kälteren Monaten noch falsch gelüftet. Wer klug heizt und lüftet, kann Geld sparen  und entlastet die Umwelt. Die Lösung: kurzes Stoßlüften von circa fünf bis zehn Minuten statt langem Kipp-Lüften! Wichtig dabei ist die Heizung während des Lüftens auszuschalten. Stoßlüften bringt den größten Luftaustausch und ist für das Abführen von Feuchtigkeit von großer Bedeutung. Bei einer hohen Luftfeuchte im Raum kann es zu gesundheitsgefährdeten Schimmelbildungen kommen.
Also ab jetzt - alle kurz Stoßlüften!

Klimatipp des Monats 19 (Dezember 2017)

Weihnachten steht vor der Türe und die Deutschen sind im Kaufrausch. Im Durchschnitt gibt jeder Deutsche 280€ für Weihnachtsgeschenke aus. Etwa zwei Drittel der Beschenkten waren schon unzufrieden mit ihrem Geschenk und circa 15 Millionen verkaufen ihre Geschenke nach Heiligabend wieder. Fragen Sie daher konkret nach, welches Geschenk gewünscht ist. Weihnachten ist ein Zeitpunkt an dem es sich lohnt unser Konsumverhalten zu hinterfragen: Manchmal ist weniger vielleicht auch mehr. Vergessen wir nicht, dass unser wichtigstes Geschenk Zeit ist, die wir gemeinsam mit unseren Liebsten verbringen können

Kontakt

Umweltschutzreferat
Uhlbergstraße 33
70794 Filderstadt
Telefon (07 11) 70 03-6 48
Fax (07 11) 70 03-77 93
Frau Baijens

Klimaschutzmanagerin

Telefon (07 11) 70 03-6 76
Fax (07 11) 70 03-77 93