Bürgeramt Bernhausen, S-Bahnhof

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Stadt- und Ortswappen

Das Stadtwappen Filderstadt

Beschreibung
Ein von Gold (Gelb) und Grün fünfmal geteilter Schild.


Erklärung
Nach der Gemeindereform von 1975 wurde eine historische Gemeinsamkeit aller fünf Stadtteile gesucht. Man entschied sich für das historische Wappen einer Adelsfamilie, der Herren von Bernhausen, die im Mittelalter in allen fünf Stadtteilen Besitzungen hatten, als Stadtwappen, dieses Wappen tauchte erstmals 1269 auf einem Siegel auf, die Familie führte dieses Wappen bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1839.

Die Ortswappen

Seit dem Gemeindezusammenschluss am 1. Januar 1975 sind die Wappen erloschen; sie dürfen allerdings bei örtlichen Anlässen in den Gemeindebezirken weiter verwendet werden. 

Bernhausen

Beschreibung
In Gold (Gelb) ein aufgerichteter schwarzer Bär mit einem blauen Doppelhaken in der rechten Vorderpranke.

Erklärung
Das Motiv des Bären im Bernhäuser Wappen ist erstmals um 1840 nachweisbar, 1907 wurden die Farbe Schwarz und Gelb festgelegt. Es handelt sich hier um ein "redendes Wappen", das an die sprachliche Verwandtschaft zwischen Bernhausen und dem "Bären" erinnert. Tatsächlich geht aber der Ortsname Bernhausen auf den Personennamen "Bero" zurück.

Bonlanden

Beschreibung
In gespaltenem Schild vorn (vom Beschauer links) in Schwarz ein aufgerichteter goldener (gelber) Löwe, hinten ein schwarzer Flügel in Gold (Gelb).

Erklärung
Die Gemeinde Bonlanden a.d.F. nahm 1912 dieses Wappen als Gemeindewappen an. Es geht zurück auf die 1269 erstmals erwähnten Herren von Bonlanden.

Harthausen

Beschreibung
Unter goldenem (gelbem) mit einer liegenden vierendigen schwarzen Hirschstange belegten Schildhaupt in Rot drei (2:1) bewurzelte silberne (weiße) Linden.

Erklärung
Im Jahr 1956 nahm die Gemeinde Harthausen dieses Wappen an, dabei wählte sie die Drei Linden (469 m) als Wahrzeichen der Gemeinde.

Plattenhardt

Beschreibung
Unter goldenem (gelbem) mit einer schwarzen Hirschstange belegten Schildhaupt in Blau ein silbernes (weißes) Hufeisen.

Erklärung
Spätestens seit 1837 führte die Gemeinde Plattenhardt ein Hufeisen mit drei Hirschstangen im Dienstsiegel, welche an die Zugehörigkeit zu Württemberg erinnerten. Die heutige Form des Wappens - nämlich nur noch eine Hirschstange - entstand 1933. Über die Bedeutung des Hufeisens für Plattenhardt ist allerdings nichts bekannt. 

Sielmingen

Beschreibung
Unter silbernem (weißem) mit fünf wachsenden grünen Ähren belegten Schildhaupt in Blau eine gestürzte silberne Pflugschar zwischen zwei abgekehrten silbernen (weißen) Sicheln.

Erklärung 
Die Gemeinden Ober- und Untersielmingen nahmen dieses Wappen um 1905 an. Ähren, Pflugschar und Sicheln weisen auf den damals noch stark landwirtschaftlichen Charakter Sielmingens hin. Die beiden Sicheln sollen das Wappen in Bezug auf eine alte Schreibweise des Ortsnamens "Sichelmingen" im volksetymologischen Sinn "redend" machen. Allerdings hatte der Ortsname nichts mit einer "Sichel" zu tun, sondern geht auf den Eigennamen "Sigehelm" zurück.