Neuer Wegweiser „Älter werden in Filderstadt“ erschienen:

„Ein Stück Sicherheit in einer Zeit voller Veränderungen“

Der Oberbürgermeister sitzt mit zwei Damen an einem Tisch mit Broschüren vor sich
Freuen sich über das druckfrische Heft: Oberbürgermeister Christoph Traub (Mitte), Sabrina Vetter, die Leiterin des Sachgebiets Ältere und Pflegestützpunkt (links), und Benita Straile vom Amt für Jugend, Ältere und Vereine.

FILDERSTADT. Älterwerden bedeutet oft, vertraute Wege neu zu denken. Plötzlich stellen sich Fragen, die früher keine waren: Wer unterstützt mich, wenn der Alltag schwerer wird? Wo finde ich Angebote, die mir guttun? Und an wen können sich meine Angehörigen wenden, wenn sie Hilfe benötigen? Gerade in diesen Momenten kann Orientierung ein Gefühl von Sicherheit schenken. Mit der neuen Ausgabe des Wegweisers „Älter werden in Filderstadt“ möchte die Stadt genau das bieten: eine verlässliche Begleitung, die zeigt, dass niemand diesen Lebensabschnitt allein meistern muss. Die Broschüre erscheint alle zwei Jahre – und ist für viele ältere Menschen längst mehr als ein Informationsheft. Sie ist ein Zeichen dafür, dass Filderstadt hinschaut, zuhört und unterstützt.

Seit der letzten Ausgabe hat sich viel getan: Zahlreiche Angebote wurden überarbeitet oder erweitert, Kontaktdaten aktualisiert und neue Einrichtungen ergänzt. Eine besondere Neuerung ist „Der kleine Wegweiser“ – eine handliche Postkarte mit QR-Code, die direkt zum digitalen Format führt. Damit wird der Zugang zu Informationen noch einfacher und barriereärmer.

Der Wegweiser deckt alle zentralen Bereiche rund um das Älterwerden ab, darunter:

  • Beratung und Unterstützung — inklusive Pflegestützpunkt, Entlastungsangebote und Anlaufstellen
  • Wohnen im Alter — von selbstbestimmtem Wohnen bis zu stationären Einrichtungen
  • Ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote
  • Freizeit und Begegnung
  • Finanzen, Vorsorge und rechtliche Betreuung
  • Trauerbegleitung

Die Broschüre richtet sich nicht nur an Senior*innen, sondern ebenso an Angehörige sowie Fachstellen, die das Heft als Nachschlagewerk nutzen oder weitergeben.

Erstmals aufgenommen wurden das neue Angebot der Stadtbibliothek „Lesen, Lernen, Leben“ mit Bring- und Holdienst sowie das Trauercafé der Hospizgruppe Filderstadt e.V. in Bonlanden.

Ab sofort gedruckt und digital erhältlich

Der Wegweiser liegt ab sofort an zahlreichen öffentlichen Stellen aus, darunter in den Bürgerämtern der Stadtteile, Arztpraxen, Apotheken und im Pflegestützpunkt Filderstadt (Martinstraße 5, drittes Obergeschoss). Auf Wunsch wird die Broschüre auch per Post zugesandt. Digital steht sie jederzeit unter: https://www.total-lokal.de/publikationen/projekt/7079405712 zur Verfügung.

Die Erstellung des Wegweisers liegt beim Pflegestützpunkt Filderstadt. Sabrina Vetter, Leitung des Sachgebiets Ältere und Pflegestützpunkt, bedankt sich bei allen Einrichtungen, Vereinen, Apotheken, Arztpraxen und Anbieter*innen für ihren Beitrag an diesem beliebten „Nachschlagewerk“. „Der Wegweiser spielt eine wichtige Rolle für eine seniorenfreundliche Stadtentwicklung: Er bündelt zentrale Informationen, stärkt Selbstständigkeit und macht Unterstützungsstrukturen sichtbar. Wir geben damit ein Stück Sicherheit in einer Zeit voller Veränderungen“, so Vetter.

Dieser Tage ist der neue „Wegweiser – Älter werden in Filderstadt“ auch Oberbürgermeister Christoph Traub präsentiert worden. Das Stadtoberhaupt dankt dem Team des Pflegestützpunkts (namentlich Sabrina Vetter und Benita Straile vom Amt für Jugend, Ältere und Vereine) für die gelungene Neuauflage: „Mit dem neuen Wegweiser setzen wir ein deutliches Zeichen: Filderstadt steht an der Seite seiner älteren Bürgerinnen und Bürger. Älterwerden bedeutet Vielfalt, Erfahrung und Teilhabe. Als Stadt möchten wir dazu beitragen, dass dieser Lebensabschnitt gut informiert, selbstbestimmt und in einem starken sozialen Umfeld gestaltet werden kann. Die Broschüre zeigt, wie breit das Netzwerk aufgestellt ist und wie wichtig uns ein gutes Miteinander in Filderstadt ist.“

Die nächste aktualisierte Auflage ist bereits für 2028 fest eingeplant. Auch das digitale Angebot wird fortlaufend gepflegt und weiterentwickelt. Für Rückfragen stehen Interessierten Sabrina Vetter (0711/7003-5631) und Benita Straile (Telefon: 0711/7003-5636) gerne zur Verfügung. (sz)