
Gender Mainstreaming
Gender Mainstreaming bedeutet, Gleichstellung mitzudenken – bei allem, was eine Stadt bewegt.
Von der Planung öffentlicher Räume bis hin zur Förderung von Chancengleichheit in der Arbeitswelt.
Konkret heißt das u.a.:
- Sind Arbeitszeitmodelle mit Familienaufgaben vereinbar?
- Werden Förderprogramme so gestaltet, dass alle Zielgruppen erreicht werden – unabhängig von Geschlecht oder Lebenssituation?
- Sind öffentliche Wege oder Parks so gestaltet, dass sich alle sicher fühlen?
Aufgabe des Referats ist es, diesen Prozess durch Beratung, Projekte und gezielte Maßnahmen zur Umsetzung von Gleichstellung auf kommunaler Ebene zu begleiten. Gender Mainstreaming ist Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Das bedeutet: Bei jeder Maßnahme wird von Anfang an geprüft,
- ob alle Geschlechter gleich repräsentiert sind,
- wie sich Entscheidungen auf unterschiedliche Lebenslagen auswirken,
- wie Ressourcen (Zeit, Geld, Raum, Sichtbarkeit) verteilt sind
- und ob Stereotype vermieden werden.
Was wir bislang hierzu umgesetzt haben:
Intern:
- E-Learning und Schulungen zur Gender-Kompetenz
- Fortbildungen für Führungskräfte
- Teilbarkeit von Führungspositionen
- Genderanalysen u.a. für Umsetzungen im Umweltschutzreferat
Extern:
- Gleichstellungsaspekte bei Ausschreibungen & Aufträgen
- Umsetzung durch Genderanalysen und Standards
