Filderstädter Feuerwehrfahrzeuge in Poltawa angekommen
„Ausdruck der Solidarität und Freundschaft“
FILDERSTADT. Nach rund 2.260 Kilometern Reise sind „Flo.Fi 3/14-1“ und „Flo.Fi 2/14-1“ wohlbehalten in Poltawa angekommen. Die Rede ist von zwei ausgedienten Filderstädter Feuerwehrfahrzeugen, die in die ukrainische Partnerstadt gesandt wurden. In einem Brief hat sich nun der Leiter der „Spezialeinheit für Notfallrettung des Staatlichen Dienstes der Ukraine für Notfälle“ für die „geleistete humanitäre Hilfe“ bei Oberbürgermeister Christoph Traub bedankt.
In dem Schreiben von Oleksandr Bondar heißt es: „In dieser für die Ukraine schwierigen Zeit ist Ihre Unterstützung ein wichtiger Ausdruck der Solidarität und Freundschaft. Wir schätzen auch die Geschlossenheit und die gemeinsamen Bemühungen der Partnerstädte Ostfildern und Leinfelden-Echterdingen, die zur Realisierung dieser Initiative beigetragen haben.“ Sein Dank gilt ferner der Freiwilligen Feuerwehr Filderstadt für die Fahrzeuge sowie die professionelle Organisation der Überführung der Mehrzweckfahrzeuge nach Poltawa.
Zur Erinnerung: Christoph Taub, Stadtkommandant Jochen Thorns sowie die Abteilungskommandanten Torsten Reeb (Bonlanden) und Sven Alt (Harthausen) hatten „Flo.Fi 3/14-1“ und „Flo.Fi 2/14-1“ (samt 80 Schläuchen für die Wasserversorgung und einer kompletten Schlauchwaschanlage) im Herbst 2025 vor der FILharmonie in Bernhausen verabschiedet und offiziell auf den Weg in die Partnerstadt geschickt. In Köln übernahm dann die ukrainische Hilfsorganisation „Blau-Gelbes Kreuz“ den Weitertransport nach Poltawa.
Die beiden sehr gut erhaltenen, 22 Jahre alten Mercedes-Benz-Sprinter bieten neun Sitzplätze, einen Arbeitstisch und viel Platz für den Gerätetransport. Künftig sind sie Teil des Katastrophenschutzes von (der Region) Poltawa. Bondar: „Wir danken allen, die sich an dieser wohltätigen Aktion beteiligt haben, von Herzen und hoffen, dass sich unsere Zusammenarbeit weiterentwickeln wird und sich unsere partnerschaftlichen Beziehungen stärken.“ (sk)
