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Klimatipps

Wie lüfte ich richtig? Wie koche ich energiesparend? Welche einfachen Kniffe helfen, im Haushalt Energie zu sparen?
Hier finden Sie alle auf der Klimaseite des Monats im Amtsblatt erschienenen Klimatipps.

Klimatipp des Monats (Oktober 2020) Eigenen CO2-Fußabdruck berechnen

CO2* einsparen – das ist das Mantra des Klimaschutzes! Der durchschnittliche Deutsche stößt aktuell 11,61 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr aus. Dieser Wert setzt sich aus Emissionen durch den allgemeinen Konsum (4,56t), der Ernährung (1,74t), Mobilität (2,18t), Heizung & Strom (2,4t) sowie öffentlichen Emissionen (0,73t) zusammen. Laut Umweltbundesamt muss dieser Wert auf unter 1 Tonne sinken für einen effektiven Klimaschutz, der die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius hält.

Kennen Sie Ihren persönlichen jährlichen CO2-Ausstoß? Berechnen lässt sich dieser Wert relativ einfach mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes unter: www.uba.co2-rechner.de. Damit kann man seine eigenen Lebensgewohnheiten klimatechnisch bewerten und einschätzen, wo man welchen Beitrag zum Klimaschutz zukünftig leisten kann.

Der/die durchschnittliche Filderstädter*in liegt übrigens mit 9,58 Tonnen CO2 (2015) unter dem deutschlandweiten Durchschnitt. (rk)

* CO2 hier vereinfacht für CO2-Äquivalent, dass neben dem langlebigen Kohlendioxid (CO2) auch die kurzlebigeren aber deutlich Klima-aggressiveren Stoffe, Lachgas (N2O) und Methan (CH4) berücksichtigt! 

Klimatipp des Monats (September 2020) Streaming

Nur wer sich im Klaren darüber ist, dass Streamen einen hohen Ausstoß an Treibhausgasen bedeutet, kann sein Verhalten in Zukunft ändern. Hier gibt es Vorschläge für die „Digitalhygiene“:

  • Regelmäßig alte E-Mails durchschauen und vom Server löschen, uninteressante Newsletter abbestellen.
  • Ähnliche Motive in der Foto-Galerie löschen, Lieblingsbilder und Videos auf einer externen Festplatte speichern.
  • Bei nicht oder wenig benutzten Apps und Programmen die Hintergrund-Aktualisierung deaktivieren.
  • Große Datenmengen so gut es geht vermeiden, Videos und Fotos mit Bedacht verschicken.
  • Vor der Verwendung von Cloud-Diensten Infos über die verwendeten Energiearten (Ökostrom oder fossile Energie) einholen.

Klimatipp des Monats (Juni 2020) Vereinfachte Anmeldung für Mini-Solaranlagen

Foto: e

Mini-Solaranlagen, auch steckerfertige Solaranlagen oder Balkon-Module genannt, sind einzelne Photovoltaik-Module mit Wechselrichter. Diese können unter bestimmten Bedingungen an das Hausstromnetz angeschlossen werden und so Solarenergie direkt an die elektrischen Haushaltsgeräte liefern. Wie das funktioniert, wurde auf der Klimaseite des Monats September 2019 erläutert. Diese ist zu finden auf www.filderstadt-klimaschutz.de unter „Erneuerbare Energieversorgung“. Die Anlage muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. In Filderstadt ist das die Netze BW. Diese haben neulich das Anmeldeverfahren für Mini-Solaranlagen vereinfacht: Statt einer umfangreichen Anmeldung wie bei einer normalen Photovoltaikanlage genügt nun das Ausfüllen eines einseitigen Formulars. Weitere Informationen dazu sind zu finden auf der Website der Netze BW. (mb)

Klimatipp des Monats (April 2020) TV-Tuner statt TV streamen

Foto: Myrthe Baijens

Fernsehen am Laptop scheint im ersten Augenblick energieeffizienter, da der Bildschirm kleiner ist als der vom Fernseher. Doch werden Fernsehprogramme über das Internet gestreamt, wird eine hohe energieintensive Serverleistung beansprucht. Dies kann mittels eines TV-Tuners am Laptop oder Computer geändert werden. Auf diese Art werden Fernsehsender über Antennen empfangen. Ein Satelliten- oder Kabel-Fernseher verbraucht in der Wohnung zwar mehr Strom, insgesamt wird für das klassische Fernsehen aber weniger Strom verbraucht als beim Streamen über das Internet. Über TV-Tuner ist das Aufzeichnen von Sendungen und zeitversetztes Fernsehen ebenso möglich wie beim Streamen. (mb)

Quelle: https://main-spessart.bund-naturschutz.de/klimatipps/stromverbrauch-durchs-internet.html 

Klimatipp des Monats (März 2020) Klimafreundliches Obst und Gemüse im März

Foto: Pixabay

Wer sich im März saisonal und regional ernähren möchte, hat in diesem Monat die geringste Auswahl an Obst und Gemüse. Im Supermarkt wird aber eine große Vielfalt angeboten. Obst und Gemüse von außerhalb von Europa wird oft eingeflogen und verursacht damit hohe CO2-Emissionen. Gemüse aus Spanien und den Niederlanden wird oft in Gewächshäusern kultiviert, welche im Winter einen sehr hohen Energiebedarf haben. Zudem sind diese Lebensmittel oft in Plastik verpackt. Wer dennoch nicht auf diese Sorten verzichten möchte, findet eine klimafreundlichere aber auch in Plastik verpackte Variante in tiefgekühlten Sorten, welche in Deutschland angebaut wurden. Die Kühlung der Lebensmittel schlägt lediglich mit etwa 350 Gramm CO2 pro Kilogramm Lebensmittel zu Buche, wohingegen ein Flug, je nach Entfernung, mit mehreren Tausend Gramm CO2 pro Kilogramm Lebensmittel zu Buche schlägt. Tiefgefroren bleiben die enthaltenen Vitamine weitgehend erhalten. (mb) 

Klimatipp des Monats (Februar 2020) Im Web suchen und Bäume pflanzen

Foto: Pixabay

Die Suchmaschine Ecosia verwendet Anzeigeeinnahmen um dort Bäume zu pflanzen, wo sie am dringendsten nötig sind: In Gebieten mit sehr hoher Biodiversität, welche aber unter anderem durch Abholzung stark bedroht sind. Die Wiederbewaldung stellt den Wasserkreislauf wieder her, stoppt die Bodenerosion und sorgt für ein stabiles Mikroklima für andere Anbaukulturen, womit den lokalen Landwirten einen sicheren Lebensunterhalt ermöglicht wird. Seit ihrem zehnjährigen Bestehen hat Ecosia schon in 15 Ländern, von Nicaragua, Spanien über Kenia bis Australien, über 82 Millionen Bäume gepflanzt. Zudem werden die Server von Ecosia mit Strom aus den eigenen Solaranlagen betrieben. Somit ist die Suchmaschine nicht nur klimaneutral, sondern sorgt sogar mit der Bindung von Kohlenstoffdioxid aus der Luft für negative Emissionen. Also Ecosia als Standard Suchmaschine einrichten, auf dem Smartphone installieren, suchen und los geht’s mit dem Bäumepflanzen!

Klimatipp des Monats (Dezember 2019) Freizeit ohne Auto leicht gemacht

Foto: Gottfried Stoppel

Tolle Ausflugsziele, die gut mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erreichbar sind: Ab jetzt sind diese mit der neuen Web App www.freizeitohneauto.de leicht zu finden. Auf der Website gibt man seinen Startpunkt ein, trifft eine Wahl für eine Ausflugskategorie wie Kultur-, Natur-, oder Familienziele und bekommt dann Ziele angezeigt, die am schnellsten und ohne vielen Umstiege und langen Fußwege mit dem ÖPNV zu erreichen sind. Klickt man auf das Ziel, wird der aktuelle Reiseplan und die Route angezeigt. Die Website kann gut im Browser auf dem Smartphone oder Rechner geöffnet und muss nicht heruntergeladen werden. So sind schöne Ziele leicht zu finden, welche man auch noch klimafreundlich erreichen kann. (mb)

Klimatipp des Monats (November 2019) Schokolade ohne Plastik- und Aluverpackung

Foto: Pixabay

Im November heißt es: „Sei dabei: Filderstadt macht plastikfrei!“. Schokolade ist oft in Plastik verpackt und wenn nicht, dann in Alufolie, dessen Herstellung viel Energie kostet. Aus drei einfachen Zutaten, die auch ohne Plastikverpackung  zu kaufen sind, kann man selbst Schokolade machen: Man schmilzt Kokosfett bei niedriger Temperatur in einem Wasserbad, rührt dann etwa ein Drittel der Menge Kakaopulver unter und süßt mit Agavensirup nach Belieben. Eventuell können Gewürze oder Nüsse hinzugefügt werden. Je länger gerührt wird, desto besser die Konsistenz. Danach gießt man die Masse in eine passende Form, lässt sie abkühlen und stellt sie anschließend für zwei Stunden in den Kühlschrank. Fertig! (mb)

Klimatipp des Monats (Oktober 2019) Obst von hier

Foto: e

Herbstzeit ist Erntezeit: Äpfel gibt es bei uns gerade in Überfluss. Äpfel direkt von hier sind frischer; mit ihrem Kauf werden die Direktvermarkter unterstützt und werden in Vergleich zu Äpfeln aus Neuseeland und anderen Ländern viele Treibhausgasemissionen eingespart. Filderstädter Äpfel und Birnen sind auf den Wochenmärkten, in den Hofläden und direkt in den Streuobstwiesen zu kriegen. Eine Übersicht aller Hofläden und Direktvermarkter für den Saft ist auf der Website des Landkreises Esslingen zu finden. Die Bäume in den Streuobstwiesen die ein gelbes Band tragen, sind zur Ernte freigegeben.

Wem das nicht genug ist und eine eigene Streuobstwiese haben möchte, oder wem die Pflege und das Ernten der eigenen Streuobstwiese zu viel ist, kann sich an das Umweltschutzreferat wenden. Angebot und Nachfrage finden dort auf der Grundstücksbörse zusammen.  

Klimatipp des Monats (September 2019) Grüner Strom?! Jetzt auch grünes Gas!

Logo: Umweltverbände

Grüner Strom ist mittlerweile ein recht gängiges Produkt, grünes Gas ist dagegen noch neu und deutlich weniger verfügbar. Um das Label „Grünes Gas“ zu bekommen, muss der Anbieter strenge Kriterien, dessen Einhaltung jährlich von einem unabhängigen Prüfinstitut kontrolliert werden, erfüllen: Das Biogas muss aus biogenen Rest- und Abfallstoffen wie Küchenabfälle, Grünschnitt oder Klärgas gewonnen werden. Biogas aus Gülle aus der Massentierhaltung ist ausgeschlossen. Die Anbieter müssen garantieren, dass der Anteil Biogas mindestens zehn Prozent beträgt. Produkte mit hundert Prozent Biogas gibt es ebenfalls.

Weiterhin gibt es Labels für Ökogas oder klimaneutrales Gas. Diese werden vergeben an Produkte mit reinem Erdgas, wofür mittels Zertifikaten die Kohlenstoffdioxidemissionen ausgeglichen werden. Zudem gibt es Biogasanbieter die nicht zertifiziert sind; da gilt es genau hinzugucken, nach welchen Standards das Biogas produziert wird. (mb)

Klimatipp August (2019) Tschüss Küchenrolle, hallo Wischlappen!

Wer hat schon in der Küche keine Küchenrolle stehen? Küchenrollen sind sehr praktisch in der Küche wenn mal was verkleckert wird. Gleichwohl gibt es in jedem Haushalt auch Wischlappen, die den gleichen Zweck erfüllen und sehr oft wiederverwendet werden können. Die Papierproduktion ist sehr energie- und wasserintensiv und erfordert zudem den Einsatz vieler Chemikalien. In Deutschland wird 80 Prozent des benötigten Zellstoffs importiert. Nicht selten stammt dies von Plantagen wofür Urwälder gerodet wurden. Ressourcen schonen ist in diesem Fall ganz einfach: den Wischlappen benutzen! Sollte man in bestimmten Fällen doch lieber Küchenpapier benutzen, kann man Küchenrollen mit Recyclingpapier kaufen. So wird der Einsatz von neuem Papier vermieden, es wird aber immer noch ein Wegwerfprodukt eingesetzt. (mb)  

Klimatipp des Monats (Juli 2019) Achtung: Änderung der Registrierung von Photovoltaik-Anlagen

Foto: Bastiaan Pixabay

Die Energieagentur des Landkreises Esslingen gibt Photovoltaik-Anlagenbesitzer folgenden Tipp: Das Marktstammdatenregister löst seit Anfang 2019 alle bisherigen Meldewege für Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher ab. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird es keine Übernahme der Daten geben, die bisher über das Anlagenregister oder das Photovoltaik-Meldeportal vorgenommen wurden. Deshalb müssen auch „alte“ Anlagen an das Marktstammdatenregister bis Ende Januar 2021 gemeldet werden, Batteriespeicher bis Ende dieses Jahres. Neue Anlagen sind mit einer Frist von einem Monat nach Inbetriebnahme zu melden. Werden diese dort nicht fristgerecht registriert, drohen Bußgelder oder den Verlust der Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Zu allen Fragen rund um das Thema Solar berät die Energieagentur Landkreis Esslingen unter der Telefonnummer 07022 - 213 400 (mb). 

Klimatipp des Monats (Juni 2019) Alte E-Mails löschen

Foto: Pixabay

Die Rechenzentren der E-Mailprovider arbeiten Tag und Nacht um alle E-Mails zu jeder Zeit zur Verfügung stellen zu können. Dabei brauchen sie jede Menge Strom: Alle Rechenzentren weltweit haben einen Anteil am globalen Stromverbrauch von circa anderthalb Prozent. Es werden nicht nur aktuelle E-Mails gespeichert; auch unzählige alte kaum oder gar nicht genutzte E-Mails, die sich über die Jahre angesammelt haben, beanspruchen Speicherplatz. Mit dem Löschen dieser längst vergessenen E-Mails kann also einiges an Strom eingespart werden. Anfangen könnte man entweder mit zehn Jahre alter E-Mails oder welche mit Anhang. Nachdem die E-Mails gelöscht sind, sollte unbedingt noch der Papierkorb geleert werden. (mb)

Klimatipp des Monats (Mai 2019) Heizungstausch

Foto: Pixabay

Der Sommer ist eine gute Zeit für den Heizungsaustausch, denn dann kann man am ehesten auf Heizung und Warmwasser verzichten. Ist die Heizung über 15 Jahre alt, ist es empfehlenswert, vom Fachmann eine Generalinspektion machen zu lassen. Je nach Zustand der Heizung lohnt es sich noch, diese weiter zu betreiben. Wenn absehbar ist, dass diese mehrere Reparaturen braucht, die sich aber über die restliche Lebensdauer nicht amortisieren, ist ein Heizungsaustausch sinnvoll. Bei der Wahl einer neuen Heizung kann ein Energieberater gute Unterstützung bieten und einschätzen, ob das Haus für eine Solarthermieanlage, Biomasseheizung oder Wärmepumpe geeignet ist. Zudem berät dieser, welche Fördermittel beantragt werden können. Die Stadtverwaltung Filderstadt bietet in Kooperation mit der Energieagentur des Landkreises Esslingen gGmbH und den Filderstadtwerken unabhängige und kostenlose Energieberatungen an. Alle Termine diesen Jahres sowie Details zur Anmeldung sind unter: www.filderstadt-klimaschutz.de zu finden. (mb) 

Klimatipp des Monats (April 2019) Frühjahrscheck für Solaranlagen

Foto: Pixabay

Solaranlagen erzielen zwischen März und Oktober 80 Prozent ihres Ertrags. Besonders im Herbst und im Winter können Hagel, Schnee, Eis sowie Verschmutzungen Schäden an Solaranlagen (Solarthermie und Photovoltaik) verursachen und dadurch den Ertrag und die Wirtschaftlichkeit mindern. Auch Schäden, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind, können zu Ertragsminderungen führen. Daher empfiehlt es sich, die Erträge im Frühjahr mit Ertragswerten aus den vergangenen Jahren zu vergleichen. Bei Photovoltaikanlagen hilft dabei ein Fernüberwachungssystem, bei Solarthermieanlagen ein Wärmemengenzähler. Bei Auffälligkeiten sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, der die komplette Anlage überprüft, die Schäden beseitigt und eventuelle sonstige Wartungsarbeiten tätigt. Die Kosten für den Frühjahrscheck kann man steuerlich absetzen. (mb)

Klimatipp des Monats (März 2019) Durchblick im Dschungel der Fördermittel

Es gibt viele verschiedene Förderprogramme des Bundes
und der Länder für den Einsatz erneuerbarer Energien und zur Energieeinsparung.
Um das richtige Förderprogramm zu finden, bietet die Broschüre „Fördergeld für
Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien“ eine gute
Hilfestellung. Sie gibt einen Überblick über alle Förderprogramme, sortiert
nach Zielgruppe (Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen) und
Vorhaben (Energieberatung, Gebäude- und Heizungsmodernisierung,
energieeffizientes Bauen und Einsatz erneuerbarer Energien). Für jedes
Bundesförderprogramm wird genau beschrieben was es beinhaltet, wie gefördert
wird, wie hoch der Fördersatz ist und wo es weitere Informationen gibt. Zuletzt
werden pro Bundesland alle Förderprogramme aufgelistet. Die kostenlose
Broschüre, die Anfang dieses Jahres erschienen ist, kann auf www.co2online.de/foerdermittel als
PDF-Datei runtergeladen oder in Papierform bestellt werden. Alternativ kann man
dort mit Hilfe des „FördermittelChecks“ innerhalb weniger Minuten die passenden
Förderprogramme online finden.

Klimatipp des Monats (Februar 2019) Aus alten Kerzenresten werden neue Kerzen

In der dunklen Jahreszeit bleiben meist viele Kerzenreste übrig. Statt diese wegzuwerfen
und neue Kerzen zu kaufen, kann man aus dem alten Wachs neue Kerzen machen und
damit Ressourcen sparen. Dafür schmilzt man das Wachs in einem Wasserbad und
taucht eine Baumwollschnur oder ein Stück Baumwollgarn in das geschmolzene
Wachs bis es sich vollgesaugt hat. Den so entstandenen Docht hängt man anschließend
zum Trocknen auf. Danach knotet man ihn an einem Holzspieß und fixiert diese so
über eine Gießform, beispielsweise ein altes Schraubglas, eine alte Tasse oder
sogar eine Toilettenpapierrolle. Letztere kann nach dem aushärten leicht
entfernt werden. Zuletzt gießt man das Wachs in die Form. Dient die
Toilettenpapierrolle als Form, gießt man anfangs nur wenig Wachs rein sodass
dieses aushärtet und einen festen Boden bildet.

Klimatipp des Monats (Dezember 2018) Ökologische Weihnachtsbäume

Jedes Jahr werden in Deutschland circa 28 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Die meisten davon stammen aus Plantagen, die intensiv gedüngt und mit Pestiziden bespritzt werden. Nicht einmal ein Prozent der Bäume stammt aus biologischer Landwirtschaft. Dabei gibt es durchaus ökologische und preiswerte Alternativen: Es gibt immer mehr Verkaufsstellen für Bäume aus zertifiziert biologischer Land- oder Forstwirtschaft. Eine entsprechende Liste ist unter www.robinwood.de zu finden.
 
Damit die Bäume nach dem Fest kompostiert werden können, sollten diese nicht mit Glitzer- oder Schneesprays besprüht und mit Plastikkugeln und Lametta geschmückt werden. Teilweise enthält Lametta sogar Blei. Schöne Alternativen aus natürlichen Materialien sind beispielsweise Holzfiguren, Stroh- und Papiersterne, Tannenzapfen und Weihnachtsplätzchen.

Klimatipp des Monats (November 2018) Warmwasser sparen ohne Komfortverlust

Der Wasserverbrauch in Deutschland liegt pro Person bei circa 123 Litern am Tag. Den größten Anteil am Wasserverbrauch machen Duschen und Baden aus, welche gleichzeitig den größten Anteil am Warmwasserverbrauch haben. Daher liegt hier auch das größte Einsparpotential: hier können nicht nur Wasserkosten sondern auch Heizenergiekosten gesenkt werden. Mit Sparduschköpfen kann 50 Prozent des Warmwassers eingespart werden, indem dem Wasserstrahl Luft beigemischt wird. Der Komfort bleibt dabei gleich. Das Gleiche gilt für Durchlaufbegrenzer für Wasserhähne. Durchlaufbegrenzer und Sparduschköpfe können leicht selbst eingebaut werden und sind schon ab jeweils zwei und zwanzig Euro zu kriegen. Mit diesen Investitionen lassen sich in einem Dreipersonenhaushalt Wasser- und Heizkosten in Höhe von 458 Euro und 760 Kilogramm CO<sub>2</sub> pro Jahr einsparen.

Klimatipp des Monats (Oktober 2018) Heizenergie sparen

Durch zugige Fenster geht unnötig Wärme verloren. Werden diese mit einem Dichtungsband isoliert, kann in einem Einfamilienhaus jährlich 80 Euro an Heizkosten und 260 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden. Durch den Austausch von alten Thermostaten gegen neuen elektronischen Thermostaten können die Heizzeiten programmiert werden sodass die Heizung nur dann heizt, wenn es tatsächlich nötig ist. Hierdurch können im Jahr weitere 60 Euro und 190 Kilogramm werden. Der Austausch ist bei einem Alter der Thermostate von etwa 15 Jahren zu empfehlen. Werden Jalousien, Rollos und Vorhänge nachts geschlossen, können zusätzlich 15 Euro und 50 Kilogramm gespart werden.

Klimatipp des Monats (September 2018) Energiesparen beim Wäsche trocknen

Wäschetrockner sind sehr praktische Haushaltshelfer, vor allem bei großen Familien oder bei fehlendem Platz für einen Wäscheständer. Jedoch sind es auch wahre Stromfresser: durchschnittlich brauchen sie viermal so viel Strom wie eine Wäschemaschine für die gleiche Menge Wäsche. Für einen Trockengang werden je nach Alter, Art und Effizienzklasse zwischen 1,5 und 4 kWh verbraucht. Bei einem Strompreis von €0,28 pro kWh sind das €0,42 bis €1,12. Um Energie und Kosten zu sparen, ist
das Trocknen an der Luft am Effektivsten. Wird der Trockner unbedingt gebraucht, können Sie Energie sparen indem Sie den Trockner immer nur voll beladen betreiben, das Sieb regelmäßig reinigen und hohe Drehzahlen bei der Wäschemaschine wählen. Diese verbraucht nämlich deutlich weniger Energie beim Schleudern als der Trockner
beim Erwärmen. Zudem sollte das richtige Programm gewählt werden: das Ökoprogramm oder falls Sie die Wäsche Bügeln möchten, das Bügelfeucht Programm.

Klimatipp des Monats (August 2018) So optimieren Sie Ihre Solarthermieanlage

Zwei Drittel aller Solarthermieanlagen schöpfen ihr Potential nicht vollständig aus. Mit folgenden Tipps können sie Ihre Anlage mit wenig Zeit und Geld optimieren und die Erträge besser ausnutzen. Schließen Sie nach Möglichkeit die Spül- und Waschmaschine auf die Anlage an. Im Sommer gilt es den Heizkessel auszuschalten um unnötiges Vor- und Nachheizen zu vermeiden. Sollte die Anlage nicht ausreichend Warmwasser liefern, können Sie den Heizkessel jederzeit von Hand wieder einschalten. Um einschätzen zu können ob Ihre Anlage gut funktioniert, sollten Sie den Ertrag der Anlage über einen Wärmemengenzähler oder indirekt über den Heizenergieverbrauch überwachen. So können Sie zu niedrige Erträge frühzeitig entdecken, den Ursachen nachgehen und diese beheben. Dafür sind die Solarwärme-Checks der Verbraucherzentrale sehr hilfreich, wobei ein unabhängiger Energieberater zu Ihnen kommt und die Anlage prüft und Empfehlungen gibt diese zu optimieren. Sie zahlen dafür lediglich einen Beitrag von 40 Euro. Mehr Infos finden Sie auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/ unter „Energiechecks“. Wie Sie die Nachheizzeiten, Warmwasserzirkulation, Warmwassertemperatur, Solarpumpe, Wasserspeichertemperatur, Dämmung und Vorlauftemperatur der Anlage optimieren, können Sie auf der Website www.co2online.de unter „modernisieren und bauen“ lesen. Dort finden Sie auch weitere ausführliche Tipps.

Klimatipp des Monats (Juli 2018) Mehrwegdose statt Einwegverpackung

Weltweit werden pro Jahr circa 300 Millionen Tonnen Kunststoff produziert. Davon landet ungefähr ein Zehntel im Meer und führt jährlich hunderttausende Meerestiere in den Tod. Der Müll der in eine Müllverbrennungsanlage gelangt, verursacht CO2-Emisionen. Jeder von uns kann etwas tun, um Müll zu vermeiden. Viele Menschen kaufen sich in der Mittagspause eine warme Mahlzeit, verpackt in Kunststoff. Die Verpackung wird nach der Pause zu Müll. Auch auf dem Wochenmarkt gibt es verschiedene Speisen die beim Verkauf in Plastikbehältern gefüllt werden. Auch diese werden zu Müll. Müllvermeidung leichtgemacht: einfach die eigene Mehrwegdose mitbringen und fragen, ob die Lebensmittel dort hinein gefüllt werden können. Wenn der mitgebrachte Behälter auf die Theke gestellt wird, kann die/ der Verkäufer/in ohne diesen zu
berühren, die Lebensmittel hinein füllen. Somit ist die Hygiene sichergestellt. Ressourcen sparen und Klima und Meere schützen!

Klimatipp des Monats 1 (März 2016): Goodbye Standby

Viele ihrer elektronischen Geräte verbrauchen Strom, auch wenn sie nicht benötigt werden und sich im Standby-Modus befinden. In diesem Bereitschaftsmodus ziehen Fernseher, Stereoanlagen, DVD-Rekorder, Computer, Monitore, Spielekonsolen, aber auch Espressomaschinen usw. rund um die Uhr Strom. Abhilfe gegen diese heimlichen Stromfresser schaffen Sie, indem Sie elektronische Geräte immer direkt am Hauptschalter ausschalten oder abschaltbare Steckdosenleisten nutzen. Mit diesen einfachen Hilfsmitteln kann ein 4-Personen Haushalt etwa 95 Euro Stromkosten im Jahr sparen. Sagen Sie „goodbye Standby“ und unterstützen Sie den Klimaschutz und schonen ihren Geldbeutel!

Klimatipp des Monats 2 (April 2016): Errechnen Sie Ihren eigenen CO2 – Fussabdruck

Wozu das gut ist? Mit knapp elf Tonnen pro Kopf und Jahr produziert ein Deutscher siebenmal so viel CO2 wie ein Inder. Wenn wir alle unseren persönlichen Ausstoß um wenige Tonnen senken, ist schon viel gewonnen.
Auf der Seite des Umweltbundesamtes finden Sie einen CO2-Rechner: uba.klima-aktiv.de. Hier können sie in 10 Minuten durch die Eingabe der wichtigen Handlungsfelder Bauen und Wohnen, Mobilität und Ernährung ihre eigene Bilanz errechnen. Diese zeigt Ihnen auf einen Blick die Auswirkungen Ihres Handelns und die Bereiche wo Sie besonders viel einsparen können!

Klimatipp des Monats 3 (Mai 2016): Die Tücken der Energieeffizienzlabel

Das EU-Energieeffizienzlabel für Elektrogeräte hat das Ziel Energieverbräuche vergleichbar zu machen und besonders effiziente Produkte hervorheben. In seiner derzeitigen Form, mit Kategorien von A+++ bis D, kann das Label jedoch für Verwirrung sorgen. Der technische Fortschritt sorgte dafür, dass für manche Gerätetypen nur noch Neugeräte ab der Energieeffizienzklasse A+ erlaubt sind. Das sieht sparsam aus – tatsächlich sind diese A+ Geräte jedoch die inneffizientesten auf dem Markt! So verbraucht ein A+++ Kühlschrank meist nur halb so viel Strom wie ein vergleichbares Modell der Klasse A+. Da die Verbräuche auch von anderen Faktoren abhängen (Größe des Gerätes, Werkseinstellungen für den Prüftest), sollten Sie vor allem die absoluten Strom- und Wasserverbräuche pro Jahr betrachten. Diese sind ebenfalls auf dem Energielabel der Produkte zu sehen.

Klimatipp des Monats 4 (Juni 2016): Für jeden Topf einen Deckel – Klimaschonend kochen

Klingt selbstverständlich, wird aber trotzdem oft vernachlässigt: Deckel auf Topf und Pfanne und Sie benötigen bis zu zwei Drittel weniger Energie! Das sind im Jahr 120 kg eingespartes CO2, beziehungsweise 40 € Energiekosten. Garen statt kochen: Wenn zusätzlich darauf geachtet wird Gemüse und Kartoffel nicht im Wasser zu ertränken, sondern nur den Topfboden mit Wasser zu bedecken, wird nochmals Energie eingespart und bleiben wertvolle Mineralien und Vitamine im Essen erhalten. Dazu noch frühzeitig die Herdplatte ausschalten und die Restwärme nutzen - fertig ist das klimaschonend gekochte Gericht!

Klimatipp des Monats 5 (Juli 2016): Saisonale Ernährung – Sommer: Zeit für Obst!

Während es bei regional angebautem Obst im Winter eher mau aussieht (Ausnahme: Äpfel!), so bietet der Sommer eine große Sortenvielfalt. Insbesondere Erdbeeren und andere Beerenarten, aber auch Kirschen, Pfirsiche oder bald Pflaumen versprechen Genuss. Diese saisonalen und regionalen Produkte schmecken nicht nur besser, man vermeidet auch unnötige Klimabelastungen beim Anbau in beheizten Treibhäusern in Deutschland, oder durch weite Transportwege und übermäßigen Wasserverbrauch beim Anbau in trockenen Regionen der Erde. Den Saisonkalender für Obst können Sie unter www.verbraucherzentrale.de/saisonkalender einsehen. Lassen Sie es sich schmecken!

Klimatipp des Monats 6 (September 2016): Recyclingpapier, für gute Noten und ein gutes Gewissen

Jedes Jahr werden in Deutschland 200 Millionen Schulhefte und -blöcke verbraucht - dabei leider nur zirka 10 % aus Recyclingpapier. Sehr ärgerlich, denn jeder fünfte Baum der weltweit gefällt wird landet in der Papierproduktion und die Herstellung von Frischfaserpapier ist sehr energieintensiv. Recyclingpapier trägt dagegen doppelt zum Klimaschutz bei: Mit dem Blauen Engel zertifiziertes Papier stammt zu 100% aus Altpapier. Zudem wird rund 60% weniger Energie und 70% weniger Wasser verbraucht als bei der Herstellung von Frischfaserpapier. Auf schädliche Chemikalien wird selbstverständlich verzichtet – trotzdem ist das Papier heute längst nicht mehr nur in grau zu haben. Achten Sie beim Kauf von Schreibwaren auf den Blauen Engel!

Klimatipp des Monats 7 (Oktober 2016): Heizung Entflüften

Wenn Ihre Heizkörper trotz aufgedrehtem Thermostat nicht mehr richtig warm werden oder ein Gluckern zu hören ist, mag das darin liegen, dass sich zu viel Luft in den Heizungen befindet. Grundsätzlich sollten alle Heizung zu Beginn jeder Heizperiode entlüftet werden, denn jede Luftblase bedeutet unnötige Verschwendung! Das Entlüften ist ganz einfach und kann auch ohne Fachmann durchgeführt werden. Sie benötigen lediglich einen Vierkantschlüssel um die Ablassventile zu öffnen. Zudem sollte man sich ein kleines Gefäß und einen Putzlappen zurechtlegen, um möglicherweise austretendes Wasser aufzufangen. Wenn Sie eine Umwälzpumpe besitzen, sollten Sie diese vor dem Öffnen des Ablassventils und dem Auslassen der Luft abschalten. Durch diese einfachen Handgriffe können Sie Ihre Heizkörper wieder zu optimaler Heizkraft verhelfen. 

Klimatipp des Monats 8 (November 2016): Tausche Kisten schleppen gegen Hahn aufdrehen

Gutes Leben kann sehr einfach sein und das Klima schonen. Jährlich werden 6 Milliarden Liter Erdöl allein für die Produktion von Plastikflaschen benötigt und in Deutschland sind täglich 2000 LKWs allein für den Transport von Flaschenwasser unterwegs. In dem Sie Leitungswasser statt Flaschenwasser trinken, vermindern Sie die Plastikflut und tragen zu weniger LKW-Verkehr bei! Unser Wasser in Filderstadt ist gutes Bodenseewasser und in einzelnen Stadtteilen Filderwasser – beide haben sehr gute Trinkqualität! Wer es prickelnd mag, kann durch einen Wassersprudler für Kribbeln sorgen.

Klimatipp des Monats 9 (Dezember 2016): Weihnachtliche Klima-Spartipps

Weihnachtsbeleuchtung:  Lichterschläuche und -ketten im Garten und an den Häuser sind echte Stromfresser. Verwenden Sie stattdessen Lichterketten mit Leuchtdioden (LED) oder reduzieren Sie doch einfach mal die Beleuchtung, auch Windlichter können weihnachtliche Atmosphäre schaffen.
Plätzchen backen: Nutzen Sie die Heißluft-Funktion, so können Sie mehrere Bleche gleichzeitig backen
Pakete versenden: Die Post Tochter DHL versendet Pakete deutschlandweit mittlerweile CO2 neutral (durch Finanzierung von Klimaschutzprojekten). Für einen kleinen Aufpreis können Sie auch bei international versendeten Paketen die entstandenen Emissionen ausgleichen. Achten Sie darauf bei der Frankierung.

Wir wünschen eine frohe Vorweihnachtszeit und ein angenehmes Fest.

Klimatipp des Monats 10 (Januar 2017): Heizrohre dämmen

Ist es in Ihrem Keller mollig warm? Durch ungedämmte Heizungsleitungen verliert man im Haus extrem viel Wärme an den falschen Stellen. Ein Einfamilienhaus verliert durch ungedämmte Heizungsrohre jährlich Energie, die etwa 1.000 Waschgängen mit einer energieeffizienten Waschmaschine entspricht. Durch die Isolierung der Heizungsrohre können Sie pro Meter Rohr zwischen 15 und 26 Euro im Jahr sparen. Hierfür brauchen Sie nicht mal einen Handwerker, die Isolierung ist mit wenigen Handgriffen schnell erledigt. Die Materialien, wie Dämmschalen, gibt es sehr günstig in jedem Baumarkt. Die Kosten amortisieren sich schon im ersten Jahr – das Klima dankt es Ihnen sowieso.

Ausführliche Anleitung unter: http://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/rohrisolierung/heizungsrohre-isolieren-anleitung/

Klimatipp des Monats 11 (Februar 2017): Kalte Nächte: Vorhänge und Jalousien geschlossen halten und Fenster abdichten

Solange sich das Wetter noch von seiner winterlichen Seite zeigt, sollten Rollos, Vorhänge und Jalousien nachts geschlossen bleiben, damit so wenig Wärme wie möglich nach draußen gelangt. Hierdurch können Sie jährlich die Emission von bis zu 160 kg CO2 vermeiden und sparen Heizenergie im Wert von rund 45 Euro.
Zudem sollte verhindert werden, dass über undichte Stellen an Fensterrahmen und Türen Luft entweicht. Gerade bei alten Fenstern kann mit einfachen Mittel, wie selbstklebende Schaumstoffdichtungen aus dem Baumarkt, die Zugluft gestoppt werden. Sicherlich beraten Sie Ihre lokalen Handwerker auch hierzu gerne.

Klimatipp des Monats 12 (März 2017): Torf gehört ins Moor - Pflanzenerde ohne Torf

Klimaschutz beginnt auf der Fensterbank. Verwendet man Blumenerde mit Torf, so beteiligt man sich an der Trockenlegung und Zerstörung von Mooren. Hierdurch gehen nicht nur diese artenreichen Ökosysteme verloren, sondern wird auch dem Klima erheblich geschadet. Denn Moore sind ein wichtiger CO2 Speicher: Sie binden weltweit 30 Prozent des an Land gespeicherten Treibhausgases – doppelt so viel wie die Wälder. Achten Sie beim nächsten Kauf auf den Aufdruck „torffrei“ oder nutzen Sie Komposterde. Durch den Kauf von 100 Litern Blumenerde ohne Torf (statt torfhaltiger Blumenerde) vermeiden Sie die Emission von 26 Kilogramm CO2.  

Klimatipp des Monats 13 (April 2017): Sparsamer waschen

Mehr als drei Viertel der Energie eines Waschgangs wird für das Erhitzen des Wassers benötigt. Daher gilt es hohe Temperaturen zu vermeiden. Moderne Waschmittel reinigen Kochwäsche auch bei  60 °C. Bei allen anderen Wäschestücken reicht auch 30 °C meist vollkommen aus. Vermeiden Sie zum Trocknen Wäschetrockner. Hängen Sie die Wäsche in die Waschküche oder an schönen Tagen auf den Balkon. Auch die Wahl des Waschmittels hat einen großen Einfluss. Viele Inhaltsstoffe der herkömmlichen Drogerieprodukte basieren auf Erdölbasis. Erkundigen Sie sich in ihrem Fachgeschäft, es gibt mittlerweile viele Mittel mit naturbasierten Wirkstoffen. Wenn Sie dann auch noch auf Nachfüllpackungen zurückgreifen, waschen Sie schon deutlich ökologischer!

Klimatipp des Monats 14 (Mai 2017): Kaffegenuss ohne Müllberge

Schnell auf dem Weg zur Arbeit oder in der Mittagspause einen Kaffe holen - schmeckt und macht wach, hat aber wegen des Einwegbechers eine schlechte Umweltbilanz.
Mittlerweile landen in Deutschland jede Stunde 320.000 Coffee-to-go-Becher im Müll oder in der Landschaft. Das ist eine ganze Menge und benötigt auch eine Menge an Energie und Rohstoffen. Dabei ist die Lösung eigentlich ganz einfach: Wiederverwendbare Isolierbecher! Diese gibt es preiswert im Handel. Einfach den Kaffee zu Hause oder auf der Arbeit aufbrühen und dann mitnehmen – oder beim Bäcker, beim Kiosk, an der to-go-Theke den mitgebrachten Becher auffüllen lassen.   

Klimatipp des Monats 15 (Juni 2017): Gesund und umweltfreundlich grillen

Sommerzeit ist Grillsaison - es gibt wenig Besseres als an Sommertagen mit Freunden zu grillen. Wer grillen und dabei auf Umwelt und Klima Rücksicht nehmen möchte, sollte ein paar Regeln beherzigen. Echte Grillfans schwören auf Holzkohle. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass Produkte mit dem FSC-Siegel gekauft werden. Das Siegel garantiert, dass das Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt und nicht Tropenwald dafür abgeholzt wird – was leider häufig vorkommt. Ein gravierender Faktor, wenn man bedenkt, dass allein im Jahr 2015  227.000 Tonnen Holzkohle nach Deutschland importiert wurden.
Wichtig ist auch, was auf den Grill kommt: Wer beim Grillen auf mehr Gemüse statt auf Fleisch und auf regional erzeugte Bio-Produkte der Saison setzt, verbessert seine Ökobilanz erheblich! Zudem gilt, Müllberge vermeiden! Einweggrills müssen wirklich nicht sein – da bleibt auch der Genuss auf der Strecke.

Klimatipp des Monats 16 (Juli 2017): (Fair)reisen? Emissionen kompensieren!

Kann man schon entstandenen Klimaschaden rückgängig machen? Nein das kann man nicht! Was man jedoch machen kann, ist einen von der Emission Ihrer Reise abhängigen Betrag für Klimaschutzprojekte in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Umweltbildung zu zahlen. Unter www.atmosfair.de können sie vor oder nach Ihrem Flug den jeweilig fälligen Betrag zahlen. Oder Sie gehen direkt zum Stand von atmosfair am Terminal 1 des Stuttgarter Flughafens. Mittlerweile können mit atmosfair auch Kreuzfahrten, Veranstaltungen und Emissionen des allgemeinen Lebensstils kompensiert werden! Sommerzeit ist Reisezeit – Denken Sie bei Ihren anstehenden Reisen auch ans Klima!

Klimatipp des Monats 17 (September 2017): Handyrecycling

Jedes Jahr ein neues Handy und das alte landet in der Schublade? Das muss beides nicht sein! Bereits im Mai berichtete die Klimaseite über das Thema Handyrecycling – nun beteiligt sich der EINE WELT LADEN Filderstadt an der Handy-Aktion Baden-Württemberg, einer landesweiten Initiative vieler Organisationen: https://www.weltladen-filderstadt.de/de/Handy-Recycling.html.
Kommen Sie in den EINE WELT LADEN in der Rosenstraße 36 und bringen Sie Ihre ausrangierten Handys, denn die sind viel zu wertvoll für die Schublade oder den Müll!

Klimatipp des Monats 18 (November 2017): Wie lüfte ich richtig?

So langsam beginnt die kalte Jahreszeit und die Heizungen werden wieder angeschaltet. In vielen Haushalten wird in den kälteren Monaten noch falsch gelüftet. Wer klug heizt und lüftet, kann Geld sparen  und entlastet die Umwelt. Die Lösung: kurzes Stoßlüften von circa fünf bis zehn Minuten statt langem Kipp-Lüften! Wichtig dabei ist die Heizung während des Lüftens auszuschalten. Stoßlüften bringt den größten Luftaustausch und ist für das Abführen von Feuchtigkeit von großer Bedeutung. Bei einer hohen Luftfeuchte im Raum kann es zu gesundheitsgefährdeten Schimmelbildungen kommen.
Also ab jetzt - alle kurz Stoßlüften!

Klimatipp des Monats 19 (Dezember 2017)

Weihnachten steht vor der Türe und die Deutschen sind im Kaufrausch. Im Durchschnitt gibt jeder Deutsche 280€ für Weihnachtsgeschenke aus. Etwa zwei Drittel der Beschenkten waren schon unzufrieden mit ihrem Geschenk und circa 15 Millionen verkaufen ihre Geschenke nach Heiligabend wieder. Fragen Sie daher konkret nach, welches Geschenk gewünscht ist. Weihnachten ist ein Zeitpunkt an dem es sich lohnt unser Konsumverhalten zu hinterfragen: Manchmal ist weniger vielleicht auch mehr. Vergessen wir nicht, dass unser wichtigstes Geschenk Zeit ist, die wir gemeinsam mit unseren Liebsten verbringen können

Kontakt

Umweltschutzreferat
Uhlbergstraße 33
70794 Filderstadt
Telefon (07 11) 70 03-6 48
Fax (07 11) 70 03-77 93
Frau Dr. Kostrewa

Klimaschutzmanagerin

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